Wohlfühlen im eigenen Körper – Teil 2 – Preview

Im letzten Artikel ging es um das Wohlfühlen im Körper und was wir in uns tun können, um uns im eigenen Körper wieder wohlfühlen: unsere unterdrückten Emotionen herausfinden, damit sie sich von uns lösen können. In diesem zweiten Teil erkläre ich dir, wie und warum dich dein Opferbewusstsein daran hindert.

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Wie Opferbewusstsein dein Wohlfühlen verhindert

Falls du den Film, „Die Hütte“, nicht gesehen hast, kann ich ihn dir wärmstes empfehlen. Es geht um einen Familienvater namens Mac, der auf einem Ausflug seine jüngste Tochter verliert. Sie wird entführt und ermordet. Mac fällt in ein tiefes Loch und sucht Vergeltung. Bis er einen Brief von Gott erhält, der ihn in die Hütte einlädt, an dem das Verbrechen stattfand. An dem Wochenende lernt Mac seine Vergebung kennen und warum wir nicht über andere richten sollen. Beispielsweise hat Macs Vater ihn in seiner Kindheit geschlagen, weil er selbst als Kind misshandelt wurde. Vergebung ist eines der am schwersten zulassenden Gefühle, weil ihr der innere Richter und der Wunsch nach Vergeltung / Rache im Weg steht. Der Teil in uns, der Vergeltung für den Schmerz und das erfahrene Leid möchte.

Dabei vergessen wir zwei Dinge:

  • Erstens, wir erzeugen die Emotion Leid in uns mit unserem Denken jeden Tag aufs neue.
  • Und zweitens, egal, wie hart ein Täter bestraft wird, kein weltliches Gericht kann uns diesen Schmerz und das Leid nehmen. Wir allein haben es (das Gefühl) in uns erschaffen und dadurch die Macht, es zu ändern.

Macs Reise in dem Film führt ihn an den Punkt seiner Selbsterkenntnis, dass er der Schöpfer seiner Wahrnehmung und damit seines Leids ist. Dabei spielt es für das Verständnis keine Rolle, ob du religiös bist oder nicht. Gott hat in dem Film einen Symbolcharakter der inneren Welt und deswegen eine interessante Interpretation des Themas Arbeit im Unterbewusstsein. Die Figur Gott (Jesus, Heiliger Geist) stellt im Film die Emotion dar, die Mac gerade am dringendsten braucht. Und derselbe Prozess findet in uns allen statt. Der Film, den unser Unterbewusstsein dabei in unserem Kopf abspielt, ist das viel interessantere, wenn wir uns nach Innen wenden und Heilung zulassen. Solange wir in einem Opfer-Täter-Bewusstsein feststecken, kann unser Unterbewusstsein diesen Heilungsprozess in uns nicht aktivieren. Stattdessen wird es uns weiterhin Szenarien in unserer Wahrnehmung zeigen, die uns glauben lassen, ein machtloses Opfer der Umstände, und damit unserer Emotionen, zu sein.

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Opfer und Täter ist dasselbe

Eine kühne Behauptung und bevor du wütend weg klickst, lies erst weiter. Nochmal der Hinweis: Es geht um deine innere Welt, nicht die weltliche Gerichtsbarkeit! Kein Täter wird hier freigesprochen oder von seiner Verantwortung entbunden. Wir arbeiten mit deinen Gefühlen und die kannst nur du in dir ändern, indem du aus dem Opfer-Täter-Spiel in deinem Denken aussteigst. Kein Gericht der Welt kann deine Gefühle in dir ändern, den Job musst du schon selbst in dir erledigen.

Wann wird ein Opfer zum Opfer?

  • Durch die Tat?
  • Oder durch das Bewusstsein, ein Opfer zu sein?

Würde eine Tat aus uns ein Opfer machen, müssten alle Menschen sich danach wie ein Opfer verhalten. Aber es gibt Zeitgenossen, die schlimme und sogar traumatische Erlebnisse besser wegstecken können, als andere. Also ist es nicht die Tat, die uns zu Opfern macht, sondern das Bewusstsein, ein Opfer der Umstände zu sein.

Wo haben wir das Bewusstsein erlangt, ein Opfer zu sein und die Welt „da draußen“ zu beschuldigen?

Von unseren Eltern, die uns ihr Opferbewusstsein vorgelebt haben. Wir haben die Gedanken und Emotionen von unseren Eltern übernommen und pflegen ihr Opferbewusstsein weiter. Das bedeutet, lange BEVOR uns eine schlimme Tat widerfährt, fühlen wir uns bereits als Opfer der Reichen, der Regierung, der Mächtigen, der Arbeitgeber, des Geldes, der Umstände. Weil wir gelernt haben, auf diese Weise zu denken und zu fühlen. Wir haben gelernt, unseren Gefühlen gegenüber machtlos zu sein.

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Warum behaupte ich jetzt, dass Opfer und Täter dasselbe sind?

Wann fühlen wir uns als Opfer?

  • Jeden Tag?
  • Oder wenn wir eine Erfahrung mit einem Täter haben?

Das Gefühl, Opfer zu sein, ist jeden Tag in uns. Unser Verstand erzählt uns lediglich Gründe, wer dafür verantwortlich ist. Aber keiner von diesen Gründen zwingt uns, unser Leben auf diese bestimmte Weise zu leben, wie wir es aus dem Opferbewusstsein tun. Kein Mensch steht mit der Waffe hinter uns und sagt: „Du musst im Elend leben! Du darfst niemals glücklich sein!“ Wir selbst werden in unserem Verstand zum eigenen Täter und zwingen uns, aus dem Opferbewusstsein heraus so zu fühlen und zu denken. Wir leben unseren Täter in uns passiv aus, indem wir uns als Opfer fühlen.

Wie sieht es in einem Täter aus?

  • Braucht ein Täter eine Tat / ein Opfer, um sich als Täter zu fühlen?

Nein, das Bewusstsein ist ihm oft im Kindesalter anerzogen worden – unbewusst. Beispielsweise durch Gewalt oder Missbrauch. Aber auch durch Unterdrückung des Selbst, weil das Kind nicht darf oder sich an Regeln und Verbote halten muss, können ein Täterbewusstsein entwickeln. Ob körperlich oder verbal spielt keine Rolle, die Erfahrung führt Taktik Täter sein, um seine Emotionen „Wut“ zu kontrollieren. Sie kann sich gegen andere Menschen richten oder gegen sich selbst, indem beispielsweise die Wut mit Selbstverletzung bekämpft wird. Genauso, wie das Opfer zum eigenen emotionalen und gedanklichen Täter wird, ist der Täter emotional sein eigenes Opfer in sich, mit dem er sich jeden Tag konfrontiert. Auch hier steht kein Opfer mit einer Waffe dahinter, das sagt: „Du musst dir ein Opfer suchen!“

All diese Prozesse aus einem Opfer-Täterbewusstsein finden im inneren statt und verhindern, dass wir die Macht über unsere Emotionen ergreifen und sie ändern können.

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Machtlosigkeit vs. Schöpferkraft

Emotional fühlen wir uns als Opfer oder Täter und haben unsere Verantwortung über unser Denken, Fühlen und Handeln an eine Bedingung, Situation, Ding oder einen bestimmten Menschen (oder viele) abgegeben.

Was passiert währenddessen in uns?

Alle Erfahrungen und Erinnerungen in uns bleiben …

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Der gesamte Artikel beinhaltet 3625 Worte

  • Was ein Opfer-Täter-Bewusstsein ist
  • Was es bedeutet, der Schöpfer seines Lebens zu sein. 
  • Eine 8-Punkte-Anleitung, wie du zum Schöpfer wirst.
  • Wie du es schaffst, deine verdrängten Gefühle anzunehmen. 
  • Den Artikel als Podcast.

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