Gefühle in Zwischenmenschliche Beziehungen – Preview

Gefühle verstehen lernen, wie kann ich das im Alltag umsetzen? Wie kann ich im Alltag zu mir finden und mit meinem Umfeld klarkommen? Darum geht es heute in diesem Beitrag..

.

Um welches Gefühl geht es?

Der Grund, warum wir Probleme mit der Welt haben, liegt nicht daran, dass die Welt voller Probleme ist oder die Welt das Problem ist. Der Grund ist auch nicht wir selbst und der Glaube, dass wir das Problem haben. Sondern unsere Betrachtungsweise über unsere Situation, die für uns zum Problem wird. Manchmal kann es hilfreich sein, sich eine Situation anzuschauen und seine Gefühle zuzulassen, anstatt ein Leben lang in Angst davor zu leben und herauszufinden, was für Möglichkeiten wir haben, um eine Situation zu ändern.

Um an den Punkt gelangen zu können, an dem dein Verstand bereit ist, seine Ansichten zu ändern, ist unglaublich viel Theorie über Wahrnehmung notwendig. Der Verstand pocht darauf, dass die Welt genau so zu sein hat, wie er es sich einbildet, weil er an dieser einen Realität festhält. Interessanterweise spielt es keine Rolle, was du alles aus dieser Perspektive heraus tust, um dein Leben zu verbessern, es wird alles im Sand verlaufen, weil deine Intension dahinter stets dieselbe ist. Deswegen erleben wir wieder und wieder dieselbe oder ähnliche Art von Beziehung im privaten oder beruflichen Bereich. Ich möchte dir heute verschiedene Betrachtungsweisen zeigen, die den Umgang im zwischenmenschlichen Bereich „beschweren“ und dir diese Erfahrungen bescheren, die du hast. Als Teilnehmer in diesem Training weißt du, dass du im Außen das wahrnimmst, was du bist, deine Gedanken und Gefühle über dich – bewusst und unbewusst.

Wenn du ein heftiges Gespräch erlebst, dann ist nicht dein Gegenüber so anstrengend oder schwer, sondern eine Projektion deiner eigenen Ansichten, mit denen du dich gerade konfrontierst. Das heißt, deine Mitmenschen sagen dir das, was du unbewusst glaubst und denkst, um es dir bewusst zu werden. Entweder erlebst du eine Situation, die für deinen Verstand positiv ist oder eine, die für deinen Verstand negativ ist.

  • Ist sie positiv, glaubt dein Verstand, dein Gegenüber „macht“ dein gutes Gefühl. Hast du wenig Selbstbewusstsein glaubst du, du hast alles richtig „gemacht“ und dich gesellschaftskonform Verhalten, weil du das bekommen hast, was du wolltest: Freude, Liebe, Wert, …
  • Ist die Situation negativ, glaubt dein Verstand ebenfalls, dein Gegenüber „macht“ deine Gefühle und du hast dich nicht gesellschaftskonform verhalten, weil du die Gefühle bekommen hast, die du NICHT wolltest: Ablehnung, Enttäuschung, Neid, Angst …

Beides ist nicht Realität, sondern nur eine interessante Ansicht, die du glaubst. In Wahrheit „machst“ du dir deine Gefühle durch deine „Ansicht“ der Situation. Du hast diese Betrachtungsweise „festgestellt“, du hast dich in deinem Lebensraum fixiert und betrachtest dein Leben aus dieser einen Perspektive heraus – getrennt von allem anderen. Durch diese Betrachtungsweise „machst“ du dich selbst klein und erlebst im außen Situationen, die dir glauben „machen“ klein zu sein. Die Folge ist innerlicher Widerstand und innerlicher Widerstand „blockt“ alles im Außen ab, was du dahinter zurückhältst. Denn durch den Widerstand hältst du die böse Welt UND das Gute in der Welt von dir fern, das du erleben möchtest: Liebe, Freude, Leichtigkeit, Glück, …

Das Problem, das wir zwischenmenschlich haben, sind nicht unsere Mitmenschen, sondern unsere Bewertungen ihrer Aussagen und ihres Verhaltens, das wir persönlich nehmen. Wir kaufen es ihnen ab und machen es zu unserer Wahrheit, die wir glauben und dann bekämpfen. In Wahrheit kämpfen wir gegen uns selbst und unsere Gedanken, die wir zu dieser Situation haben. Wir gehen gegen uns in den Widerstand und werden zu unserem eigenen Feind. Das ist das Leben, dass die meisten Menschen gelernt haben zu leben. Anpassen, klein sein, Widerstand sein und Ablehnung gegen alles Böse, das gemein zu uns ist: unsere eigene Betrachtungsweise in uns. Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, weil unser Gegenüber das doch gesagt hat. Ja, das ist korrekt. Wie du darüber denkst, ist deine Betrachtung.

Hast du ein Problem damit, was deine Mitmenschen zu dir sagen? Kann es sein, dass du genauso über dich denkst und das nicht erkennen möchtest? Dass du dich gegen diese Erkenntnis wehrst, so über dich zu denken und zu fühlen? Und weil du dich gegen diese Erkenntnis wehrst, versuchst du, dich zu rechtfertigen? Es geht nicht darum, deinen Mitmenschen recht zu geben, ihnen den Willen zu tun oder dich zu rechtfertigen. Es geht in der zwischenmenschlichen Beziehung darum, zu erkennen, was du über dich denkst und fühlst und Verantwortung dafür zu übernehmen, anstatt dein Gegenüber anzuklagen. Und es geht in der zwischenmenschlichen Beziehung darum, dein Gegenüber in seiner Meinung anzuerkennen, ohne verändern oder belehren zu wollen. Dein Gegenüber muss dich nicht verstehen und oft sprechen wir Drohungen aus Unverständnis heraus aus, weil wir uns „machtlos“ fühlen und unsere Gefühle von unseren Mitmenschen abhängig gemacht haben. Wir haben unser Leben von allen möglichen Umständen, Mitmenschen und Dingen abhängig gemacht und wenn diese Umstände, Dinge und Mitmenschen aus der Reihe tanzen oder wir verlieren, melden sich unsere verdrängten Gefühle und Muster. Dann folgt die Angst und Panik, hektisch die Umstände zu ändern, damit die „Welt“ wieder in Ordnung ist.

Wie also kannst du „anders“ mit deinen Mitmenschen umgehen?

.

Es sind nur Gedanken und Gefühle

Wir versuchen im Alltag, unsere unbewussten Gedanken und Gefühle, die uns belasten, auf unsere Mitmenschen, Umstände und Dinge zu projizieren. Wer sich jedoch reflektiert, der erkennt, dass das eigene Denken kurioserweise dasselbe ist. Ob die Umstände gut oder schlecht sind, wir bewerten. Spätestens in dem Moment sollte der Groschen fallen, dass wir stets auf eine bestimmte Weise denken – unabhängig vom Außen. Nach dieser Erkenntnis wird klar, dass es an der Zeit ist, sich anzuschauen, was da alles in uns los ist. Dann brauchen wir keine Projektionen mehr, um sie uns bewusst zu „machen“.

Nimm dir einmal am Wochenende oder einem freien Tag Zeit, deine Gedanken aufzuschreiben, die du denkst und die du in Gesprächen mit deinen Mitmenschen wahrnimmst. Versuche nicht, dich oder sie dafür zu kritisieren oder zu verurteilen, nimm es einfach als „interessante Ansicht“ wahr. Keiner dieser Gedanken sagt etwas über dich oder deine Mitmenschen aus. Ihr seid nicht diese Gedanken, ihr glaubt lediglich, dass sie „wahr“ sind und wie ihr euch und euer Leben betrachten MÜSST. Ihr glaubt, diese Gedanken sind eure einzige Option. Um deine Ansicht zu ändern, erfordert es dein Bewusstsein, dass es „nur“ Gedanken sind. Jeder Gedanke davon, der dich „stresst“ oder den du bekämpfst, hast du zu deiner Wahrheit gemacht, unabhängig ob du ihn denkst oder hörst. Und anstatt dich künftig zu kritisieren, erkenne, dass es „nur eine interessante Ansicht“ ist, die du ändern kannst.

Dazu ist die Frage erforderlich …

.

.

.

.

.


Der gesamte Artikel beinhaltet 3278 Worte

  • Worum es in  Zwischenmenschlichen Beziehungen geht.
  • Was das „eigentliche“ Problem ist und warum der Grund nie der wahre Grund ist. 
  • Wie du dich anders verhalten kannst. 
  • Den Artikel als Podcast.

.

Schalte den ganzen Artikel frei und

starte mit deinem Onlinetraining,

um selbst über dein Denken, Fühlen und Handeln und damit über dein Leben zu bestimmen. 

 

Der Kurs beinhaltet:

  • zahlreiche Videos,
  • Podcasts der Artikel,
  • Anleitungen,
  • Checklisten,
  • Ebook: Die Welt der Gefühle,
  • eine tägliche Erinnerungsmail an dein Wohlfühlen

und weitere Hilfen, um dich optimal dabei zu unterstützen, deine Denk- und Gefühlsgewohnheiten auf „Selbstbestimmt – unabhängig von den Umständen“ umzupolen.

.

 

Du bist schon im Training?

Ganzen Artikel findest du mit deinem gewohntem Passwort hier: 

.

.

Du hast auch etwas Wichtiges zu sagen. Tu es.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: