Wie verdrängst du Gefühle – Preview

In dem Onlinetraining habe ich das Thema bereits mehrmals angesprochen. Was genau bedeutet es allerdings, seine Gefühle zu verdrängen? Und wie merkst du, dass du gerade deine Gefühle verdrängst? Das schauen wir uns heute genauer an.

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Es ist nur ein negatives Gefühl

Was ist ein Gefühl?

Ein Empfinden in deinem Körper, das Reaktionen hervorruft. Beschleunigte Herzfrequenz, die den Puls in die Höhe schnellen lässt. Deine Pupillen weiten sich, das Blut zirkuliert und transportiert mehr Sauerstoff durch den Körper, die Atmung nimmt zu. Eine Reaktion, die von Liebe, Freude, Begeisterung aber auch Wut und Stress ausgelöst werden kann. Eine andere Reaktion wäre beschleunigte Herzfrequenz in Verbindung mit Kälte und Zittern, weil sich deine Arterien verengen. Ein befinden, dass Angst auslöst.

Jede Reaktion deines Körpers ist in Ordnung und ein Ausdruck von Emotion, positiv und negativ. Deine Bewertung im Verstand ist es, die die Emotion zulässt oder verdrängt. Oder kämst du auf den Gedanken, Glück oder Liebe wegdrücken zu wollen? Das tust du erst, wenn du gelernt hast, das es etwas Schlechtes oder Verbotenes ist. Zum Beispiel, als den Menschen per Gesetz verboten wurde, einen Ausländer zu lieben. Was heute selbstverständlich ist, war im Dritten Reich während des Zweiten Weltkrieges unter Todesstrafe verboten. Gleiches zur Zeit der Bürgerkriege in den Vereinigten Staaten, als es der „weißen“ Bevölkerung verboten war, „Schwarze“ zu lieben. Oder denk einmal an die Homosexualität. Ein Mensch wird gezwungen, sich selbst und seine Art zu lieben, abzulehnen und zu verdrängen. Und jegliche Versuche dazu müssen zwangsläufig scheitern, weil niemand einen Teil von sich selbst ein Leben lang unterdrücken kann. Denn Ablehnung ist negative Aufmerksamkeit, die das, was unterdrückt wird, stetig stärkt, bis es eines Tages aufbrechen wird. Bis dahin wächst jeden Tag die Angst davor, die weiterhin unterdrückt wird.

Ob wir ein Gefühl als angenehm oder unangenehm empfinden entscheidet nicht das Gefühl, sondern unsere Bewertung. Wer nicht gelernt hat, sich seinen negativen Gefühlen zu stellen und sie auszuhalten, der lernt nicht, sich daran zu gewöhnen und entspannt mit ihnen umzugehen. Sondern die Gewohnheit, sie wegzudrücken und panisch Fehler zu machen.

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Eine Zeitreise der verdrängten Gefühle

Das erste Vorbild, das uns vorgelebt hat, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen KÖNNEN (nicht müssen!), waren unsere Eltern. So, wie sie sich verhalten haben, schauten wir es uns ab.

  • Haben unsere Eltern andere für ihre Gefühle beschimpft, haben wir es übernommen und schimpfen auf die anderen.
  • Unterdrückten sie ihre Ängste durch Flucht in Ablenkung, haben wir es übernommen.
  • Mussten sie hart Arbeiten und durften keine Schwäche zeigen, haben wir es übernommen.

Wir haben den Umgang mit Emotionen vererbt bekommen, der über Generationen unbewusst vorgelebt wurde.

Wir kennen das. Wenn irgendwo ein Kind weint, stürmen viele Erwachsene sofort hin und versuchen es zu trösten. Der Effekt ist, dass Kinder hilfloser im Umgang mit ihren Gefühlen werden. Diese Hilflosigkeit überträgt sich auf die Eltern, die Überfordert sind und nicht wissen, wie sie die dominanten „Miniturausgaben von Egomanen“ noch in den Griff bekommen. Derweil sind es nur Kinder, die keine Ahnung haben, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen und keine Anleitung bekommen. Die Folge ist eine Generation von Kindern, die lernen, emotional von allem möglichen Dingen, Menschen und Situationen abhängig zu sein, anstatt mit sich selbst zurechtzukommen.

Wie wirkt sich dieses Verhalten auf den Umgang mit den eigenen Emotionen aus? Jedes Mal, wenn das Kind mit seinen Emotionen in Berührung kommt, bewerten die Erwachsenen es aus ihrer Perspektive als positiv oder negativ. Sie übertragen ihre persönliche Haltung auf das Kind und bringen ihm bei, positive Emotionen zuzulassen und Negative wegzudrücken, indem sie sie mit Spielen, Fernsehen oder Konsum abzulenken. Im Laufe der Zeit wird die Ablenkung zur Gewohnheit und als Regel vom Unterbewusstsein übernommen. Ab dem Zeitpunkt geschieht es unbewusst. Dann merken wir nicht mehr, dass wir unsere Gefühle gerade unterdrücken, wenn wir zum Smartphone greifen. Und das Fatale ist, wir merken nicht mehr, dass wir unser Gefühlsempfinden auf ein paar wenige Emotionen reduziert haben, mit denen wir versuchen, negative Erfahrungen (das Verdrängte) zu vermeiden. Wir haben uns unbewusst eine Denk- und Gefühlsgewohnheit angelegt, die jeden Tag unser Leben bestimmt, und uns hoffentlich von den bösen negativen Gefühlen bewahrt. Denn wenn wir nicht mehr fühlen, können wir auch nicht mehr verletzt werden.

=> Beobachte dich genau, warum du zum Smartphone greifst? Langeweile? Oder denkst du gerade an etwas, was du loswerden willst und lenkst dich ab?

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Du bist die Quelle deiner Emotionen

Ob du ein positives Empfinden hast oder ein negatives, entscheidet nicht das Gefühl, sondern dein Denken darüber. Da dein Denken das Gefühl auslöst, bzw. deine Schwingungsfrequenz auf das Gefühl verändert  …

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Wie du deine Gefühle verdrängst

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Ich habe eine gute Nachricht für dich: Du verdrängst sie nicht absichtlich, sondern weil dein Verstand es dir sagt.

Gefühle sind nichts weiter als Gefühle, die gefühlt werden wollen. Weder bringen sie dich um, noch passiert etwas Schreckliches, wenn du sie zulässt. Das, was dafür sorgt, dass du sie verdrängst, ist der Verstand. Er bewertet die Erfahrung als Negativ und lenkt dich ab. Die Tricks, mit denen dich dein Verstand von der Gegenwart abhält, habe ich in dem Artikel erklärt. Heute schauen wir uns an, wie er dich von deinen verdrängten Gefühlen ablenkt.

Ein Beispiel:

Du sitzt mit Freunden beim Mittagessen und ihr unterhaltet euch. Plötzlich merkst du, wie du dich unwohl fühlst bei dem Thema, das ihr gerade erörtert. Dein Unterbewusstsein weist dich auf eine verdrängte Emotion hin. Aber das, was jetzt in dir geschieht aufgrund Verdrängung geschieht, ist folgendes: Dein Verstand stuft dein Unwohlsein als Bedrohung ein und bietet dir eine Fülle an Strategien, das negative Gefühl – deinen Feind – loszuwerden:

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1. Ablenkung:

Ehe du überhaupt bemerkst, was in dir los ist, wechselt dein Verstand das Thema und lässt dich etwas völlig aus dem Zusammenhang gerissenes sagen oder ein ganz anderes Thema vorschlagen, damit dein Gesprächspartner nicht nachhaken kann. Das läuft unbewusst ab, wenn du zum Beispiel ein schreckliches Ereignis tief in dir verdrängt hast. Ablenkung funktioniert genauso gut bewusst, weil du über das Thema nicht reden möchtest und die negativen Gefühle aus Gewohnheit verdrängst. Wenn du alleine bist, bemerkst du deine Gefühlsverdrängung, wenn du hektisch durch die Fernsehkanäle zappst, kein passendes Musikstück findest, das dir gefällt, oder dein Smartphone folterst. Der verzweifelte Versuch, das negative Empfinden oder Unwohlsein loszuwerden.

2.

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Der gesamte Artikel beinhaltet 3036 Worte

  • 7 Strategien der Verdrängung und woran du sie erkennst.
  • Wie du mit deinen negativen Gefühlen umgehen kannst und deine verdrängten Emotionen loslässt.
  • Eine Methode, wie du dich sofort besser fühlen kannst.
  • Warum Verdrängung von Gefühlen langfristig zu größeren Beschwerden führt.
  • Den Artikel als Podcast.

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