Wie sicher fühlst du dich?

„Boar ey, wo bin ich denn hier gelandet? Lauter Warnschilder und Tretminen, um mich an meiner Arbeit zu hindern“, sprach die Sicherheit und packte erst einmal die Thermoskanne Kaffee aus. „Das wird dauern, bis der Gefühlskampf mit der Angst vorbei ist …“

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Wie sicher fühlst du dich?

Der Datenschutz ist in aller Munde und sorgt EU-weit für allgemeine Verunsicherung. Wie sicher sind meine Daten? Was darf ich überhaupt noch? Und im Falle des Verbrauchers, welche Rechte habe ich? Gerade der letzte Punkt ist prägend für dich. Der Artikel durchleuchten das Gefühl von Sicherheit in dir.

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Was bedeutet „sich sicher fühlen“?

Du ahnst es vermutlich. Ja, auch die Emotion der Sicherheit findest du in dir selbst und nicht da draußen in der Welt. Wir können uns in Fort Knox einsperren und die besten Schutzmaßnahmen vornehmen, die es auf der Erde gibt. Und dennoch panische Angst vor einem Verbrechen, Diebstahl, Verlust haben. Keine Maßnahme lässt dich beruhigt schlafen, wenn du dich  entscheidest, dich bedroht zu fühlen. 

Warum fällt dann vielen diese Entscheidung schwer? Wie ist das „da draußen“ zu einer konstanten Bedrohung geworden, dass wir uns, unsere Familie und vor allen unseren Besitz schützen müssen? Was dich vermutlich überrascht, die Aufgabe der Sicherheit ist es NICHT, alles Böse von dir fernzuhalten. Sie möchte sich in dir ausbreiten, damit du dich entspannt um den Spaß in deinen Leben kümmern kannst. Sie ist das Selbstvertrauen in dein Wissen, Ideen, Gedanken und Fähigkeiten, das eigene Leben zu meistern und den kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein. 

Das Gefühl von Sicherheit bereitet dich auf die Herausforderungen des Lebens vor.

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Wie entsteht das Gefühl von Sicherheit?

Einfach gesagt, du gibst es dir selbst. Die Frage, die dich jetzt brennend interessiert ist, wie „machst“ du das? 

Bei Unsicherheit ist die normale Vorgehensweise, das Außen zu verändern. Beispielsweise Angst vor Übergriffen, Missbrauch, … Du kannst du ein Pfefferspray kaufen, ein Springmesser verstecken bis hin zur Waffe mit dir herumtragen. Du „glaubst“ dadurch, „save“ zu sein. Das Problem dabei ist: deine innere Einstellung bleibt gleich, du handelst dadurch weiterhin aus Unsicherheit und die Welt spiegelt dir dieses Gefühl. Nimmt dir jemand deine „Waffen“ weg, kehrt diese Angst sofort intensiver zurück und du wirst dich noch besser bewaffnen, misstrauischer werden und Lebensqualität einbüßen.

Ein weiteres Beispiel ist die Angst vor Diebstahl. Um sie zu umgehen, verschließt du dein Heim, installierst Überwachungskameras, schaffst dir einen Hund an, kaufst dir einen Safe … Alles, was du im Außen tust, wird deine innere Angst vor Verlust mehren, da es keine 100 % Garantie gibt. Im Gegenteil. Oft neigen Menschen dazu, ihre Sicherheitssysteme laufend zu erweitern und sogar ihr Leben zu begrenzen, um das furchtbare Gefühl zu verhindern.

Änderst du deine Einstellung, dein Denken und erarbeitest dir Wissen und Fähigkeiten, analysierst das Problem, wo deine Sorgen ihren Ursprung hat, bist du auf keine Hilfsmittel mehr angewiesen, um dir Sicherheit. 

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Unsicherheit entsteht aus Unwissenheit

So unglaublich das klingt: Je weniger du über dein Leben, deine Emotionen, Möglichkeiten und Regeln kennst, umso unsicherer fühlst du dich.

  • Ein Beispiel aus der Politik. Viele Steuerzahler stöhnen über die hohen Nachzahlungen und fühlen sich machtlos. Gleichzeitig haben sie kein Interesse, sich mit Pauschalen, Sonderabschreibungen und außergewöhnliche Belastung oder Buchhaltung zu befassen. Unserer Politik, das allmächtigen Finanzamt, zu wenig Lohn, … sind Projektionen deines Denkens. Keine dieser Stellen drückt dir das Gefühl „Bedrohung“ in die Hand. Im Gegenteil. Deine eigene Entscheidung hindert dich daran, Steuerregeln zu lernen und dich um deine Finanzen zu kümmern. Zum Vergleich, die „Reichen“ nutzen jeden Pauschbetrag und Nachlass, weil genau dafür diese Möglichkeiten geschaffen wurden.
  • Angst den Job zu verlieren? Diese Situation kann jeden Treffen, selbst erfolgreiche Menschen, weil der „unkündbare und todsichere Arbeitsplatz“ ein Mythos ist. Die dreht sich und dein Leben verändert sich mit. Allein schon, damit sich deine Wünsche erfüllen, sind Veränderungen notwendig. Ein Haus erfordert nun mal mehr Einkommen oder Umzug. Sei dir daher deines eignen Wertes bewusst, für den viele Firmenchefs da draußen bereit sind, zu zahlen.  Befürchtete Arbeitslosigkeit entsteht, weil dir deine eigenen Fähigkeiten unbekannt sind oder du  dich weigerst, in das Wichtigste deines Lebens zu investieren: Dich. Hand aufs Herz? Bildest du dich und dein Talent laufend weiter? Kennst du überhaupt deine Fähigkeiten? Investierst du dein Urlaubsgeld mitunter in Seminare, Fortbildungen und Fachbücher, Online-Webinare, …? Unabhängig, was dein Arbeitgeber bezahlt, kümmere dich selbst um deine Weiterbildungen. Nochmal: Angst vor Arbeitslosigkeit entsteht, weil du kaum in deinen Wert investierst. Du fürchtest, keinen neuen Job zu finden und „nicht gut genug zu sein“. Pflegst du deine inneren Werte, weißt du, dass du einen neuen und besseren Beruf finden wirst, weil du eine Fülle an Fähigkeiten zu bieten hast.
  • Angst vor dem Verlassen werden? Wer seinen Partner braucht, um Einsamkeit zu umgehen, wird diese Furcht kompensieren und sich an den Partner klammern. Der verzweifelte Versuch, ihn festzuhalten. Das Gefühl der Sicherheit entsteht aus der Liebe zu sich selbst und der Überzeugung, sein Glück in sich zu finden. Dann teilst du es gern mit anderen und der Partner ergänzt dein wundervolles Leben, anstatt zum Lebensinhalt zu werden. Selbstliebe lenkt deinen Fokus weg von der Angst auf gemeinsames Glück mit dem Ziel, die Zeit zu zweit UND allein zu genießen. 
  • Angst vor Diebstahl? Mangelnder Selbstwert wird mit Verlustangst von Besitz kompensiert und dem Verharren in veralteten Denkstrukturen. Die Befürchtung, das Wenige noch zu verlieren und es schützen und festhalten zu müssen. Der Glaube „wertlos“ zu sein, sorgt dafür, den „Wert los“ zu werden. Wer sich Wertvoll fühlt weiß, dass sein Besitz ihm gehört, erarbeitet wurde und zur Not neuer und besser wieder aufgebaut werden. Ein Schöpfer zu sein und seine Träume zu verwirklichen. Dazu gehört Verlust dazu, um Platz für Neues zu schaffen. Woran klammerst du dich, was deiner Entwicklung im Weg steht?
  • Angst vor einem drohenden Krieg? Die Welt ist kein kriegerischer Ort, dein Denken darüber lässt dich davon überzeugt sein. Diese Angst entsteht, weil du dein Leben bedrohlich empfindest und dich als Opfer der Umstände fühlst. Du hast nie gelernt, ein Schöpfer zu werden und die Verantwortung für deine Gefühle zu übernehmen. Stattdessen glaubst du, dass es schlechte Menschen gibt, die dich Wütend machen, Attentäter sind, dich verlassen, enttäuschen, ausnutzen oder anlügen. Du klammerst dich an den Augenblick und willst keine Veränderung, da sie vielleicht schmerzvolle Erinnerungen bedeutet. Diese Gedanken über die Welt sorgen für Angst vor Krieg in deinem Kopf. Erkennst du, dass es deine Entscheidungen sind, wie du über die Welt und deine Erfahrungen darin denkst, verschwindet deine Sorge. Machtlosigkeit verwandelt sich in Macht und Verantwortung. Du entscheidest dich für ein Wunder, so zu fühlen – trotz Kriege und Gewalt in der Welt. 
  • Angst vor dem Alter? Diese Sorge begründet sich im Mangeldenken. Gedanken, zu wenig zum Leben zu haben oder den Medien glauben, dass die Rente schrumpft. Die Vorstellung von einer düsteren Zukunftsvision. Derweil wird vergessen, dass es eine Vision ist, die a) nicht eintreffen muss, b) Zeit bleibt, um Gegenmaßnahmen (Privatrente) einzuleiten und c) du bisher vom Leben versorgt wurdest, warum sollte es morgen damit aufhören? Aus Angst vor Mangel beginnt das Festhalten an Status, der Griff zu Suchtmittel, eisernes sparen oder oft die Jagd nach Schnäppchen. Gedanken wie, „Weil kein Geld da ist“, lassen unbemerkt Teile des Einkommens sinnlos verbraten, um sich den Gedanken zu bestätigen. Und dadurch ist keine Vorsorge für die Zukunft vorhanden, um in private Anlagen zu investieren. Zur Erinnerung, wer mit dem Rauchen aufhört, auf sinnlose Schnäppchen verzichtet, ein Haushaltsbuch führt, ist in der Lage, monatlich eine kleine Sparrate anlegen, um sich auf das Alter zu freuen. Das Handeln im Außen durch „verbrennen von Geld“ ist keine Lösung.

Diese Beispiele sollen dir zeigen, was sich hinter Ängsten verbirgt und wie du sie aus deinem Inneren heraus löst, indem du dein Denken über sie änderst. Viele Sorgen bestehen aus „Unwissenheit über seine Möglichkeiten“, die mit Hilfe von Onkel Google ganz leicht behoben werden können. Sofern du handelst und die Tipps aus dem Internet zumindest ausprobierst und für dich die funktionierenden herausfindest.

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Sicherheit entsteht aus Vertrauen

Wie gut kennst du dich? Wie gut kennst du deine Fähigkeiten? 

Du kannst ein dickes Bankkonto nutzen, Haus- und Grundbesitz haben, eine Firma, wertvollen Schmuck und Gemälde. Nichts davon rettet dich vor einem Verlust. Das liegt außerhalb deiner Kontrolle. Daher lassen glückliche Menschen ihre Ängste vor Verlust oder Gefahr los. Sie erinnern sich jeden Tag an ihre Fähigkeiten, ihre Talente, ihr Wissen, ihr Können und schöpfen Sicherheit aus dem Vertrauen in sich. Die Begründung: Du kannst ihnen alles nehmen, doch ihre Fähigkeiten ermöglichen, dass sie ihren materiellen Reichtum zurückerarbeiten und noch viel mehr dazu erschaffen können. 

Das bedeutet: „Reiche werden reicher und Arme ärmer.“ Ihre Einstellung zu ihren Fähigkeiten: Reiche wissen, dass ihre Fähigkeiten ihren Wohlstand erschaffen hat, weder glückliche Umstände noch Geld. Arme misstrauen ihren Fähigkeiten, ihre Situation durch „nachdenken“ ändern zu können und handeln wie bisher weiter, was zu noch mehr Armut führt.

Okay. Ich höre den Aufschrei von dir bis hierher. Was ist mit den Erben der Highsociety und allen Begünstigten dieser Welt? Ja, auch diejenigen haben ihre Fähigkeiten genutzt, um den reichen Erblassern von ihren Qualitäten zu überzeugen, das Vermögen weiter zu mehren. Andernfalls würden sie mit Enterbung oder einen Pflichtteil abgespeist werden. Bedenke: Wohlhabende Familiendynastien überlebten, weil unfähige Nachkommen in der Ahnenkette entsorgt und aussortiert wurden. Oder was glaubst du, warum Queen Elisabeth II. so akribisch auf die Etikette und umfassende Ausbildung ihrer Sprösslinge achtet? 😉 

Misstraust du der Welt, dann liegt das lediglich an deinen Glaubenssätzen:

  • Ich kann das nicht …
    • Ich schaffe das!
  • Ich bin zu dumm …
    • Ich kann das lernen!
  • Ich kann das nicht bezahlen …
    • Ich kann das bezahlen und finde heraus wie! 
  • Ich werde in der Altersarmut landen …
    • Ich werde im Alter gut versorgt sein!
  • Ich habe nicht genug …
    • Ich habe reichlich zu geben!
  • Ich brauche …
    • Ich habe …
  • Ich weiß nicht …
    • Ich finde es heraus!
  • Ich trau mich nicht …
    • Ich wage es!
  • Ich werde scheitern …
    • Ich schaffe das, auch wenn ich es öfters versuchen muss!
  • Ich habe Angst vor …
    • Ich freue mich auf …
  • Ich werde immer enttäuscht …
    • Ich lerne zu vertrauen!
  • Ich muss kämpfen …
    • Ich verdiene es …
  • Ich verliere meinen Job …
    • Ich habe einen wundervollen Job!
  • Ich werde arbeitslos sein …
    • Ich werde einen besseren Job finden!
  • Ich darf nicht …
    • Ich darf …
  • Ich muss erst …
    • Ich handle jetzt!

All diese negativen Gedanken führen dazu, dass du dir deinen Selbstwert nimmst, aufhörst an deine Fähigkeiten zu glauben und dich in dieser Welt „unsicher FÜHLST“, die Herausforderungen deines Lebens zu meistern und daraus zu lernen. Betrachte die positiven Gegengedanken. Spüre, wie sie dir Kraft und Vertrauen (zurück-)geben.

Entscheidest du, dich vom Leben beschützt zu fühlen, wirst du anfangen dich wertvoller zu behandeln und glücklicher leben.

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Ein paar abschließende Gedanken für dich:

  • Nimm ein Notizbuch und schreibe auf: „Was hindert mich daran, mich beschützt zu fühlen?“ Lausche in dich hinein, was für Antworten kommen und notiere sie mindestens zehn Minuten lang. Denk nicht darüber nach, schreibe es spontan auf. Du wirst über die Antworten staunen. Mache diese Übung bitte mindestens zehn Minuten, da die ersten Antworten dein gewohntes Denken sind, wie Geld, Arbeit, Kollegen, Staat, Arbeitsamt, fehlende Mittel, Kinder, Krieg, Insolvenz, Schulden … Das sind keine Antworten, sondern Ausreden, da keiner dieser Punkte dich daran hindert, „Sicherheit zu fühlen.“ Probiere es mit geschlossenen Augen aus, da wo du gerade sitzt. Stell dir ein schönes Erlebnis aus deiner Kindheit vor, indem du dich geborgen gefühlt hast und bade dich in dem Zuber an Verbundenheit. Du gibst dir das Wohlbefinden, niemand sonst. Zu glauben, irgendjemand oder irgendetwas hält dich davon ab, ist dein Irrglaube. Mögliche Antworten können sein: Weil ich mich als Opfer fühle, weil ich mich bedroht fühle, weil ich Angst vor Altersarmut habe, … Gehe anschließend Punkt für Punkt durch. „Warum fühle ich mich als Opfer?“ – „weil ich gemobbt werde.“ – „Kann ich etwas tun, um es zu ändern?“ – „Abnehmen, Kraftsport machen, lernen, Liebevoll mit mir umgehen, Hobby suchen, Freunde suchen, mich wehren, …“  Sei bitte ehrlich und erlaube dir, Lösungen zu finden. Oft sind es Informationen, die dir fehlen oder das Ändern von deinen Gewohnheiten.
  • Sicherheit ist ein Gefühl in dir, das du im Außen vergeblich suchst.
  • „Sich beschützt fühlen“ bedeutet, deinen Fähigkeiten zu vertrauen, um die Herausforderungen deines Lebens zu meistern. 
  • Unsicherheit entsteht aus Unwissenheit. Je weniger du über deine Fähigkeiten, Talente, Rechte, Handlungen, Chancen und Möglichkeiten in dieser Welt weißt, umso unsicherer musst du dich fühlen.
  • Investiere immer in dich! Dein Leben, deine Talente, Fähigkeiten, Gesundheit, Wissen, Ideen, Visionen, Gefühle, Gedanken und Erfahrungen sind die einzige Sicherheit, die du hast und dir niemand zu nehmen vermag!
  • Du kannst die Welt nicht ändern und kontrollieren. Allein dein Denken über sie verändert deine Stimmungen und die Art, wie du sie wahrnimmst.
  • Bist du absolut sicher, was du alles „nicht schaffst“? Legst du deine Hand dafür ins Feuer? Fang lieber an dir zu vertrauen, was du alles noch lernst und erreichst!
  • Wenn Schuld dich von deinem Selbstvertrauen trennt, bedenke: Niemand auf diesem Planeten ist unschuldig. Wir alle machen jeden Tag Fehler. Folglich sind wir entweder alle Verbrecher oder Schuld ist eine veraltete Definition, die du aus deinem Denken streichen solltest. Übernimm lieber VERANTWORTUNG für dich und dein Sicherheitsbefinden.
  • Sicherlich bist du ein wertvoller Mensch, der ein glückliches Leben verdient hat.

 

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P.S.: Dein Bedürfnis nach Sicherheit darf andere niemals einschränken! 😉

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