Wertschätzung ist eine Geisteshaltung – Preview

Heute geht es um deine Ehrlichkeit. Warum wertschätzt du manche Dinge und andere nicht? Warum fällt es dir schwer, mit deiner endlosen Ressource großzügig zu sein? Und wie kannst du lernen, dich und dein Leben wertzuschätzen?

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Wertschätze alles in deinem Leben

Schauen wir uns an, wie du bisher dein Leben gelebt hast:

Wenn du an eine Realität da draußen glaubst, auf die du keinen Einfluss hast und die bestimmten Regeln und Gesetzmäßigkeiten folgt, dann fällt dir Wertschätzung schwer. Der Grund ist nicht, dass du keine besitzt. Der Grund ist, dass du sie von deiner Wahrnehmung abhängig machst: von den Umständen, Menschen und Dingen.

Das bedeutet, du wertschätzt

  • den Moment, an dem du ein Kompliment von einem lieben Menschen bekommst.
  • wenn dein Chef dich lobt.
  • den Moment, wo du auf deinem Kontoauszug eine Gehaltszahlung entdeckst.
  • den Augenblick beim Einkaufen, wo du einen Gegenstand entdeckst, ein Parfüm, ein Kleidungsstück, einen Elektronikartikel, den du kaufst.
  • die Situation, wo du im Restaurant sitzt und ein wundervolles Essen serviert bekommst.
  • der Check deines Instagram- oder Facebookaccounts, in dem du viele Likes entdeckst.
  • ein Film im Kino, den du unbedingt sehen willst.
  • einen Abend mit Freunden, bei dem du hemmungslos Spaß haben kannst.
  • die Stunde, in der das Baby schläft und du zur Ruhe kommst.
  • der Moment, wo du ein Los kaufst und gewinnst.

Das alles sind Momente, die du wertschätzen kannst. Allerdings sind es zusammengenommen vielleicht wenige Minuten am Tag.

Denn in dem Moment,

  • wo du etwas an einem geliebten Menschen wahrnimmst, das dich stört, ist es mit der Wertschätzung vorbei.
  • der Moment, in dem dein Chef dir Mehrarbeit aufhalst, glaubst du nicht mehr an das Lob und witterst Misstrauen.
  • in der dir die ganzen Rechnungen einfallen, die du noch bezahlen musst oder eine höhere Pfändung bekommst, ist es mit der Wertschätzung für das mickrige Gehalt vorbei.
  • wenn du an der Kasse stehst und das Parfüm, das Kleidungsstück oder den Elektronikartikel bezahlst und dich über den Preis ärgert, ist es mit Wertschätzung vorbei.
  • wenn du auf Instagram oder Facebook entdeckst, dass deine Freunde viel mehr Likes haben, hat der Neid seinen großen Auftritt.
  • wenn der Kinofilm nicht das hält, was er versprochen hat, hagelt es Kritik.
  • wenn der Abend zu feuchtfröhlich geworden ist und nicht mal mehr die Aspirin hilft, kommt das nüchterne Erwachen.
  • in dem das Baby schreit, entschwindet die Hoffnung auf geruhsamen Schlaf.
  • wenn der Lottogewinn Jahre auf sich warten lässt oder nie auftaucht, meldet sich Frust.

Was möchte ich damit sagen? Du hast jeden Tag die Chance, deine gesamte wache Zeit im Gefühl der Wertschätzung, Dankbarkeit, Freude, Liebe, Glück … zu verbringen oder dich ständig von den äußeren Umständen – und deinem kritischen Kopfkino – beherrschen zu lassen und dir Ärger, Enttäuschung, Wut, Neid, Angst, … anzutun. Denn das Gefühl kommt aus dir.

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Was ist Wertschätzung?

Wertschätzung ist ein Gefühl, das dein Wohlwollen für das, was du erlebst, ausdrückt.

Du schätzt, was du bist, bekommst, erlebst, erfährst oder wahrnimmst. Was du wertschätzt, ist zu 100 % in deiner Kontrolle und deine Entscheidung. Du kannst wertschätzen, was oder wen du willst, auch dich selbst und deine Großartigkeit.

Fühlt sich seltsam an? Ja – vor allem, weil uns beigebracht wurde, dass Eigenlob stinkt. In deinem Leben wurdest du darauf konditioniert, dass es eine Realität da draußen gibt, die bestimmten Regeln, Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten folgt und du unter allen Umständen diese Regeln, Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten einhalten musst, um ein normales Mitglied dieser Realität zu sein. Andernfalls erlebst du Konsequenzen in Form von Strafen, aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, dich schämen müssen, Peinlichkeiten und Demütigungen ertragen müssen oder ganz unten in der Nahrungskette zu landen als Arbeitsloser oder Obdachloser. Um das zu vermeiden, hast du gelernt, wie du dich verhalten musst, damit dir das alles nicht passiert. Wie du dich „den anderen gegenüber“ und der Gesellschaft zu verhalten hast, um zu bekommen, wovon du glaubst, zu brauchen.

Vor allem hast du gelernt, Wertschätzung und Liebe dir selbst gegenüber als „angeberisch, egoistisch, falsch, hinterhältig, prahlerisch, überheblich, arrogant, unsozial, gierig, machthungrig, narzisstisch, psychopathisch, nach Aufmerksamkeit haschend, selbstverliebt, mangelnde Empathie, gefühlskalt, verlogen und auf den eigenen Vorteil bedacht zu betrachten. Kurz gesagt, alles, was dir guttut und ein Teil von dir ist, sollst du verleugnen, ablehnen und dir verweigern, um ein Mitglied der Gesellschaft zu sein. Dadurch hast du dich immer weiter von deinem Selbst und das, was du bist und wozu du imstande bist, entfremdet. Du hast gelernt, deine guten Gefühle von den Umständen abhängig zu machen und zu glauben, dazu verdammt zu sein, die Umstände ändern zu müssen, um dich eines Tages besser fühlen zu können.

Derweil sind Wertschätzung, Liebe, Dankbarkeit, Freude, Glück, Reichtum und erfüllt sein immer und zu jeder Zeit in dir. Und du bist weder ein Egoist noch arrogant, machthungrig oder verschlagen, wenn du die 100 % Verantwortung für dein Wohlfühlen übernimmst. Im Gegenteil. Du zeigst dir damit, dass du dich liebst und wertschätzt.

Bevor du jetzt die „anderen“ oder „die Gesellschaft“ verteufelst: Nichts und niemand „da draußen“ ist böse oder möchte dich begrenzen. Alles und jeder tut genau das, was du denkst, fühlst und tust. Sie sind der Spiegel von dir bzw. verhalten sich alle in deiner Wahrnehmung stets, wie es zu deiner aktuellen Entwicklung passt. Wenn du unsicher bist, dann rät dir dein bester Freund oder deine beste Freundin etwas vollkommen anderes, als wenn du überzeugt bist. Zum Beispiel möchtest du dich selbstständig machen und alle reden es dir aus. Dahinter verbirgt sich nicht „deren“ Angst oder Erfahrung, sondern deine eigene, die dir in Form deiner Freunde begegnet.

Versuche einmal deine Freundschaften zu analysieren. Sicherlich hast du ebenfalls schon die Erfahrung gemacht, dass sich manche Freunde mit dir weiter entwickeln und ihre Meinung plötzlich eine ganze andere ist. Früher haben sie deine Standpunkte als lächerlich abgestempelt und nach ein paar Wochen hörst du fast deine eigenen Worte aus ihrem Mund. Andere Bekanntschaften hingegen sind so lange Teil deines Lebens, bis du dich weiter entwickelst, dann verschwinden sie aus deinem Leben. Zufall? Nein, weil es keine Zufälle gibt, sondern Kreationen von deinem Unterbewusstsein, dass dir die passenden Personen und Dinge in deine Wahrnehmung stellt, damit du die Erfahrung machen kannst. Ich bin diese Erfahrung für dich, um dir dabei zu helfen, dich weiterzuentwickeln. Und Entwicklung bedeutet, das „Begrenzende“ zu erfahren, um aus deinem Kokon ausbrechen zu können. Nichts und niemand hat es bisher „böse“ mit dir gemeint oder dir deinen bisherigen Glauben aufgezwungen. Denn um zu erkennen, was gut für dich ist, und dich neu ausrichten zu können, bedarf es Erfahrungen mit dem Negativen. Alles, was notwendig ist, um dein Gefühl von Wertschätzung zu fühlen und zu leben: Ändere deine Aufmerksamkeit …

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Der gesamte Artikel beinhaltet 3645 Worte

  • Wie du lernen kannst, dich wertzuschätzen.
  • Was dich von deiner Wertschätzung abhält.
  • Warum du nicht erst die Umstände, Mitmenschen oder Dinge ändern musst, um dich wertgeschätzt zu fühlen.
  • Was Wertschätzung ist und warum es dein natürlicher Zustand ist.
  • Den Artikel als Podcast.

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Schalte den ganzen Artikel frei und

starte mit deinem Onlinetraining,

um selbst über dein Denken, Fühlen und Handeln und damit über dein Leben zu bestimmen. 

 

Der Kurs beinhaltet:

  • zahlreiche Videos,
  • Podcasts der Artikel,
  • Anleitungen,
  • Checklisten,
  • Ebook: Die Welt der Gefühle,
  • eine tägliche Erinnerungsmail an dein Wohlfühlen

und weitere Hilfen, um dich optimal dabei zu unterstützen, deine Denk- und Gefühlsgewohnheiten auf „Selbstbestimmt – unabhängig von den Umständen“ umzupolen.

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Du bist schon im Training?

Ganzen Artikel findest du mit deinem gewohntem Passwort hier: 

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