Wer wärst Du ohne Deine Vergangenheit?

Das alte Jahr geht zu Ende, mit einem bombastischen Feuerwerk erwarten wir gute Vorsätze und Wunder vom neuen Jahr. Doch wie wundervoll es werden wird, hängt davon ab, was wir beim Jahreswechsel …

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loslassen

Das neue Jahr ist da. Sehnsuchtsvoll blicken wir auf die symbolische Zahl „8“, die Verheißung der Ewigkeit. Alles wird besser, schöner, erfolgreicher. Die nächste Beziehung wird endlich klappen, im neuen Beruf ist alles anders und unsere Laster … Na, ja, vielleicht nächstes Jahr. Fakt ist, egal welche Zahl im kosmischen Horoskop Verheißung und Glück verspricht, wenn Du nicht die Eisen ins Freudenfeuer legst und an Deinen Wundern selbst schmiedest und arbeitest, wird auch ein esoterischer Hokuspokus Dir nicht helfen.
Welches Glück sich im neuen Jahr in Deinem Leben zeigt, hängt von Deinem Denken ab.
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Wer wärst Du ohne Deine Vergangenheit

Was glaubst Du über Dein Leben? Ist das, was Du siehst die Realität oder eine Bestätigung Deiner Gedanken? Eine Frage hierzu: Wenn es eine einzige, allgemeingültige Realität gibt und jeder Mensch anders darüber denkt, welcher dieser 7 Milliarden Gedanken ist dann richtig und für die Allgemeinheit gültig?
Das, was Du jeden Tag siehst, ist „nur“ der Spiegel Deiner Gedanken. Du bist es, der Deine Realität, das was Du um Dich siehst, bewertet, betrachtet und analysiert – im Kopf. Selbst, wenn ich durch Deine Augen schaue, sehe ich meine Gedanken und Du die Deinen. Regst Du Dich über irgendetwas auf, dann betrifft es nicht das, was Du siehst, sondern die Art, wie Du darüber denkst. Es betrifft Deine Sicht auf Deine Wahrnehmung.

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Ein Beispiel: Viele Menschen regen sich über „Gaffer“ auf. Leute, die an Unfallorten das Handy zücken und Filmen. Wenn sie den Notarzt behindern gehört das geahndet, keine Frage. Aber wer auf dem Fußweg „gafft“ und beobachtet, niemanden behindert, ist harmlos und begeht keine Straftat.
Wenn Du Dich über diese Menschen aufregst, dann hat das nichts mit den Gaffern zu tun. Warum? Selbst, wenn wir alle diese Gaffer weg sperren, hast Du weiterhin einen Grund, Dich aufzuregen über Falschparker, Raser, Schwätzer, …
Falls Du mir nicht glauben willst, dann überlege wie lange Du Dich schon über ein- und dieselbe Sache aufregst? Wieder und wieder Lebenszeit verschwendest und Dich über dasselbe ärgerst – ohne es ändern zu können. Warum tust Du das? Ganz einfach, weil es einfacher ist, andere verantwortlich zu machen, anstatt Dein Denken zu ändern. Würdest Du Deinen Gedanken akzeptieren, anstatt Dich über Deine Sichtweise über die Welt aufzuregen, hättest Du schlagartig Lebenszeit zur Verfügung.

Der Gaffer, der Raser, der Falschparker, der Nörgler, … erinnert Dich an Deinen eigenen Gedanken, der Dir nicht gefällt. Das, was Dich ärgert ist die Art wie Du darüber denkst – nicht der Mensch, der vor Dir steht.

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Wer wärst Du, ohne diesen Gedanken?

Lass uns einen Spaziergang machen an einem See im Alpenvorland. Klares Wasser, Grüne Wiesen, Wälder und eine frische Luft. Wir gehen einen Trampelpfad am Ufer entlang, hören Vögel zwitschern, den Wind rauschen. Wir genießen die Ruhe und dann entdecken wir es auf einmal.
Du siehst einen …

Ich habe den Satz bewusst offen gelassen, weil jeder etwas anderes sieht. Betrachte es genau, sieh hin und dann stell Dir die Fragen:

  • Warum sehe ich mir dasselbe an, was ich bereits kenne?
  • Warum betrachte ich nicht etwas Neues?
  • Was gibt es hier zu sehen, was ich nicht kenne?

Ich habe einen Bekannten, der viel Erfahrung im Umgang mit Tieren und der Natur hat. Allerdings sieht er jedes Mal dieselben Tiere, wenn wir spazieren gehen. Dann ist er Feuer und Flamme und erzählt alte Geschichten aus seiner Vergangenheit – jedesmal. Daran ist nichts Falsches – in der Vergangenheit zu leben. Es hindert allerdings daran, Dich zu entfalten und neue Erfahrungen zu machen.
Leben wir in der Vergangenheit, sehen wir nicht die Realität um uns, wir sehen unsere Vergangenheit, Interessen und Glaubenssätze – das, was wir über die Welt denken auf Grund unserer Erlebnisse. Wenn Du nicht ausbrichst aus Deinen Denkstrukturen, wirst Du auch zukünftig ausschließlich das sehen und erleben, was Du kennst. Deswegen funktionieren die guten Vorsätze zum Jahresende nicht. Solange Du der- oder dieselbe bleibst, dieselben Gedanken denkst, wirst Du dieselben Erlebnisse haben, wie bisher und den Vorsatz nicht realisieren können.

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Denkstrukturen loslassen

Wie brichst Du aus den Denkstrukturen aus? Es ist ganz einfach und zugleich unglaublich schwer:

Entscheide Dich dazu und lass mutig, konsequent und bestimmt los.

Beginne damit, Deine Gedanken zu beobachten und im täglichen Leben zu überprüfen, welche Gedanken Dir die Realität zeigt. Was habe ich gedacht, um das zu sehen? Was interessiert mich, damit mir das Leben diese Situation zeigt? Interessiere ich mich wirklich dafür? Oder bin ich es gewohnt, weil mir meine Eltern es vorgelebt hat?

  • Warum schaue ich zum tausendsten Mal dasselbe auf der Wiese an? Es gibt dort so viel mehr zu entdecken.
  • Warum kehre ich immer an bekannte Orte zurück und meide Neues?
  • Warum mache ich seit Jahren am gleichen Ort Urlaub?
  • Welche Erinnerung halte ich aufrecht? An die Eltern? Einen verstorbenen geliebte Menschen?
  • Was erwarte ich hier?
  • Warum habe ich ein Problem, wenn der Ort sich verändert?
  • Warum soll alles in meinem Leben bleiben, wie es ist?
  • Welchen Schmerz verdränge ich hier?

 

Vorsätze im neuen Jahr sind nicht schlecht. Wenn Du allerdings Deine Gedanken nicht öffnen willst für Neues, dann wirst Du Dich wie alle Jahre davor „enttäuschen“.
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Ein paar abschließende Gedanken für Dich

  • Loslassen hat mit Offenheit zu tun. Wenn Du offen bist für neue Erfahrungen, dann kannst Du alte loslassen. Wenn Du Angst hast vor der Zukunft, wirst Du die Vergangenheit nicht loslassen. Du wirst Dich an ihre „Schein-Sicherheit“ klammern, bis die Illusion Dir Dein Leben genommen hat.
  • Lass los, was Du nicht mehr brauchst. Das betrifft nicht nur Dinge oder Menschen, vor allem betrifft es Deine Gedanken. Frage Dich öfter im Tag: Warum denke ich auf diese Art darüber? Was hindert mich, anders zu denken?
  • Bedenke: Solange Du denselben Dingen Aufmerksamkeit schenkst, ist keine Zeit für Neues da. Du wirst weiterhin dieselben Erfahrungen machen – jeden Tag.
  • Lass alles Alte in der Vergangenheit, indem Du Dich daran erinnerst: „Es ist vergangen, ich lass es los.“ Anfangs kehrt der Gedanke zurück, um Deine Aufmerksamkeit weiter zu beanspruchen – bleib dran, ignorier ihn. Eines Tages ist er „vergangen“.
  • Wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf Vergangenes richtest, verpasst Du die Gegenwart.
  • Zwing Dich hin und wieder, in eine ganz andere Richtung zu schauen. Du wirst staunen.

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Nur ein Gedanke ändert dein Leben:

Ich lasse alles los.

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Ich hoffe, meine Gedanken haben Dir viele Anregungen gegeben, Dein Leben zu bereichern.

Ich danke Dir von Herzen für Deine Aufmerksamkeit in diesem „vergangenen Jahr“ und wünsche Dir einen losgelösten Übergang in die wundervolle Gegenwart 2018.

Liebe Grüße und … folge Deinem HerzLICHT 🙂

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