Kennst du deine Macht?

Wusstest Du, dass nicht der Hass das Gegenteil von Liebe ist, sondern Angst? Unsere Gefühle folgen einem einfachen Gesetz und das Leben gibt uns in jedem Augenblick die Möglichkeit, über unser Schicksal zu entscheiden. Es gab uns die Macht über unsere Gefühle. Nutzt du deine Macht bereits, oder bist du noch ein Opfer der Umstände?

Deine Macht im Leben


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„Ich hasse …“ ist eine starke Emotion, der große Zerstörung folgt. Aus Hass wurden Ehen zerstört und ganze Kriege in der Geschichte geführt. Hass zerstört Freundschaften, baut Mauern und mobilisiert Kräfte, um das Böse zu verwirklichen. Und dennoch ist Hass in seiner Intensität nicht das Gegenteil von Liebe, sondern ein Untergefühl der Angst.

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Angst vs Liebe

Angst ist der negative Pol deiner liebevollen Macht

Angst lähmt uns, macht uns klein und hält uns von unserem Glück ab. Sie nutzt viele Gesichter, die dich in der Bandbreite negativer Gefühle heimsuchen können: Zweifel, Sorge, Einsamkeit, Schuld, Hass, Wut, Egoismus, Urteil, Erwartung, Krankheit, … Sie schenkt dir Hoffnungslosigkeit, dass dein Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Lässt Zweifel nachts in dein Ohr flüstern und deine Beziehung, Arbeit, Freundschaft, Leben, … ruinieren. Sie belastet dich mit einer nagenden Schuld, alles zu verlieren. Schenkt dir krankmachende und lähmende Gedanken, die den Schlund zur Depressionen öffnen. Ein wahrer Zauberkünstler ist diese Angst, hinter der sich die Liebe verstecken kann.

Wusstest du, dass Armut nicht das Gegenteil von Reichtum ist? Armut bedeutet arm an Mut. Es fehlt die emotionale Kraft, für seine Wünsche und Bedürfnisse einzustehen und sie zu verwirklichen. Ich erkläre es dir. Wer in Armut lebt, arbeitet (aufgrund fehlendem Selbstwert) viel mehr und opfert sich auf. Siehe unsere dritten Weltländer, die von den Industrienationen ausgebeutet werden. Arbeiten bis zum Umfallen für einen Hungerlohn. Das ist keine Armut, das ist fehlender Mut, sich dagegen zu wehren und darauf zu hoffen, andere würde ihnen  Fleiß lohnen.

Das Gegenteil von Reichtum ist übrigens Faulheit. Das Handeln, welches zum Reichtum führen kann, wird gänzlich verhindert. Ein Gedanke, den ich von faulen Menschen hörte: „Warum Arbeiten, wenn ich für das Nichtstun vom Staat Geld bekomme? Es reicht zwar nicht für meine Wünsche, aber wenn ich laut genug jammere, bekomme ich schon weitere Hilfe.“

Hinter Mangel (das Gegenteil von Fülle) verbirgt sich die Angst, nicht genug zu haben. Es gibt Superreiche auf diesem Planeten, die 100 Milliarden und mehr besitzen. Kaum vorstellbar, wenn du nicht weißt, wie du deine Miete bezahlen sollst. Der Unterschied von dir zu ihnen ist nicht der Kontostand – es ist deine Angst vor Mangel. Ein erfüllter (reicher) Mensch „reicht“ seine besondere Gabe weiter und verteilt sein Tun in der Welt. Mangel verhindert das, weil du denkst, deine besondere Gabe nicht verschwenden zu dürfen. Du geizt mit deinen Talenten und „sparst“ sie für bessere Zeiten auf (die erst kommen können, wenn du beginnst, dein Talent „reichlich“ zu verteilen).

Schuld ist die mieseste Form der Angst. Sie lähmt dich und raubt dir schlaflose Nächte. Das Schuldprinzip existiert seit Menschengedenken. Damals gab es den „Prügelknaben“ der für die Edelleute bestraft wurde. Im alten Rom war die Kreuzigung als Sanktion populär, im Mittelalter folgten Hexenverbrennungen, und heute gibt es nach wie vor Länder, die natürliche Lebensweisen – Glaube, Sexualität, Wissen, Talent, Konkurrenz, … – als „schuldig“ befinden. Schuld macht uns klein und aktiviert unser schlechtes Gewissen / Opferhaltung. Derweil ist es nicht in jedem Fall klar, ob eine besteht. Du bist nicht Schuld am Wetter, an den Gefühlen anderer, der Weltwirtschaft, deinem Glauben oder Sexualität. Was dein Nachbar anklagend aus Unzufriedenheit definiert, muss für den Rest der Welt nicht gelten. Wer aus Verurteilung und Erwartungen mit Schuld um sich wirft, sollte einen genauen Blick auf seine Angst werfen und sich der Liebe zuwenden. Schauen wir uns den Gegenpol einmal genauer an.

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Liebe ist Alles

Den Satz kennst du vermutlich. Das große Mysterium Liebe, die alle Wunden heilt, jedes Hindernis überwindet und in Gestalt eines Prinzen in den dunkelsten Kellerlöchern auf einsame Zeitgenossinnen lauert. Ja, Liebe ist alles – an positiven Gefühlen. Jede Handlung, die aus Liebe entstanden ist, jeder Traum, der erfüllt wurde, jedes Glück auf deinem Weg. Wusstest Du, dass Angst eine Ausdrucksform der Liebe ist?

Hoppla. Liebe ist Angst?

Kennst du das Gesetz der Gleichheit? Ein einfaches Beispiel: Wasser. Es ist ein neutrales Element, das um und durch die Erde fließt. Jeden Tag hast Du über Rohre und Leitungen Zugriff auf das lebensspendende Nass. Du besitzt die Macht zu entscheiden,

  • welche Temperatur von kalt bis kochend heiß,
  • Verschmutzungsgrad von Trüb bis klar durch Filter,
  • Farbe von klar bis roströtlich durch Wartung und Instandhaltung

aus dem Wasserhahn kommen soll.

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Auf Liebe und Angst übertragen bedeutet das: Du bestimmst,

  • in welchen Bereichen deines Lebens du sie zulassen kannst (heiß) und wo sie abwesend ist (kalt).
  • ihre Qualität von Trüb (schmerzhafter Lernprozess) bis klar (kindliche Neugier).
  • ihre Farbe von strahlend hell (ehrlich) bis schmutzig gelb (hinterfotzig).

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Angst ist der Gegenpol (die Abwesenheit) zur Liebe. Es ist deine Verantwortung, wieviel Liebe du zulassen kannst und in welchen Bereichen deines Leben sie abwesend ist!

Gelebte Liebe beinhaltet alle positiven Emotionen. Glück, Hoffnung, Zuversicht, Vertrauen, Dankbarkeit und Selbstwert, genauso wie Schmerz zu lernen, seine Komfortzone zu verlassen und über sich hinaus zu wachsen. Dank der Filmindustrie und Literatur haben wir heute ein verzerrtes Weltbild auf das großartigste Wunder der Welt. Wir achten sie nicht, sondern missbrauchen sie im Namen unserer Angst. „Würdest du mich lieben, dann …“ Wie oft kommt dir diese Anklage über die Lippen? Kannst Du wissen oder nachprüfen, wie sehr du geliebt wirst? Steckst du deinem Partner/Partnerin jeden Morgen ein Liebesbarometer in den Allerwertesten und hoffst, dass sich ein Funkenregen ergießt? Die Realität ist, du kannst nicht nachprüfen oder fühlen, was außerhalb deines Innenlebens los ist. Eifersucht und Kontrolle sind daher vollkommen überflüssig.

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Räumen wir mit ein paar Mythen über die Liebe auf:

Wenn Du mich lieben würdest, dann 

  • sind dir meine Fettpölsterchen egal. => Nein. Ein paar Kilo mehr auf den Rippen ist Geschmackssache und schadet nicht. Aber von seinem Partner zu verlangen, bei Fressattacken und wachsender Fettleibigkeit tatenlos zuzusehen, während du deine Gesundheit ruinierst und dein Leben verkürzt, hat nichts mehr mit Liebe zu tun. Nicht die deines Partners oder deine eigene. Im Gegenteil. Es ist seine / ihre Aufgabe dir so gewaltig in den Hintern zu treten, um dich an deine Selbstliebe und Gesundheit zu erinnern.
  • Würdest du mich begleiten. => Nein. Jemanden zu zwingen, das zu tun, was du willst, sind Machtspielchen aus Angst. Liebe gestattet ALLEM freie Entfaltung und Willen. Es ist gut, eigene Interessen und Hobbys zu haben und allein loszuziehen. Distanz schafft bekanntlich Nähe. Willst du zu einer wichtige Veranstaltung spricht nichts dagegen, Begleitung zu haben – vorausgesetzt, diese freut sich mitzugehen und hat die Wahl, zu entscheiden.
  • würdest du mehr Zeit mit mir verbringen. => Nein. Warum sollte irgendjemand seine Arbeit, Freunde, Interessen, Ziele, Glücksgefühle, … vernachlässigen und das Leben für dich umkrempeln? Das ist keine Liebe, sondern Abhängigkeit. Eine Beziehung ist schließlich keine Einengung, sondern gemeinsame Entwicklung.
  • würdest du DAS nicht tun. => Nein. Jeder Mensch ist frei, zu tun und zu denken, was beliebt. Deine Meinung, Abneigung, Erwartungen, Zwänge, Sorgen, Ängste, Regeln, Vorschriften, … sind deine Werte, die den anderen nichts angehen. Er oder sie hat eigene Vorstellungen davon. Ausnahme: Gewalt und Missbrauch.
  • würde es wehtun. => Ja und nein. Liebe schmerzt – vor allem im gemeinsamen Miteinander und einer Trennung. Leider werden seit Jahrtausenden Gräueltaten, Gewalt und Missbrauch im Namen der Liebe ausgeführt, weswegen sie fälschlicherweise mit Schmerz verwechselt und mit Angst von sich fern gehalten wird.

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Du hast die Macht über dein Leben

Wusstest du, dass Macht ein Teil von dir ist? Seit dem Tag deiner Geburt? Sie ist untrennbar mit dir verbunden, bis zu deinem Tod. Niemand kann sie dir nehmen, weder gewaltsam noch durch Verzicht. Es spielt keine Rolle, ob du bedroht wirst, misshandelt, gekündigt, geschieden, oder der Gerichtsvollzieher kommt. Du kannst deine Macht nicht verpfänden, abtreten, verkaufen, vermieten oder verschenken. Opfer behalten ihre Macht – ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Frage ist, von welcher Kraft spreche ich hier?

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Die Macht über Deine Gefühle

Kennst Du noch einen alten Schieber aus der Schulzeit? Damit haben deine Eltern das Zählen gelernt. Wir verpassen dem Look ein Neues Design und nutzen es für den Umgang mit der Macht. Stell dir vor, jede Reihe steht für ein Gefühl. Ganz links ist die Liebe mit ihren Untergefühlen wie Glück, Freude, Fülle, Reichtum, Gesundheit, Vertrauen, …. Auf der rechten Seite ist der Gegenpol Angst mit ihren Erscheinungsformen wie Hass, Armut, Neid, Faulheit, Krankheit, Misstrauen, …

Deine Macht ist die Wahl, deine Gefühle (und damit dein Erleben) zu steuern und in jeder Situation neu einzustellen.

Du kannst hassen, Gott und die Welt verurteilen und für deine Probleme verantwortlich machen. Oder du bist dankbar, für jede stärkende Erfahrung, erlaubst dir glücklicher zu sein als gestern und weiser. DAS ist deine Macht über dein Leben. Nutze sie weise. 

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Ein paar abschließende Gedanken für Dich:

  • Die natürliche Ordnung ist Gleichgewicht: Du kannst versuchen, alles auf Liebe auszurichten. Das Leben wird die Parameter auf der Seite der Angst für dich regulieren. Überlege dir gut, wo du Angst „ertragen“ kannst, um zu wachsen.
  • Es gibt keine „neutralen“ Gefühle. Du stellst die Regler deiner Macht bei dem betreffenden Gefühl auf die Mitte und wirst im Gleichgewicht sein.
  • Aus welcher Emotion handelst du jetzt im Moment? Liebe oder Angst? Verwechsel bitte beides nicht aufgrund deiner getrübten Sicht. Wenn es sich in deiner Brust eng anfühlt, Sorgen entstehen, Zweifel oder Kontrolle auftauchen, ist es Angst. Liebe lässt geschehen – auch Gewalt, um das Gleichgewicht zu wahren. Sonst gäbe es keinen Tod.
  • Du glaubst, als Opfer keine Macht zu haben und hilflos zu sein? Die Entscheidung, ein Opfer zu sein, ist deine Macht.

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Nur ein Gedanke ändert die Macht über dein Leben:

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P.S.: Angst vor deiner Macht zu haben, ist auch eine Form, sie zu nutzen. 😉

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#folgeDeinemHerzLICHT
#findeDeinebesondereFähigkeit
#nureinGedankeändertDeinganzesLEBEN!

 

 

2 Comments on “Kennst du deine Macht?

  1. Pingback: Was Liebe alles nicht kann – SpielWelt®

  2. Pingback: Wo du den besten Coach der Welt findest. – SpielWelt®

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