Singlebells, Singlebells, …

Diesen Blogbeitrag widme ich allen meinen Lesern, die Weihnachten in einem riesengroßen Bogen umfahren. Auch ihr habt ein recht auf glückliche Gefühle und Wohlfühlen in dieser „staaden“ Zeit. Heute geht es um das Gefühl Einsamkeit und warum Ablehnung keine Lösung ist, sondern der Zündfunke für noch mehr Panik vor dem Gefühl.

.

Wie du deine Einsamkeit los wirst

.

Benötigte Gefühls-minis:

Selbstliebe, Dankbarkeit und Bewusstsein.

.

Der Mythos von der Einsamkeit

Wir alle kennen das Gefühl und wir alle haben unsere Strategie entwickelt, uns diesen fiesen Zeitgenossen vom Leib zu halten. Doch irgendwie schafft er es dennoch, „in uns zu fahren“ und ein großes Gefühlschaos anzurichten.

Zur Erinnerung:

Du bist nicht das Gefühl – du fühlst es, weil du es zulässt. Du hast jederzeit die Wahl, dich bewusst für ein anderes Gefühl zu entscheiden. Das erfordert, anders über die Welt die du siehst, zu denken, um andere Gefühle zuzulassen. Wichtig: Du kannst jeweils einem Gefühl Raum geben, wähle bewusst.

Beispiel einer Erfahrung mit Einsamkeit.

Nehmen wir einen fiktiven Charakter namens Erik. Erik schafft es das Jahr über erfolgreich, jeder Pärchenbegegnung auszuweichen. Beim Einkaufen dreht er jedem Herz den Rücken zu und liest stattdessen Nachrichten. Für befreundete Paare hat er sofort passende Ausreden parat, um dem Schmerz der Einsamkeit in ihrer Gegenwart zu entgehen. Und die Familie fürchtet seine Launen, dass sie das Thema meidet, wie die Pest. Alles gut soweit, bis die Weihnachtszeit beginnt und ihm den Rest gibt.

Was verbirgt sich hinter Eriks Taktik des Ausweichens? Einfach ausgedrückt, Vermeidung von Einsamkeit. Die Situationen, Freunde, Gegenstände erinnern ihn daran, allein zu sein. Das Gefühl fühlt sich schrecklich für ihn an, weswegen er es so oft wie möglich vermeidet. Diese Taktik hat drei Auswirkungen:

  1. Einsamkeit ist ein negatives Gefühl, das mit dem negativen Gefühl Ablehnung verstärkt wird. (Mathematisch ausgedrückt: Minus + Minus = – -)
  2. Erik konzentriert sich auf das Gefühl Einsamkeit, anstatt Freude, Liebe, Dankbarkeit, Verbundenheit, … „Ich fühle mich aber einsam!“ Ja, das tust du lieber Erik. Deswegen nimmt er im Außen überall Situationen wahr, die zu seinem Gefühl passen und versucht es noch mehr zu vermeiden.
  3. Erik hat seine guten Gefühle an Bedingungen geknüpft, ehe er bereit ist, sie zuzulassen. Er denkt, „Wenn ich in einer Beziehung bin, werde ich bestimmt geliebt und bin nicht mehr allein.“ Das Problem hierbei ist, er fühlt sich jetzt ungeliebt und hofft, das Gefühl eines Tages im Außen zu finden und sein Problem Einsamkeit zu lösen. Leider ändert auch ein Partner nichts an seinem Gefühl des allein seins. 

.

Kennst du deine Vertragsbedingungen?

Wie viel Allgemeine Geschäftsbedingungen liest du? Wie viele Datenschutzerklärungen liest du, ehe du sie akzeptierst? Und wie viele von deinen eigenen Regeln und Bedingungen kennst du, die du im Laufe deines Lebens über deine Gefühle mit dir vereinbart hast? Den meisten Menschen, die ich danach Frage, rätseln, was ich damit meine.

Ich erkläre es dir:

Jeder deiner Gedanken löst ein Gefühl aus. Denkst du etwas Wertschätzendes, „Ich bin der wundervollste Mensch, den ich fühle“, dann löst das ein wertschätzendes Gefühl aus. Denkst du dagegen, „Ich bin ein niemand und so allein, keiner liebt mich“, stellt sich Einsamkeit und Getrennt sein ein. Und jetzt kommen die Bedingungen ins Spiel.

Wann glaubst du, dass du dich geliebt fühlen darfst?

  • Wenn du in einer Beziehung bist?
  • Viele Freunde auf Facebook oder Instagram hast?
  • Täglich tausende Likes?
  • Das Telefon klingelt und jemand an dich denkt?
  • Genug Geld auf dem Konto ist?
  • Du im Lotto gewonnen hast?
  • Sich ein bestimmter Mensch bei dir entschuldigt?
  • Dein Partner / Partnerin dir beweist, dass du geliebt wirst?
  • Die Welt dir beweist, dich zu lieben?
  • Du den Traumjob hast?
  • Weihnachten nicht allein bist?
  • Eine Familie hast?
  • Den bestimmten Gegenstand?
  • Luxusartikel?
  • Eine Reise?
  • Weihnachten abgeschafft wird?

Gefühlsbedingungen halten dein gutes Gefühl von dir fern, bis die Welt den Vertrag erfüllt. Und bis dahin, fühlst du dich einsam, wertlos, enttäuscht, schuldig, eifersüchtig, neidisch, ängstlich, …

Die Gefühlsbedingungen gibt es auch umgekehrt.

Du bist enttäuscht, ängstlich, unglücklich, einsam, weil

  • dein Kontostand im Keller ist,
  • dein Partner wieder der Falsche war,
  • sich dein Lottoschein erneut als Niete entpuppt hat,
  • Weihnachten naht und du erneut allein bist,
  • keiner dich anruft,
  • du dir den Luxusartikel nicht kaufen kannst,
  • ein bestimmter Mensch sich bei dir nicht entschuldigt,
  • du keine Beziehung hast,
  • zu wenig Freunde auf Facebook oder Instagram,
  • zu wenig Likes,
  • weil du ein weiteres Mal enttäuscht wurdest,
  • die Welt ein bedrohlicher Ort ist, …

Vergleiche bitte beide Varianten der Bedingungen. Diejenigen, weswegen du dir das gute Gefühl verweigerst und diejenigen, warum du das negative Gefühl, die Einsamkeit, zulässt. Fällt es dir auf? Die Gefühlsbedingungen sind die gleichen. Wie kann denn das sein? Habe ich einen Fehler gemacht? Nein, es ist alles korrekt, das kannst du nachprüfen, indem du dein Denken hinterfragst.

Der Grund ist:

Dieselbe Bedingung, wegen der du dich einsam fühlst, ist dieselbe Bedingung, warum du dir Liebe verweigerst – bzw. Einsamkeit die Liebe von dir fern hält.

Ups, hab ich das Geheimnis deiner Einsamkeit verraten? Wie Böse von mir. Jedes „negative“ Gefühl erzählt dir das Märchen von den Bedingungen, um möglichst viel Zeit IN DIR verbringen zu können. Sie lügen dich quasi an, weil sie Angst davor haben, aus dir rausgeschmissen zu werden. Denn dann müssten sie sich ein neues Opfer suchen.

Ihre Manipulation funktioniert folgendermaßen:

Wenn du dich

  • einsam fühlst, weil die Bedingung Partner nicht erfüllt ist, hat Liebe keinen Platz in dir.
  • mangelnd fühlst, weil die Bedingung hoher Kontostand nicht erfüllt ist, hat Reichtum keinen Platz in dir.
  • enttäuscht fühlst, weil die Bedingung „Ich brauche erst“, nicht erfüllt ist, hat Glück keinen Platz in dir.
  • neidisch fühlst, weil die Bedingung, „erst haben“, nicht erfüllt ist, hat Dankbarkeit keinen Platz in dir.

Finde die Vertragsbedingungen deiner negativen Gefühle heraus, dann kannst du beginnen, dich in dir wohler zu fühlen.

.

Erlaubnis statt Bedingung

Ich fasse zusammen. Bedingungen halten negative Gefühle in uns fest und unsere guten Gefühle von uns fern. Weil sie die „Ausrede“ sind, warum wir uns schlecht fühlen.

Die wichtige Frage ist jetzt, warum erzählen wir uns „Ausreden“ für unsere Einsamkeit?

Weil wir von niemanden gelernt haben, dass wir uns das Wunschgefühl jederzeit erlauben können, indem wir positiv über uns denken. Zudem sind wir es noch gewöhnt, die Umstände und Mitmenschen für unsere „miese Laune“ verantwortlich zu machen und unser Wertesystem und die Bedingungen der negativen Gefühle zu erfüllen.

Was bedeutet das jetzt für alle Singles auf der Welt, die sich in dieser Zeit einsam fühlen?

Wirf deine Einsamkeits-Bedingungen für Liebe über Bord. Weder brauchst du einen Partner, noch Geld, Dinge, einen Traumjob oder musst Auswandern, um dich in der Winterzeit geliebt zu fühlen. Alles, was notwendig ist: erlaube dir selbst dich zu lieben und deine Liebe zu fühlen. Ein Partner ist dazu weder imstande, noch kann er dir seine Liebe in die Hand drücken. Er zeigt dir sein Gefühl von Liebe. Du wirst dadurch an deine Selbstliebe erinnert und lässt sie in dir zu. Jeder Mensch empfindet anders, manche intensiver nach außen in Mimik und Gestik und manche still im Inneren. Vom Gesichtsausdruck auf das „Liebeslevel“ schließen zu wollen, ist kontraproduktiv und führt zu Beziehungsfrust, statt Lust. Lediglich die Worte, die wir benutzen und unsere Handlungen drücken aus, wie sehr wir aus dem Gefühl heraus agieren.

Was kannst du tun, um dich lieben zu können? Jetzt, in diesem Moment mit den Möglichkeiten, die du hast. Wie kannst du deine Liebe zu dir ausdrücken? Welche Gedanken und Worte kannst du benutzen?

„Ich liebe mich“, ist ein erster Anhaltspunkt. Der mächtigste Satz, der deine Einsamkeit langfristig vertreiben kann. Glaube jetzt bitte nicht, dass es reicht, einmal die Zauberformel zu sagen und dann ist alles gut. Schließlich begleitet dich die Einsamkeit ebenfalls eine lange Zeit. Pflege die Gewohnheit, dein Denken auf liebevoll zu ändern und es dir mehrmals jeden Tag zu sagen.

„Ich achte auf mich“, ist ein weiterer guter Gedanke. Erlaubst du dir Aktivitäten, die auch Paare unternehmen würden, wie Kaffee trinken gehen, einen Restaurantbesuch oder für dich selbst ein Drei-Gänge-Menü kochen? Wenn das nicht der Fall ist, warum? Du bist als Single genauso wertvoll, wenn nicht der wertvollste Mensch in deinem Leben. Du solltest alles hauptsächlich für dich tun und einen möglichen Partner daran teilhaben lassen. Wer aus Angst vor Einsamkeit für den Partner alles tut, wird angreifbar und manipulierbar. Zudem ist diese Beziehung ein täglicher Kampf aus gefallen müssen und Macken kaschieren, weil neben der Angst vor dem Verlassen werden die Selbstverleugnung einhergeht. Deswegen ist es wichtig, dass du dich zuerst um dein Wohlgefühl kümmerst und lernst, dich zu lieben.

„Ich erinnere mich an das, was ich liebe zu tun.“ Was hast du als Kind gern in der Weihnachtszeit getan? Was hat dir Freude gemacht? Einen Weihnachtsfilm ansehen? Es gibt zu jedem Genre einen passenden Film über das Lichtspektakel. Ob Thriller, Grusel, Horror, Komödie oder Liebe. Wenn dir das Gefühl Liebe fehlt, empfehle ich dir letztgenanntes Genre. Warum? Es geht um das Zulassen. Wie kannst du besser Liebe in dir zulassen, als es zu sehen? Erinnere dich, Einsamkeit stellt Bedingungen, warum du dich jetzt nicht lieben darfst. Liebe ist immer für dich da, sobald du die Einsamkeit aus deinem Körper rausschmeißt. Bade gerade jetzt in allen, was Liebe ist, bis du dich wieder mit dir selbst verbunden fühlst und die Einsamkeit verschwunden ist. Ob du an heilig Abend noch Single bist oder ein Weihnachtswunder erlebst, spielt keine Rolle mehr. Weil du dich mit dir wohlfühlst und auch als Single ein großartiges Fest feiern kannst. Mache ich selbst übrigens seit Jahren so. Ich liebe die Weihnachtszeit und gönne mir jeden Tag eine Stunde Advent für mich mit Filmen, Kuschelzeit, lesen und bewusst eine Stunde Vorfreude. Ich habe am heiligen Abend Mittags Freunde da, aber der Heilige Abend und die zwei Tage danach gehören mir ganz allein, weil ich diese Stille Abgeschiedenheit brauche. Die Atmosphäre kann ich voll und ganz inhalieren und in schöne Erinnerungen schwelgen, ohne von den Stimmungen meiner Mitmenschen abgelenkt zu werden.

Freude schenken. Der Sinn des Schenkens ist das empfinden von Freude IN DIR. Wenn du anderen eine Freude machst, wirst du durch ihre Freude reich beschenkt, weil in dir das Gefühl von Dankbarkeit und Reichtum entstehen. Reichlich geben bringt dich in eine positive Emotion. Ich persönlich liebe es, Weihnachtsfee zu spielen und Menschen zu überraschen. Mein Traumjob wäre Weihnachtsmann (ja, Mann, der auf dem Schlitten sitzt und Geschenke verteilt, nicht seine Frau 🙂 ) Wem kannst du eine Freude machen? Einen Brief schreiben oder Postkarten verschicken. Eine Kleinigkeit schenken oder Spenden. Deine Möglichkeiten sind Vielfältig und die Wirkung des Gebens entfaltet seine Wirkung. Was von den Dingen in deinem Zuhause kannst du verschenken, weil du es schon lange nicht mehr brauchst?

Sei kreativ. Das Begreifen und Fühlen mit deinen Händen ist ein mächtiges Werkzeug. Du erschaffst mit deinen Händen und kurbelst nebenbei deine Fantasie an. Weihnachtssterne aus Papier ausschneiden, deine Wohnräume dekorieren, Figuren basteln kleine Geschenkbox oder einen Adventskalender. Oder du beginnst in deinen Räumen umzugestalten und baust neue Regale und Möbel, ein anderer Anstrich mit Farbe. Schreibe Tagebuch über deine Gefühle, Träume, deine Kommunikation mit dir und deinen Tageszielen. Schreib es mit einem Stift auf Papier, es wirkt sich anders auf dein inneres Wohlbefinden aus, als das Tippen an einer Tastatur. Die Möglichkeiten sind vielfältig mit den Händen zu erschaffen. Nirgendwo sonst sind wir unserer Schöpferkraft näher, als beim direkten TUN mit unseren Händen.

Bewege dich. Unser Körper ist für Bewegung geschaffen, nicht zum Stillstand. Und wenn du in deinem Denken und dem Gefühl von Einsamkeit feststeckst, dann bewege dich Körperlich raus. Das Leben wird antworten, wenn du dich bewegst, anstatt in dem Gefühl zu verharren.

.

Ein paar abschließende Gedanken für dich:

  • Die Welt spiegelt dir dein Denken, das du über sie wahrnimmst. Wie macht sie das? Passiv, denn du denkst über das, was du siehst, hörst und spürst aufgrund deiner Erfahrungen, gewohnten Gefühle und Gedanken. Daher nimmst du ausnahmslos dein Denken und deine daraus entstehenden Emotionen wahr. Sind sie positiv, siehst du deine positiven Gedanken. Sie sie negativ, siehst du deine negativen Gedanken und wie du mit dir selbst umgehest.
  • DU BIST LIEBENSWERT und es ist mir piepegal, ob du das (noch) anders siehst! 
  • Weinachten ist die Schlimmste Zeit, weil du Angst davor hast. Nimm ihr die Macht und fang an, dich darauf zu freuen. Du wirst staunen, wie anders du alles wahr nimmst.
  • Gibt es einen einzigen vernünftigen Grund, warum du als Single unglücklich sein solltest und weniger wert bist? Nein, denn du bist derselbe Mensch, wie in einer Beziehung. Also löse dich davon, Äußerlichkeiten überzubewerten und fang an, dich zu mögen.
  • Gesunde Ernährung , vor allem Omega drei, wirkt sich positiv auf dein Denken aus. Je mehr und regelmäßiger du davon konsumierst, umso „zufriedener“ kannst du denken und dich fühlen.
  • Jetzt stell dir bitte vor, dass du noch einen riesengroßen Vorrat an Liebe hast, WEIL DU SINGLE BIST. Nutze ihn endlich für dich!
  • Einsamkeit bedeutet, du hast jede Menge Zeit, um dich besser kennen zu lernen. Nutze die Zeit und werde dir deiner Selbst bewusst. Was denkst du, fühlst du und tust du? Wer bist du und was kannst du?
  • Du bist wertvoll – PUNKT! Jeder, der das Gegenteil behauptet schadet dir – einschließlich dich selbst!
  • Lerne dich jeden Tag besser kennen. Das ist die einfachste Art, Selbstbewusstsein zu erlangen und deine Hilflosigkeit loszuwerden. Dir selbst zu vertrauen, weil du dich jeden Tag besser „einschätzen“ lernst. Fang jetzt gleich damit an und schreibe in ein Notizbuch, was du heute über dich gelernt hast. Frage dich jeden Tag, warum du das tust und ob es dich glücklich macht? Du kannst dafür unsere Kalenderserie LIE und BE nutzen: „Erfolg, Selbstwert, Liebe und Angst“. Die Alltagshelfer sind aufeinander aufgebaut und stärken Monat für Monat dein Selbstbewusstsein in deinem Tempo.

.

 

Dankeschön

Vielen Dank für deine Bezahlung. Zur Erinnerung: Wenn du den Euro nicht bezahlst, wird dein Unterbewusstsein die Informationen ablehnen und das Wissen an deinen Blockaden verpuffen. Investierst du den Gegenwert, zeigst du deiner inneren Bereitschaft, dass du es wert bist und öffnest die Tür zu deiner Entwicklung.

€0,99

.

.

Nur ein Gedanke ändert dein Leben: 

 

Druck das Bild aus und häng es dir deutlich sichtbar auf, dass du es jeden Tag siehst. Nächsten Sonntag kommt der nächste Gedanken.

.

Mehr Alltagshelfer für deine Gefühle findest du in unserem Shop! 🙂

P.S.: Es ist zu Beginn ungewohnt, positiv über dich zu denken. Bleib dran, es geht leichter und leichter und leichter! 😉 

.

.

.

%d Bloggern gefällt das: