Selbstbewusstsein als mentale Firewall – Preview

Im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter von Neurowissenschaften, Quantenphysik und Bewusstseinsforschung, begegnen mir täglich Menschen, die glauben, dass Realität ausschließlich das ist, was sie sehen, hören, riechen und anfassen können. Glück und Zufall bestimmen über Erfolg. Und eine gegenteilige Meinung muss eliminiert und im Keim erstickt werden, um sich zu schützen. Wie wäre es in dem Fall, eine stabile gedankliche Firewall zu haben, um sich seine Ziele nicht mehr ausreden zu lassen.

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Wie du eine gedankliche Firewall gegen Fremdbestimmung entwickelst

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Unsere heutige Gesellschaft befindet sich an einem ähnlichen Scheidepunkt, wie zu Kopernikus Zeiten, als sein heliozentrisches Weltbild das geozentrische ablöste. Die Menschen glaubten an eine Erde, die das Zentrum des Universums war. Kopernikus bewies in astronomischen Studien, dass die Erde kein Zentrum ist, sondern die Sonne, um die die Erde und die anderen Planeten umkreisen. Seine Thesen stießen auf starken Widerstand, da sie der religiösen Weltanschauung widersprachen. Kopernikus brauchte somit eine starke mentale Firewall, um seine Thesen zu verteidigen und sogar als Wegbereiter des Übergangs vom mittelalterlichen zum neuzeitlichen Denken zu gelten. Heute wissen wir, dass unsere Sonne lediglich das Zentrum unseres Sonnensystems darstellt und sich am Rande der Milchstraße befindet. Durch den aktuellen wissenschaftlichen Stand vom Urknall und der Ausdehnung des Universums, hat sich die These eines Zentrums der Welt erledigt. 😉

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Was ist eine stabile gedankliche Firewall?

  • Selbstbewusstsein ist die Basis.
  • Hinzu kommt das aktuelle Wissen über unsere heutige Realität und Wahrnehmung.
  • Dann benötigst du mentale Stärke, um die notwendigen Erfahrungen zu machen, deine Wahrnehmung zu schulen.
  • Vorbilder, die dir beweisen, dass es geht.
  • Und zum Schluss den Patronuszauber, um böse Gedanken abzuwehren. 😉

Eine mentale Firewall existiert in deinem Denken. Du hast dein Bewusstsein so stark auf „möglich“ konditioniert, um nicht mehr jeder fremden Meinung hilflos ausgeliefert zu sein und als Bedrohung zu betrachten. Bei Kritik bleibst du genauso entspannt, wie bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen, weil du weißt, was Wahrnehmung und Kritik sind. Und da es immer Menschen geben wird, die an dir etwas auszusetzen haben oder besser gesagt, an sich selbst und es auf dich projizieren, nimmst du negative Kritik nicht mehr persönlich und filterst das für dich nützliche heraus. Gehen wir auf die einzelnen Bestandteile der Firewall genauer ein:

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1. Selbstbewusstsein kennst du inzwischen.

Was dir neu sein wird, selbstbewusste Menschen halten ihr Bewusstsein auf dem aktuellen Stand. Das heißt, sie befassen sich freiwillig mit Fortschritt, Wissenschaft und Wahrnehmung, um sich im Universum besser wahrnehmen zu können und bewusster zu werden. Denn Selbstbewusstsein ist die Kenntnis deiner innere Welt und wie du dadurch mit der äußeren Welt verbunden bist. Wer an veralteten Sichtweisen und der Vorstellung von einer allgemein gültigen Realität für alle festhält, der bleibt hilfloses Opfer der Umstände.

Zum Beispiel glaubt ein Freund von dir, dass er keinen Erfolg haben kann, weil er in den Medien Berichte gehört hat von gescheiteren Existenzen. Dadurch glaubt er, dass das Realität ist und versucht, dir dein Vorhaben auszureden. Oder Eltern, die ihren Kindern die Berufswünsche ausreden und sagen, „Lerne was gescheites“. Der Grund für das Verhalten in beiden Fällen ist einfach erklärt. Die Aussage, „Ich will dich doch schützen“, ist geozentrisch, ichbezogen. Leider schützt derjenige oder diejenige lediglich die eigene Denkgewohnheit und Sichtweise auf die gesamte Realität. Solltest du Erfolg haben, passt das nicht in sein geozentrisches Denken über sich. Wer glaubt, dass das Denken keine Auswirkung auf das eigene Leben hat, (Du kannst das, aber ich … In deiner Realität vielleicht, aber in meiner gibt es das nicht … ) pflegt eine Sichtweise von Zufallsprinzip, die auf Glück und Vitamin B basiert. Das erzeugt Gefühle von Hilflosigkeit und Ohnmacht bis hin zur Sinnlosigkeit und Depression. (Ich kann ja eh nichts ändern.) Du kannst sehr viel tun, um dein Leben aktiv zu gestalten, indem du dein Denken über dich änderst.

Die gesamte Realität beweist uns täglich mit Stories über Menschen, die ihre Träume leben, dass es möglich ist. Die Grundvoraussetzung dafür ist, du kannst glauben, dass es für dich auch möglich sein wird. Und dieser Glaube entstammt deinem Denken. Sie schaffen es, weil ihre positiven Gedanken positive Gefühle erzeugen, die ihr aktives Handeln bestimmen. Ein scheitern entstammt einer negativen Denkgewohnheit, die negative Emotionen erzeugen und zu passiven Verharren führen. (Siehe Matrix der Gefühle: Angst ist passiv <=> Liebe ist aktiv).

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2. Wie funktioniert die Realität?

Realität ist die Gesamtsumme aller Möglichkeiten. Sie beinhaltet Leben und Tod, Schwarz und weiß, Licht und Schatten, warm und kalt, Liebe und Angst, Mangel und Fülle, Reichtum und Wertlosigkeit, farbenfroh und transparent. Es gibt in der gesamten Realität Arbeit und Arbeitslosigkeit, Beziehungen und Trennungen, Freundschaften und Feinde, Start-ups und Firmenpleiten. Familien und Single, Sexualität und Enthaltsamkeit, Schwangerschaften und Kinderlose. Sport und Handicap, Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit. Die gesamte Realität ist damit jede Begegnung, jede Erfahrung, jede Chance, jede Konstellation, jede Errungenschaft, welche die Menschheit im Laufe der Geschichte bis zum jetzigen Augenblick erlebt hat. Egal, welches Problem du hast, du kannst in der gesamten Realität (aktuell sieben Milliarden Wahrnehmungen davon) eine Lösung finden, weil irgendwo auf diesem Planeten ein Mensch die Lösung gefunden oder Neues erfunden hat, was dir weiterhilft.

Es kommt auf deine Überzeugung an, was du aus dieser Fülle wahrnehmen möchtest. Glaubst du zum Beispiel, keinen Job zu finden, dann ist das deine begrenzte Wahrnehmung aus der gesamten Realität. Glaubst du hingegen, einen passenden Job zu finden, ist das ebenfalls deine begrenzte Wahrnehmung aus der gesamten Realität. Beide Fälle geschehen wirklich tagtäglich. Was möchtest du aus der gesamten Realität künftig wahrnehmen? Werde es dir in deiner inneren Welt bewusst, damit dein Unterbewusstsein es in deiner Wahrnehmung einblenden kann.

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3. Deine Wahrnehmung der Realität wird von deiner inneren Welt bestimmt.

Wahrnehmung basiert auf den Informationen aus der inneren und der äußeren Welt.

Die innere Welt besteht aus allem, was in deinem Bewusstsein und Unterbewusstsein existiert. Das sind deine Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze, Erfahrungen, Erinnerungen, Ziele, Fähigkeiten, Vorlieben, Bedürfnisse, Stärken, Schwächen, Träume und Zukunftsvisionen. Einfach ausgedrückt, dein Kopfkino.

Die äußere Welt beinhaltet alles, was du mit deinen Sinnen sehen, hören, schmecken, riechen und mit deinem Körper spüren kannst. Die Raumtemperatur, Farben, Formen, Lichter, Schatten, Kontraste, Geräusche, Gerüche, Menschen, Lebewesen, Tages- und Jahreszeiten. Wobei ich die inneren Körperfunktionen zur äußeren Welt dazu zähle, da ich meinen Körper äußerlich betasten und Schäden und physische Abfallprodukte aus Darm und Blase in ihm spüren und später sehen kann.

Schauen wir uns jetzt an, wie wir die gesamte Realität wahrnehmen. Unser Unterbewusstsein nimmt die Informationen aus der äußeren Welt über die Sinnesorgane unseres Körpers auf. Den Input durch das Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Tasten leitet es ins Gehirn, wo er verarbeitet wird. Die Fülle an Informationen würde eine Reizüberflutung bedeuten, deswegen filtert unser Unterbewusstsein alles für uns Überflüssige im Einklang mit unserer inneren Welt heraus (das nennt sich Schwingung) und zeigt uns unseren kleinen Ausschnitt der gesamten Realität, unsere Wahrnehmung davon.

Die wichtigste Frage ist jetzt, nach welchen Regeln erfolgt das Filtern? Antwort: Deine Denk- und Gefühlsgewohnheiten, die auf deinen Erfahrungen, Erinnerungen und übernommene Meinungen deiner Mitmenschen, angefangen von deinen Eltern, basieren.

Die Realität ist nicht das, was du siehst. Du nimmst die Sichtweise von ihr wahr, die du glaubst. Deine Wahrnehmung wird dadurch der Spiegel deiner inneren Welt.

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4. Mentale Stärke.

 

Der gesamte Artikel beinhaltet 3197 Worte

  • über Realität
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  • mentale Stärke,
  • Selbstschutz,
  • und wie du dadurch eine stabile mentale Firewall aufbaust
  • gegen Fremdbestimmung

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