Entfalte Dich …

Was bedeutet fuer Dich Entfaltung? Wenn alle nach Deiner Pfeife tanzen und tun, was Du willst – Hauptsache Du selbst entfaltest Dich dabei? Oder wenn Du auch mal auf die Schnauze faellst und wieder aufstehen lernst?

Wie waere es, wenn Du endlich anfaengst,

Dich innen zu entfalten…

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Koennen wir uns heute ueberhaupt noch entfalten? In Ruhe unsere Talente austesten? Uns die Zeit nehmen, heraus zu finden, was fuer besondere Faehigkeiten wir haben? Und welche Traeume wir damit leben koennen. Traeume, die nur wir haben? Und was ist Entfaltung ueberhaupt?
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Vertraust Du Dir und Deinem Leben?

Jeder Mensch hat ein anderes Leben. Wir glauben oft, Spielball der Maechte zu sein, wenn das Leben uns „scheinbar“ nicht ganz wohl gesonnen ist und wir Schwierigkeiten haben. Derweil meint es das Leben mit uns gut – gerade durch die Schwierigkeiten. Wir selbst sind es oft, die „interpretieren“ und das, was um uns herum geschieht beurteilen und deswegen ablehnen.  Was geschieht jetzt aber genau, wenn wir uns dem Leben verweigern und wenn wir es zulassen, wenn wir

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Dem eigenen Leben vertrauen

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kannstdu

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Stell Dir mal folgendes Szenario vor:

Du bist ein kleines Kind, weißt bei weitem nicht das, was Du heute von der Welt weißt. Hast alle Erfahrungen noch nicht und durch Deine Groeße betrachtest Du vieles von unten. Du bist im Grunde hilflos und hast um Dich herum zwei Menschen oder zumindest einen, der Dich durch das Leben fuehrt. Dieser Mensch heißt Mutter und/oder Vater. Diesem Menschen vertraust Du, weil Du niemanden sonst kennst. Versuch es Dir vorzustellen, die Zeit damals, als Kind.

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Der Kalender II ist da!

Fehlt Dir Mut? Selbstvertrauen? Macht? Willst Du vergeben koennen?

Wenn Dir in Deinem Leben etwas fehlt, dann umgib Dich damit. Das mag bei Dingen einfach und moeglich sein, aber wie ist es bei Gefuehlen? Sie sind unsichtbar und nur innerhalb unseres Seins fuehlbar. Dennoch koennen Gefuehle ausgedrueckt werden in Worte, denn Worte sind die Form des Unsichtbaren. Wenn du etwas fuehlen willst, dann nimm das Wort, kleide es in eine Bildsprache – eine Vorstellung – und Dein Unterbewusstsein nimmt es als Aufforderung an, Dein Leben zu gestalten.

SpielWelt Kalender II

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Der erste Kalender aus der SpielWelt® im Querformat ist schon laenger erhaeltlich.

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Jetzt gibt es die Lebensbilder auch im hochformatigen Wandkalender,

wahlweise zweitlos oder auf Wunsch fuer das Jahr 2017. 

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Origin: Wenn eine Lebensbruecke entsteht, dann …

Heute gehen wir ein wenig in einem Bild spazieren. Wer kommt mit? 🙂

Wir verlassen unsere vier Waende und wagen uns hinaus vor die Haustuere. Frische Luft schnappen, einfach so, ohne Ziel. Ich hol Dich ab und wir gehen zunaechst an den Nachbarhaeusern vorbei die Straße entlang, bis sie sich gabelt. Jetzt haben wir die Wahl in die Stadt hinein zu laufen oder hinaus in die Natur. Der Schotterweg vor uns ist nicht besonders verlockend, aber da gibt es eine ganz tolle Stelle im Wald an einer Lichtung. Wir muessen nur die Bruecke ueberqueren … Ok, ich gebe zu, sie ist morsch, alt und verwittert und eigentlich gesperrt, aber vielleicht wurde sie nach den Jahren endlich renoviert …

Wenn eine Lebensbruecke entsteht, dann … 

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… haben wir Macht, unseren Weg zu waehlen.

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Bilder aus dem Unterbewusstsein – Auf Wiedersehen Mijhael

Der heutige Post ist etwas Besonderes. Der Abschluss von einer langen Reise.

Fuer alle Neuinteressierten, das Web-Book und die Idee, das Unterbewusstsein als phantastische Geschichte zu erzaehlen entstammt meinen Kunstwerken, den heutigen Bildern aus dem Unterbewusstsein der Markeninhaberin Andrea R Walla. Und es ist mir eine Ehre bekannt geben zu duerfen, dass das

ORIGIN – MIJHAEL

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einen stolzen Besitzer gefunden hat, um ihn zu erfreuen.

Das Bild Mijhael ist zwischen den Jahren 2006 bis 2015 entstanden.

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Produkte der SpielWelt®

Die Herausforderung eines Markenaufbaus liegt darin, seine Marke und das, wofuer sie steht im Blick zu behalten. Auch wenn Du viel gelesen hast, viel weißt ueber Businessplaene und Vermarktung. Es ist und bleibt fuer jeden ein eigener Weg, der an einem Bach oder einer Schlucht vorbeifuehren kann. Mal mit Sonnentergangspanorama, mal mit Regenschauer und sogar Hagel.

Bisher gab es auf diesem Blog ueberwiegend Wissen und Informationen ueber die SpielWelt und das Unterbewusstsein. Kuenftig gibt es auf diesem Blog auch Produktneuigkeiten und -vorstellungen. Der heutige Blogbeitrag gibt zunaechst einen umfassenden Ueberblick, ueber unserer Produktgruppen, die die Welt bunter und farbenfroher machen und schon viele wundersame Veraenderungen herbei gefuehrt haben.

Die Welt des Unterbewusstseins

Markenlogo Walla Spielwelt

SpielWelt®, wach auf und veraender Dein Leben

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Ursidae

Wie komme ich eigentlich dazu,

einen Teddybaer als meinem Hauptcharakter herzunehmen?

Schuld daran war ein Buch, besser gesagt die Anleitung in einem Buch. Oder um es ganz genau zu nehmen:

Die Anleitung in einem englischen Fachbuch, wie ich Wasser male.

Ja, da haben wir es, die anderen sind Schuld 🙂 Nein, Spaß beiseite.

Einfach nur Wasser zu malen war und ist mir zu langweilig, daher suchte ich mir ein Motiv, was so ueberhaupt gar nicht hinein passen koennte. In dem Fall ein Teddybaer im Meer, der in einem umgedrehten Regenschirm dahin treibt. Wieder falsch. Er treibt nicht freudig dahin, er ist happy, dass er dem Sturm lebend entkommen ist in seiner Mininusschale. Ich frage mich bis heute, was ich damals gegessen hatte, an dem Tag. Aber der kleine Kerl hat es geschafft, mit meinem Verstand zu schnattern, irgendwie und dann war er da. Ich frage mich manchmal, was die zwei sonst noch so alles ausdiskutieren, mein Verstand und Ursidae*, wovon ich nichts (noch) weiß?

Besuch die Galerie mit den Orignalkunstwerken, aus der die SpielWelt® entstanden ist.

 

Das Bild ist inzwischen sechs Jahre alt, aber der kleine Kerl macht mich manchmal schier wahnsinnig. Starallueren, sag ich da nur. Die Einleitung zur SpielWelt ist auf der Website der digitalen, grafische Legende www.spielweltv3.com noch nicht mal fertig und er stellt schon Sonderwuensche ueber das „Drehbuch“ zum 2. Teil der Geschichte.

Jeder meiner Charaktere hat so seine Sonderwuensche und keiner will die unangenehmen Arbeiten erledigen, am wenigsten Ursidae. Vor allem jammert er staendig  wann er wieder ein ganzer Kerl sein kann. Tja, Ursi, nerv den Autor weiterhin so und sie hetzt dich quer durch die Hoelle der  ganzen SpielWelt … 🙂

Soviel sei verraten. Er hat einen verdammt langen und harten Weg vor sich und kann im Grunde gar nicht, ohne seinen Wasserdrachen Kwenvagur, an seiner Seite, der ausser nass spritzen und Dummheiten machen nicht zu gebrauchen ist, meint Ursidae. Derweil hat er keine Ahnung, aber eine Große klappe, aeh Schnauze.

Sein Zitat des Tages zu meinem Drehbuch seiner weiteren Reise:

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Na dann, kann ich mich ja freuen …

Wir sehen uns in der SpielWelt® 🙂 

 

Und fuer alle Neueinsteiger: hier kannst Du die Geschichte der SpielWelt von Beginn an lesen 

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SpielWelt® ist eine eingetragene Marke von Andrea R Walla
*Mehr ueber Ursidae und die SpielWelt erfaehrst Du auch im Glossar

Origin: Ursidae`s Reise …

… in der Schale des Mattern.

Was ist Kunst?

Kunst ist meiner Meinung nach das Streben nach Selbstausdruck, um den Betrachter die Moeglichkeit der Selbsterkenntnis um die eigene Wahrheit und Schoenheit zu ermoeglichen. Kunst liegt im Auge des Betrachters, der seine eigene Schoenheit und sein Verstaendnis ueber seine aeussere Welt in der eigenen Betrachtung wahrnehmen kann. Kunst will nicht beschraenken, Kunst will nicht einebnen und Kunst will schon gar nicht dem Betrachter eine Meinung oder Wertvorstellung vorgeben oder erzwingen.

Wenn ich Kunst betrachte, liegt es in meinem Ermessen und meiner Verantwortung, ob es mir gefaellt und ich Schoenheit darin reflektiere, oder ob ich es ablehne und mich distanziere. Kunst erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Wahrheit. Kunst ist in erster Linie einfach ….

Kunst: Dasein eines Selbstausdruckes.

Die Wertung folgt dann im Kopf des Betrachters.

So viel zu meiner Philosophie ueber den Begriff Kunst.

Was hat das jetzt mit Ursidae zu tun? Wer ist Ursidae ueberhaupt?

Das ist Ursidae, mein kleiner Teddybaer-Pirat. Zumindest war er das mal vor vielen Jahren. Heute ist er immer noch Teddybaer und vielleicht Hobbypirat. Ursidae hat eine lange Reise hinter sich, von der Dunkelheit ins Licht. Als er das erste Mal in meinen Gedanken auftauchte, sah er genau so aus, pelzig, frech, klein und eben ein Teddy. Ich habe mich lange gefragt, was ich zum Henker mit einem Teddybaer in meinen Bildern anfangen soll? Und nach der ersten Distanzierung zu dieser Kunst tauchten dann neue Gedanken auf: Wie kam er da ueberhaupt hin? Und wieso ist er ein Teddybaer? Wie wurde er zu dieser Gestalt?

Da ich mit Sicherheit keinen Kindergeburtstag veranstalten will in meiner Spielwelt, hat er mich schon ganz schoen aus dem Konzept gebracht …

… bis ich heraus gefunden habe, was bis zu diesem Bild geschehen war …

Und hier kommt jetzt der Kuenstler Andreas Mattern ins Spiel. 

Andreas ist ein freischaffender Kuenstler aus Berlin, der sich voll und ganz dem Aquarell verschrieben hat. Er ist stetig unterwegs, immer auf der Suche nach dem wunderbarsten Ausdruck seiner Selbst und erschafft seine lebende Kunsthandschrift in ganz Deutschland. Seine Philosophie dabei: Lebendig ist wichtiger als richtig.

Wie wahr. Spontan und Ausdrucksstark, das Zufaellige zulassen und Spritzer und Kleckse als Teil des Gesamten betrachten. Er gestattet seiner Kunst nicht nur, dass sie lebt, er hilft ihr dabei, einfach da zu sein. Andreas verkauft seine Kunst ueber verschiedene Galerien. Also wer ein lebendiges Kunstwerk von Deutschlands angesagtesten Aquarellisten sein eigen nennen moechte, wird hier fuendig …

Mein Liebling von ihm ist das hier, sein Aquarell von Ansbach. Das Gruen am Kirchturm, dass alles in einen mystischen Schein taucht, hat es mir besonders angetan. Es wirkt fuer mich, wie ein Zauber hinter der Wirklichkeit… und hier kommt meine SpielWelt in`s Spiel.

In einem Post auf seiner Facebookseite tauchte dieses Bild auf.

Das Aquarell, dass er zu dem Zeitpunkt in Leipzig gemalt hatte, wuerde super werden, das sah ich auf den ersten Blick. Ich wuerde es nie wagen, meine Interpretation und digitale Veraenderung an einem Selbstausdruck eines Kuenstlerkollegen vorzunehmen und aus seinem Kunstwerk meine eigenstaendige SpielWelt-Version daraus zu machen. (Zumindest nicht ohne Erlaubnis und gegenseitiges Interesse an einem gemeinsamen Onlinekunstwerk 🙂 ) Was mir statt dessen aber mehr ins Auge stach, war kurioserweise sein Malkasten rechts unten im Bild. diese Lichtreflexe und die Farben, da lies sich doch etwas anfangen … . Andreas gab mir sein Einverstaendnis und schickte mir daraufhin ein Foto seines Malkastens …

… und ich sah Kunst … oder eben eine Geschichte: Die Geschichte von Ursidae.

Ursidae`s Reise ist eine Geschichte von Verrat, Selbstverurteilung, Verbannung und Freundschaft. Er war nicht immer ein Teddybaer, er war ein Mensch, der sich selbst vergessen hat. Seine Reise fuehrt in nach dem Bruch mit seinem Freund an die entlegensten Winkel der SpielWelt, ueber in die Himmelswelt hinab in die Wueste der alten Welt. Staendig verfolgt vom Dunklen Reich. Denn er ist der einzige, der weiß, wo sich der wertvollste Besitz der SpielWelt befindet. Seine einzige Hilfe, ein Wasserdrache und ein Regenschirm, der ihm als Behilfsboot dient …

Das kann aus einem Malkastenfoto eines Kuenstlers werden, wenn ich anfange, zu sehen: Verrat, Flucht und Hoffnung

Ursidae`s Reise

Wir sehen uns, in meiner Spielwelt…

… und bis dahin, lasse Kunst da sein … und fang mit Andreas Mattern an. 🙂

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®Spielwelt

®SpielWelt ist eine eingetragene Marke von ©Andrea R. Walla

Origin: Das Leben ist eine Party

Vor ein paar Jahren habe ich in meinem kuenstlerischen Schaffen versucht, Neues zu erfahren. Meine Idee ging in die Richtung, spontan ein Bild zu einer Musikrichtung zu malen und meinen Stimmungen folgen. Dies sollte beide Seiten beinhalten, Musik die mir gefaellt und mich angenehm beruehrt, aber auch Musik, die nicht mein Geschmack ist und mich unangenehm beruehrt, zulassen.

Wie viele von Euch bevorzuge ich Musik oder Musikstuecke, die mir gefallen und mich beruehren. Die Musikstuecke, die mir nicht gefallen, finden heute nicht mehr den Weg auf meine Playliste. Bei meiner Malerfahrung wollte ich aber genau das aendern. Ich habe meine Lieblingsmusiker und Komponisten, bekanntere wie Josh Groban, One Republic, Rihanna, Linken Park, Hans Zimmer, Zack Hemsey und Steve Jablonsky. Unbekanntere, wie Karliene Raynolds, Adaline, Arshad, Ryan Taubert und Steve Price. Ich habe meine Genre, die ich bevorzugt hoere, allen voran klassische Filmsoundtracks, Epic Music, Rock, Pop. Aber auch Trance, Chillout und Remixversionen mit „Schmackes“.

Fuer meine Bildreihe wollte ich etwas aendern und bewusst Musik offen und unvoreingenommen hoeren, egal, ob sie mir gefaellt oder nicht. Es entstand eine kleine Reihe,

Art meets Musik.

Der erste Kuenstler, der sich auf diese Erfahrung einlies, war Tom Cloverfield

Tom erschafft house, lounge, und chilloutmusic. Diese Genre sind nicht meine bevorzugte Musikwahl, sondern mehr meine Stimmungsmusik, die ich dann in vollen Zuegen genieße. Jedoch meist die ruhigeren Stuecke, die mich mehr traeumen lassen und mein Kopfkino anregen. Tom`s Musik bietet eine Vielfalt: ruhigere, sinnlichere aber auch kraftvolle und dynamische Stuecke. Ich bin dank ihm in den Genuß seines Albums OCEAN’S TWO gekommen, und kann es nur jedem Fan des Genres empfehlen. Mein Lieblingsstueck von Tom ist und bleibt allerdings Burning Sky.

Und was entsteht jetzt, wenn eine Kuenstlerin zu Chillout-House malt?

Art meets Music
ORIGIN: DAS LEBEN IST EINE PARTY

Was wohl? – Eine Party natuerlich. 😀

Das Bild entstand in einer Live-Sitzung an einem Nachmittag, waehrend ich mir Tom´s Musik  rauf und runter angehoert habe, auch die wenigen Stuecke, die mir in dem Moment nicht so zusagten. Die ganze Aktion habe ich damals via Facebook und You-Tube Video laufend gepostet, damit die Welt live dabei sein konnte.

Heraus kam intuitiv eine … sagen wir mal etwas ungewoehnliche Party, ohne Vorlage, direkt aus meinem Kopf und meinem Herz. Mir war hier keine perfekte Detailtreue wichtig, sondern mehr das intuitive, wage, um den Geist des Betrachters viel Spielraum fuer eigene Wahrnehmungen zu geben.

UND WAS HAT DAS JETZT MIT MEINER SPIELWELT ZU TUN?

Sehr viel…

Dieses Bild war ein Grundstein in meinem weiteren Schaffen. Das Loslassen von Perfektionismus hin zu Lebendigkeit und Gefuehl. Diese Art der Kunst war es damals, der ich mich weiter widmen wollte und die mich hingefuehrt hat, zu meiner ®SpielWelt.

Es gibt in meiner Welt eine Hauptstadt, den Herrschersitz OBSIDIUM. Einen Ort, der auf einem kuenstlich erschaffenen Plateu existiert und die gesamte Welt fast ueberragt, nur fast. Nur der hoechste Berg in meiner Welt, der SAMA AMON, ueberragt diese Stadt um ein paar Meilen. In dieser Stadt lebt und herrscht ein Tyrann ueber sein Reich, der alles unterdrueckt und die Welt ausbeutet, bis sie verblutet ist. Elend und Lied sind seine Musik, Tod und Folter seine Sprache.

Aber, wo Schatten, da ist immer auch Licht. Und die Massen versammeln sich, um zu tanzen und zu feiern im Rhythmus der Musik, der die Welt erbeben laesst … 

That`s for you, Tom. Let your music flow into the heart of the world 😀

Obsidium
Art meets Cloverfield, digital remasterd, ©2014

Wir sehen uns in meiner ®SpielWelt …

… und bis dahin lauscht den Klaengen der Musik … 

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®SpielWelt ist eine eingetragene Marke von Andrea R. Walla

Under Construction

Phönix

Horus, der kleine Kurierfalke pendelte seit längerem zwischen der Spielwelt und dem Flurweg 18 in Bernbeuren hin und her. Normalerweise trägt er die Informationen zwischen der Idee, die hinter allem steckt, und der Gestalterin ihrer Wünsche, Andrea Walla, hin und her. Er litt unter den Launen der Idee genauso, wie alle anderen, musste ständig umkehren, neue Informationen holen, schnell bringen, ans andere Ende fliegen, Abstecher machen und scheinbar sinnloses erledigen … . Aber er würde sich nie darüber beklagen, ein Kurier der 16. Generation kannte kein Gejammer. Also zwickte er seine Pobacken zusammen und rauschte los. Heute führte ihn sein Weg zum abseits gelegenen Sternenturm, wo der alte Charles in der Geschichte eingesperrt werden sollte.

Sternenturm

Seit sich die Umsetzung der Spielwelt einen Schritt in Richtung Öffentlichkeit bewegt, waren alle ganz aus dem Häuschen. Selbst das dunkle Böse putze sich noch hässlicher raus, um ja Eindruck zu machen.

Kaum war Horus oben im Turm angekommen, hörte er die eine Stimme. Verwirrt näherte er sich der offenen Eingangstüre und wollte eben den Raum betreten, als er einen unbekannten und völlig widerwärtigen Geruch wahrnahm. Was war hier los? Er verharrte würgend an der Tür und versuchte sich zu sammeln. Da hörte er die wieder die eine Stimme einer Frau …

„Bist Du Dir sicher, dass Du diese alte Bruchbude benutzen möchtest? Ich meine, wirklich sicher?“

Schweigen.

„Du kannst alles haben, was Du willst, weiß Du? Sie malt Dir alles! Alles, was ich will! Also,  wie wäre es mit einem Palast?“

Schweigen.

„Nein? Gut, einem Luxusapparment?“

Schweigen.

„Auch nicht. Gut, zu modern, ich weiß. … . “ Aufgeregte schnelle Schritte, als ob jemand im Kreis ging. Dann wieder abrupt Stillstand.

„Ja… ich weiß. Ein alter, verstaubter römischer Tempel mit jeder Menge toter Fossilien und so etwas langweiliges, wie … Geschichte.“

Trippeln mit dem Fuss. Horus musste an der Tür schmunzeln. Er wusste, dass sie jetzt wieder ihr Gesicht aufsetzte. Dieses Gesicht, dass sie immer machte, wenn sie etwas wollte. Die linke Augenbraue hochgezogenen, der Blick vorwurfsvoll, während sie dastand mit verschränkten Armen und mit ihrem linken Absatz klackte. Er wusste es, obwohl er immer noch hinter der Tür lauschte und sie nicht sehen konnte. Das war nicht notwendig, er kannte sie ganz genau, die Idee und Ihre Launen. Sie hatte wieder einen ihrer sogenannten Tage … . Er konzentrierte sich wieder.

„… oder noch Schlimmer, Mythen und Legenden. Ich persönlich würde ja Tratsch und Klatsch bevorzugen. Und Intrigen, hinterhältige und unanständige Intrigen, je verwegener umso besser… “ Ein schweres Seufzen.

„… aber wir reden davon, was Dich glücklich macht. Also, wie wärs? Verstaubte und vertrocknete Mythen und Legenden wären im Sonderangebot?“

Schweigen.

Ihr gegenüber war immer noch nicht beeindruckt. Es folgte ihr enttäuschtes Schnauben. Sie rutschte den Stuhl zurecht und setzte sich. Horus hatte ein sehr feines Gehör und in Verbindung mit seiner Erinnerung über ihr Mimenspiel sah er alles genau vor sich, was im Raum geschah. Neugierig verharrte er noch eine Weile und lauschte weiter … .

Ah, jetzt trommelte sie nervös mit den Fingern auf den Tisch, sicherlich kam jetzt der Schmollmund.

„Ich fände es schöner, wenn es hier ein wenig luxuriöser wäre. Warum denn so spartanisch, Charles?“

Endlich, ein räuspern, dann eine angenehme tiefe Stimme. „Nun, die Geschichte, die wir erzählen soll authentisch sein, oder? Also lass Deinen Firlefanz bei Dir und konzentrier Dich auf das wesentliche. Das arme Ding soll ja nicht bis zur Rente an unserer Ausstattung malen, oder Clio? Wo ist sie überhaupt gerade?“

Jetzt betrachtet Clio wahrscheinlich ihre Fingernägel und stellt sich unschuldig, dachte der kleine Falke.

„Wer?“

„Tu, nicht so? Andrea, wo ist sie gerade.“

„Ach… weißt Du…“ Bei den Worten lehnt sie sich gewöhnlich zurück und verschränkte die Arme.

„Am Fuße des Sternenturms. Ich schätze, sie zählt gerade die über 4000 Stufen, die hier hoch führen Ich habe mir gedacht, ich könnte sie ja mal schonend darauf vorbereiten, wie viele Illustrationen ich erwarte …“

Horus hatte genug gehört, er betrat den derzeit skizzenhaften Raum. Clio saß selbstgefällig da, Charles konnte er nicht sehen, er saß mit dem Rücken zu ihm in seinen geliebten Ohrensessel. Horus musste sein Gesicht nicht sehen, um zu wissen, dass der alte Mann sie finster anblickte. Es wurde wirklich Zeit für eine Revolte gegen das herrische Biest…

Gestatten, die Idee in Person

Horus wurde erneut übel.

Als er den Kopf leicht nach links drehte, wusste er auch den Grund. Er sah es, ganz deutlich vor seinen Augen, konnte es aber irgendwie nicht fassen. Das Bild passte einfach nicht zusammen. Einer von Marmotas Zwerge stand in einem Overall da, über und über mit Farbe bekleckert und … malte.

„Was ist das?“

Clio sah ebenfalls zu dem Zwerg.

„Das … ach, was soll ich sagen. Raumgestaltung nennt sie das, glaube ich. Die kommen zu den Illustrationen natürlich hinzu.“

Da war es wieder, ihr Gesicht.

Under construction