Warum haben Emotionen solche Macht über uns? – Preview

 

Emotionen sind das Herrlichste, was wir erleben können. Zumindest die positiven. Die negativen bieten schreckliche Albträume und Nervenkitzel, wenn wir uns in ihnen verloren haben. Was wir im Alltag oft vergessen, ist die Tatsache, dass wir keine Dinge konsumieren oder uns auf Beziehungen der Optik und Heilsversprechen wegen einlassen. Wir gehen Beziehungen ein und konsumieren, weil wir uns fühlen und das Leben spüren wollen. So intensiv wie möglich bis in die feinsten Nervenknospen der Gänsehaut. Manche von uns verlieren sich ihr Leben lang in der negativen Emotion oder suchen das Glück verzweifelt im Außen.

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Emotion ist keine Wirklichkeit

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Ich habe eine liebe Freundin, die 1946 geboren wurde. Sie hat den Krieg niemals erlebt, aber die Entbehrungen des Wiederaufbaus. Sie wurde ein pfiffiges Mädchen, das sehr früh Geschäfte gemacht hat und sich den Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hinterlassenschaften verdiente. Ein aufregendes Leben,. das zugleich von Angst und Misstrauen geprägt war. Wir treffen uns mehrmals im Jahr für einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch, indem wir uns unsere Erkenntnisse mitteilen. Was wir erlebt haben und wie wir es unsere persönliche Entwicklung gefördert hat. Hin und wieder landen wir bei unserem Treffen in einer heißen Diskussion. Sie ist ein bewusster Mensch, dennoch hat sie ihre Achillesferse: Das Thema, bei dem sich jeder Mensch in das Gedankenkonstrukt verirrt und sich in den Kaninchenbau begibt. Du willst unbedingt recht haben und verteidigst deinen persönlichen Standpunkt, indem du in den Angriffsmodus gibst. Das alles geschieht, weil du glaubst, dass der Gedanke wahr ist. Überlege dir einmal, welches Lebensthema dein Leben wie einen roten Faden durchzieht. Oft ist es mit Schmerz und Verzicht verbunden, beinhaltet Schuldzuweisung und Verurteilung, der es zu einem Glaubenssatz gemacht hat

Die Achillesferse meiner Freundin ist Krieg. Sie glaubt felsenfest, dass bald der nächste ausbrechen wird und reibt sich fast schon diebisch die Hände in der Vorfreude, recht haben zu wollen. Deswegen sei sie schon darauf vorbereitet. Ich bin anderer Meinung und versuche es mit logischen Argumenten über unsere Technologie und Satellitenüberwachung zu erklären. Allein das Vorrücken einer Armee durch die Walachei würde zu haufenweise Foto-uploads auf Facebook und Instagram führen. Die Drohnen noch nicht mitgerechnet. Zudem dreht sich vieles auf diesem Planeten noch um Macht, was zum Wettlauf der Vorherrschaft von Daten führt. Meine Freundin hat keine Ahnung, was Facebook überhaupt ist, geschweige denn Instagram. Oder unsere heutigen technologischen Möglichkeiten. Sie glaubt, dass die Zukunft genauso ablaufen wird, wie alle anderen Kriege in der Geschichte, mit Mobilmachung und vorrücken.

Jetzt folgt die Behauptung, die ich nach und nach erklären werde: Wir haben beide recht. Wie kann das sein?

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Glaube keiner negativen Emotion

Das gemeine an unseren Emotionen ist, dass sie sich echt anfühlen. Meine Freundin denkt seit vielen Jahren an Krieg. Sie bereitet sich sogar emotional darauf vor und glaubt es mit jeder Faser ihres Seins. Ist das ein Beweis, dass er kommt? Nein. Es ist ein Beweis, dass die Emotion dem Gedanken folgt. Sie erzeugt das Gefühl morgens beim Aufwachen, indem sie über das Thema nachdenkt. Jeder Zeitungsartikel, in dem das Thema aufgegriffen wird, bestätigt ihr den Gedanken, der das Gefühl weiter verstärkt. Jede Fernsehsendung darüber füttert ihren Gedanken und die Emotion weiter und heute ist es ihre Wahrheit geworden. Bedenke eines, wir befinden uns im Frieden bzw. in guten Zeiten. Meine Freundin hat sich durch ihr Verhalten allerdings jetzt bereits in einen kriegerischen Ausnahmezustand in ihrem Inneren versetzt, der ihr tägliches Leben beherrscht und ihr Handeln steuert. Das Gefühl ist so stark in ihr, dass sie felsenfest davon überzeugt ist, er bricht bald aus. Nicht, weil in der Realität einer bevorsteht. Das einzige, was dadurch ausgebrochen ist, war ein Familienkrieg in ihrem privaten Umfeld, verursacht durch ihr Denken und Handeln. Unsere eigenen Emotionen drücken sich in unserer Wahrnehmung aus. Krieg innerhalb von Familien, Streitigkeiten mit Freunden oder Nachbarn. Eine globale Auswirkung entsteht erst, wenn der Großteil der Weltbevölkerung ihn herbeiführt. Deswegen erfährt meine Freundin ihren Krieg jeden Tag Zuhause, während ich Frieden erlebe.

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Glaube keiner negativen Emotion und dem negativen Gedanken, dem sie entspringt. Sie gaukeln dir eine Wirklichkeit vor, die einzig in deinem Körper existiert. Ausnahme: Akute Lebensgefahr.

Ich gebe dir ein Bild:

Ein Glaubenssatz ist ein Gedanke, den du gelernt hast zu glauben. In der äußeren Welt hast du ihn von deinen Eltern oder Erziehern bekommen, die ihn dir deine Kindheit lang vorgesagt haben, zum Beispiel, „Du kannst das nicht.“ Dieser Gedanke bestimmt dein Gefühl Wertlosigkeit. Zur Wiederholung. Deine Eltern wussten es nicht besser, weil sie ihn von ihren Eltern bekommen und aus Gewohnheit an dich weitergeben haben. Sie haben dir diesen Gedanken jeden Tag unbewusst gesagt und vorgelebt, viele Jahre lang. Als du volljährig geworden bist, hast du unbewusst begonnen, diesen Gedanken jeden Tag selbständig weiterzudenken. Du hast ihn nicht mehr hinterfragt und tagtäglich gedacht, bis du ihn als Tatsache geglaubt hast. Die Emotion fühlt sich echt, bedrohlich und übermächtig an. Hinzu kommt, dass du im Außen so viele Strategien angewandt hast, um es zu verhindern und zu oft gescheitert bist. Das bedeutet, im Laufe der Zeit gesellten sich Zweifel und Misstrauen gegen alles positive hinzu.

Was hat dieser Glaubenssatz in deiner inneren Welt bewirkt?

 

Der gesamte Artikel beinhaltet 3948 Worte

  • Ein visuelles Bild, wie du deinen Glaubenssatz noch nie betrachtest hast und ihm dadurch Macht entziehen kannst. 
  • 5 Maßnahmen, deine negative Denkgewohnheiten zu durchbrechen.
  • Ein mentales Spiel auf dem Spielplatz des Geistes, um mentale Stärke aufzubauen. 
  • Den Artikel als Podcast.

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