Wohlfühlen im eigenen Körper – Teil 1 – Preview

 

Bei Gefühle verstehen lernen ging es bisher vordergründig um das Verstehen. Das war wichtig, um die Theorie als Wissen zu integrieren und im Tagesablauf anzuwenden. Wenn wir wissen und verinnerlicht haben, was Gefühle in uns und unserem Denken auslösen, ist es einfacher mit den unterdrückten Emotionen und Anteilen im Körper umzugehen. Ein Hinweis: Der Artikel ersetzt keine medizinischen Maßnahmen auf körperlicher Ebene, er klärt über emotionale Prozesse im Körper auf.

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Warum wir schwere Zeiten erleben

Wenn wir unsere Emotionen durch äußere Umstände bestimme lassen, dann fällt es leicht, Freude beim Lottogewinn oder der Geburt unseres Kindes zu empfinden. Leider sorgt derselbe Mechanismus dafür, dass wir Existenzängste und Wertlosigkeit bei Arbeitslosigkeit oder Tod unseres Partners empfinden. Die Freude wollen wir mit allen Sinnen genießen, das Leid mit aller Kraft unterdrücken. Dadurch sind wir gezwungen, ein einseitiges und kontrolliertes Leben zu leben. Risiken zu vermeiden und uns innerhalb eines kleinen Radius zu bewegen. Möglichst weit vom Rand der gefährlichen negativen Emotionen weg.

Gleichzeitig sehnen wir uns nach Verbundenheit und Vollkommenheit. Weil es Menschen gibt, die scheinbar mehr und glücklicher Leben, als wir selbst. Wir spüren, dass da in uns etwas gewaltig schiefläuft, hören jedoch weiterhin auf den Kritiker in uns und verdrängen die negativen Emotionen weiter. Das Leben ist Entfaltung und wenn wir uns dagegen wehren, übernimmt das Leben den Anstoß und bringt uns in Situationen, in denen wir den Schmerz der Trennung und die unterdrückten Emotionen zulassen und heilen können. Welche Situationen das sind, hängen von dir und deinen Ängsten ab.

Das kann das Thema Geld sein und die Situation Arbeitsplatzverlust, Konkurs oder Pleite sein. Das Thema Krankheit, um sich selbst näherzukommen. Das Thema Beziehung durch schmerzhafte Trennungen oder lange Phasen der Einsamkeit. Das Thema Freundschaften, in denen wir uns verlassen vorkommen. Und genauso die scheinbaren Katastrophen, mit der wir augenscheinlich nichts zu tun haben. Schauen wir auch hier genauer hin, hat dieses Thema ebenfalls mit uns zu tun, weil es uns über die Grenze der Bequemlichkeit führt und die Chance eröffnet, zu wachsen.

Jede negative Erfahrung bietet den für uns passenden Spielrahmen, unsere inneren unterdrückten Emotionen bewusst zu werden.

Der Grund, warum uns das Leben mit einem Lkw treffen muss, statt einem sanften Stups, sind wir. Wir wehren uns gegen die negativen Emotionen im Alltag, schon unser Leben lang. Dadurch sitzen diese Emotionen so tief, dass wir mit dem sanften Schubs nicht herankommen. Zudem haben sie eine Intensität beim Freisetzen, die emotional gesehen, ganze Gebäudekomplexe sprengen könnte. Das bedeutet, sie fühlen sich nicht nur hässlich, sondern richtig grausam und niederschmetternd an. Lange unterdrücke Wut, sollte meiner Meinung nach in einem Abrissgebäude aufgearbeitet werden, um nicht seinen ganzen Hausstand zu zertrümmern. Ich weiß, wovon ich rede. 😉

Was gewinnen wir dadurch, nachdem wir durch die tiefschwarze Dunkelheit der Emotionstäler gegangen sind? Das, was wir alle uns wünschen: lebendig SEIN.

Wir alle sind ein Sein in einem Körper, ein Bewusstsein. Und dieses Sein in uns möchte die Tiefe des Lebens erfahren und ausdrücken. Gehen wir nicht an unsere inneren tiefen Grenzen, können wir nicht ganzheitlich da sein, sondern leben ein Leben mit angezogener Emotionshandbremse. Daran ändern unsere äußeren Errungenschaften nichts, wie uns zahlreiche Prominente gezeigt haben, deren Leben wir öffentlich verfolgen können. Trotz Ruhm, Geld, Karrieren, Beziehungen, folgten Drogen- und Alkoholabstürze, Pleiten, Beziehungsschlammschlachten, Krankheiten oder Suizid. Um uns selbst vor unseren Emotionen weiterhin zu schützen, erzählen wir uns Ausreden und Glaubenssätze, dass Reichtum gefährlich ist, Geld allein nicht glücklich macht oder nicht alles Gold ist, was glänzt. Und trotzdem wollen wir den Ruhm haben, einmal im Rampenlicht stehen, einmal gesehen werden. Oder zumindest den Bruchteil es Geldes, um ausgesorgt zu haben.

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Die Sprache des Körpers

Eines muss uns bewusst werden: Je mehr wir verdrängen und unterdrücken, umso größer der Druck und die Explosion der negativen Gefühle, die uns treffen.

Jeder Mensch, der sein Inneres unterdrückt, ist im Grunde eine tickende Zeitbombe. Und diese Bombe kann überall und jederzeit hochgehen. Das an sich wäre nicht problematisch. Das Lebensbedrohliche sind unsere Reaktionen auf diese Gefühle, meist für den anderen.

  • Wenn aus innerlicher Gewalt Extremismus an Mitmenschen wird.
  • Aus unterdrückter Wut Ausrottung ganzer Arten.
  • Aus unterdrückter Gier Raffgier während große Teile in der Welt hungern.
  • Aus unterdrückter Sexualität Vergewaltigungen und Misshandlungen.
  • Aus unterdrückter Schuld Massenmord.
  • Und aus unterdrückter Liebe Hass auf Minderheiten.

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Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Hinzu kommt unser Freund, die Gewohnheit. Wir sind es über Jahre oder Jahrzehnte gewohnt, uns negativ zu fühlen, dass wir es nicht mehr bemerken.

Was hat das alles mit unserem Körper zu tun? Sehr viel. Wir sind uns unserer eigenen gewohnten Gedanken (etwa 60.000) unbewusst, die den lieben langen Tag durch unseren Verstand rauschen und sich im Körper als unterdrückte Emotion ablagern, weil wir sie nicht fühlen wollen. Dadurch sind wir innerlich taub für unseren Körper geworden. Deswegen muss er sich über Beschwerden und Krankheiten ausdrücken, damit wir ihm wieder Aufmerksamkeit schenken und uns und unserem Denken, Fühlen und Handeln bewusst werden. Leider ist unsere westliche Medizin Weltmeister in der Symptombekämpfung und Verlierer in der Ursachenforschung. Eine Krankheit ist ein Symptom, keine Ursache. Die Ursache für die Krankheit am und im Körper liegt im Denken, Fühlen und Handeln. Unser Denken bestimmt unser Gefühl und unser Gefühl unser Handeln. Denken wir im Gehirn negative, destruktive Gedanken, fühlen wir uns im Körper negativ und unterdrücken aus Gewohnheit die Emotion, was zu flacher Atmung, spannungsverursachender Körperhaltung und schädlichem Essverhalten sowohl in der Qualität der Nahrung als auch in der Vorarbeit im Mund durch das schnelle Zerkauen führt.

Der Körper hat nur eine Wahl, auf unser Verhalten zu reagieren, alles was wir ihm im Denken, Fühlen und Verhalten auftragen zu verarbeiten oder einzulagern. Drücken wir Emotionen weg, lagert der Körper diese ein, da wir ihm nicht erlaubt haben,  sie zu verarbeiten …

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Der gesamte Artikel beinhaltet 3492 Worte

  • Warum wir schwere Zeiten durchleben und sie gut für uns sind.
  • Die Sprache des Körpers verstehen lernen. 
  • Anleitung, den eigenen Körper fühlen und kennen lernen.
  • Symptome erkennen und Ursachen erforschen. 
  • Den Artikel als Podcast.

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