Willkommen in der Fülle – Preview

Grenzenlose Fülle wäre wundervoll. Nie mehr arbeiten, nie mehr Probleme, alles perfekt und genauso, wie wir uns das vorgestellt haben. Oder doch nicht? Es ist Zeit, mit ein paar Mythen aufzuräumen.

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Die Reise in die Fülle

Das erste Buch, das ich mit 22 Jahren zum Thema Persönlichkeitsentwicklung gelesen habe, heißt: „Geld ist eine Vision“, von Arthur Lassen. Das Buch hat für mich heute noch inspirierende Gedanken. Aber nach allem, was ich seither in den 18 Jahren herausgefunden habe, ist es meilenweit von einer Fülle entfernt. Nicht, weil sich der Autor geirrt hat oder es nicht besser wusste. Nein, inzwischen wurde die Quantenphysik entdeckt, die unsere Realität vollkommen auf den Kopf gestellt hat. Denn in der Quantenphysik gibt es keine Realität mehr oder ein „da draußen“ und „die anderen“, sondern eine persönlich erschaffene Wahrnehmung nach den eigenen Denkgewohnheiten, Glaubenssätzen, Gefühlen, Erfahrungen, Erinnerungen, …, für die jeder selbst verantwortlich ist.

Bleiben wir bei Arthur Lassen. Das Buch sorgte damals dafür, dass ich mehr Bücher zu dem Thema las, weil ich einen Ausweg suchte, aus dem Hamsterrad des müssen und brauchen. Damals las ich die Bücher und glaubte, ich muss mir Fülle erschaffen, indem ich mehr Geld verdiene, Vermögen anhäufe und so viel habe, dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss. Ich glaubte, dass Fülle mit Geld zu tun hat und ich nur genug davon haben muss für ein glückliches Leben. Meine Güte, wie sehr ich mich geirrt hatte und über zehn Jahre diesem Irrglauben hinterherjagte. Immer in der ständigen Angst davor, dass das Geld und damit meine Fülle eines Tages wieder weg sein konnte. Ich verschlang hunderte Bücher zu den Themen, probierte aus, bildete mich weiter, machte Visualisierungen und hatte dennoch ständig angst davor, dass mir die Fülle ausgehen konnte.

Sobald der nächste Mangel hereinbrach, arbeitete ich intensiver, lernte mehr, befasste mich noch mehr, überlegte, was schieflief. Glaubte an die Heilsversprechen von Coaches, die mir das „nächste Level“ anpriesen und ich noch mehr und härter arbeiten muss. Ich kontrollierte ständig meinen Kontostand und rechnete, ob es reicht und wie lange. Egal, ob gerade viel oder wenig da war, ich rechnete. Und dann eines Tages vor über vier Jahren wollte ich nicht mehr mitmachen, weil ich spürte, dass da mehr ist, als rechnen und kontrollieren zu müssen. Dass da mehr ist, als leisten müssen und ständig das nächste Level zu erreichen und ich machte einen innerlichen Shutdown.

Eines Morgens stellte ich alles infrage, was ich bis zu dem Zeitpunkt gelernt und gelesen habe und fing an, in mir drin antworten zu suchen. Ich dachte nach, spürte in meine Gedanken rein, setzte mich mit meinen Gefühlen auseinander und schaute mich endlich an. Mein Denken, Fühlen und Handeln. Zeigte ich mit dem Finger auf andere, machte ich mir bewusst, dass drei Finger auf mich zeigten und schaute mein Verhalten an. Dachte ich über andere nach, suchte ich an mir, was mich an mir störte. Wurde ich mit einem Gesprächsthema konfrontiert, überlegte ich, was ich darüber dachte und wie ich es anders betrachten konnte. Und dann veränderte sich plötzlich mein Denken über Wahrnehmung. Mir wurde bewusst, dass ich Erkenntnisse hatte, die ich in meiner Wahrnehmung bestätigt bekam. Indem mir Freunde Erfahrungen dazu erzählten oder ich Bücher und Filme zu dem entdeckte, was mir wortwörtlich meine Erkenntnisse widerspiegelten. Das Gesetz der Anziehung, wird jetzt jemand vermuten. Nein, da es in der Quantenphysik kein Gesetz der Anziehung gibt. Alles, was wir wahrnehmen, wird von uns bzw. dem Unterbewusstsein erschaffen. Wir nehmen unsere innere Welt wahr. Damit ziehen wir uns nichts in einer äußeren Welt ins Leben, sondern öffnen die Augen für das, was immer schon vor unserer Nase vorhanden war, wir jedoch aufgrund unserer Einstellungen nicht wahrnehmen konnten. Ich könnte auch sagen, wir laufen durch die Fülle an Möglichkeiten unseres Unterbewusstseins. Wenn wir mit den Gedanken in die Vergangenheit oder Zukunft abschweifen oder uns durch unsere negativen Emotionen begrenzen, laufen wir blind an dem gesuchten vorbei und nehmen es nicht wahr. Sind wir anwesend, dann können wir buchstäblich aus dem Vollen schöpfen und auswählen.

Als ich anfing, in mir nachzufragen, warum ich mir manches anziehe und anderes nicht, landete ich bei der Matrix der Gefühle und im Reich der Fülle.

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Was ist Fülle

Fülle hat nichts mit dem Kontostand zu tun. Weder mit dem Besitz noch mit messbaren Zahlen. Auch nicht mit einer Anzahl Freunde oder Reisen. Fülle definiert jeder Mensch anders. Nicht das erlebte, sondern das Gefühl fühlt sich für jeden Menschen anders an.

Die Grenze der Möglichkeiten ist dein Denken.

Sind dir noch nie Menschen begegnet, die zu schnell fahren und niemals einen Strafzettel bekommen? Oder reich sind und niemals scheitern? Die im Spiel immer Gewinnen und sogar Glück in der Liebe haben? Ich rede von den Ausnahmetypen, die die Grenze der wissenschaftlichen Realität sprengen. So einen Moment durfte ich letzten Sonntag bei unserer Runde, „Mensch ärgere dich nicht“, erleben. Der Fahrer des älteren Trios, mit dem ich spiele, ist älter und fährt unsicher Auto. Zudem ist die Hauptstraße zum Café seit Monaten gesperrt und erfordert Umwege, deswegen spielten wir unsere letzte Runde im Januar. Am vergangenen Sonntag tauchten die zwei Herren mit der Dame überraschenderweise auf. Also spielten wir drei Runden „Mensch ärgere dich nicht“ und erlebten etwas, was physikalisch unmöglich ist. Willy hat fast 80 % seiner Würfe vorausgesagt, bzw. das gewürfelt, was er wollte. Ich hatte drei Figuren vor meinem Platz im Spiel. Er kam mit einer Figur an und musste an mir vorbei. Normalerweise steht die Chance drei zu eins, also eine hohe Wahrscheinlichkeit, ihn zu schmeißen. Was machte er? Er kickte meine drei Figuren nacheinander raus. Ich würfelte eine Sechs, kam wieder ins Spielfeld und musste ihn überholen. Er kickte mich wieder raus. Ich würfelte noch eine Sechs, war erneut im Spiel und musste ihn wieder überholen. Wieder kickte er mich raus. Dann hatte ich zwei Sechsen, überholte ihn und er kickte mich erneut raus. Dasselbe Spiel bei Sabine. Max hatte die Runde in weiser Voraussicht nach dem letzten Spiel ausgesetzt. Und so brachte Willy alle Figuren nach Hause, ehe Sabine und ich überhaupt einmal eine Runde schafften.

Fülle ist grenzenlos. Sie findet jenseits der Storys statt, die du dir erzählst, wie die Welt zu funktionieren hat.

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Es gibt mehrere Gründe, die dich daran hindern, Fülle zu fühlen und wahrzunehmen:

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1. Deine Überzeugung, dass deine Wahrnehmung DIE Realität ist:

Solange du glaubst, dass das, was du siehst, hörst, riechst, schmeckst und betasten kannst, die Realität ist, die für alle gilt, halten dich deine Storys und Erfahrungen ab, an eine grenzenlose Fülle zu glauben. Grenzenlos ist grenzenlos, sowohl in Geld, Luxus, Beziehungen, Möglichkeiten, … Arme Kinder in Afrika, die hungern; böse reiche, die andere ausbeuten oder falsche Regierungen, die korrupt sind, sind deine Überzeugungen, die eine Erfahrung von grenzenloser Fülle verhindern. Weder muss ein reicher korrupt sein, um reich zu sein, noch der Welthunger besiegt werden. Und niemand nimmt das Geld weg und sperrt es auf seinem Konto ein. Das alles erzählt dir dein Kopf. Oder hast du das alles selbst erfahren und mit jedem Menschen auf diesem Planeten erlebt? Kennst du wirklich alle sieben Milliarden Erdbewohner persönlich? Oder eher etwa 0,1 % davon? Frage dich einmal, wer dir diese Geschichten über deine Wahrnehmung erzählt hat? Zur Erinnerung: Ein Film ist ein Film, ob da Thriller, Drama oder Dokumentation steht. Ein Zeitungsbericht ist ein Zeitungsbericht, der „nach gerichtet“ wurde, je nachdem, was die Zeitung unter Berücksichtigung von Verkaufszahlen bewirken möchte. Nichts davon ist eine Erfahrung, die du über deine Sinne in Echtzeit wahrgenommen hast. Und das, was du letzten Endes als wahr nimmst, spielt sich in deinem Kopf ab. Der Schaltzentrale, in der die Sinnesinformationen verarbeitet werden, nach deinen Interpretationen.

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2. Dein Glaube an begrenzte Möglichkeiten:

Dein Glaube an begrenzte Möglichkeiten. Es gibt nicht genug Geld, nicht genug Partner/innen, nicht genug Nahrungsmittel, nicht genug … Weißt du das wirklich? Bist du in jedem Fleckchen dieses Planeten gewesen und hast dir alles persönlich angeschaut, wie es um den Planten bestellt ist? Bist du Gott, der genau weiß, was passieren wird? Oder ist es nicht eher so, dass laufend Erfindungen und ökologische Fortschritte gemacht werden? Ich behaupte nicht, dass Klimawandel Illusion ist. Aber bei sieben Milliarden Menschen wissen wir nicht, woran bereits gearbeitet wird, welche Gesetze und Maßnahmen schon umgesetzt werden, weil wir uns nicht über alles jeden Tag informieren können. Eine Dokumentation zeigt einen Aspekt auf, nie das Ganze. Und eine genaue Einschätzung, dass wir zu viele Menschen sind und den Planeten zerstören, glaube ich nur von Gott oder Mutter Erde persönlich, die alles wissen. Und selbst dann wird er von Bodenschätzen und Ressourcen reden, die wir heute noch nicht entdeckt haben. Weil jeder seine persönliche Wahrnehmung aus einer begrenzen Gefühlsgewohnheit betrachtet und nicht aus der Fülle.

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3. Negative Emotionen:

Alle negativen Emotionen halten dich davon ab, Fülle fühlen zu können, weil jedes Gefühl dein Denken anders begrenzt. Fülle findet jenseits dieser Grenze statt. In dem Bewusstsein, dass alles möglich ist. …

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Der gesamte Artikel beinhaltet 6477 Worte

  • Was Fülle ist.
  • Wie du deine Fülle Wahrnehmen kannst.
  • 15 Gründe, wie du auf Streit reagieren kannst.
  • Den Artikel als Podcast.

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