Wie Deine Denkstruktur Dich selbst sabotiert

„Du bist, was Du denkst.“ Du kennst diesen Satz vermutlich bereits und kannst ihn nicht mehr hören. Oder Du hast keine Ahnung, was dieser Satz bedeutet, weil Du Dich ja nicht automatisch in eine Pizza verwandelst, nur wenn Du daran denkst. Wir werden den Satz und Deine Denkstrukturen heute ein wenig zerpflücken und herausfinden, …

wie Dein Denken Dein Leben sabotiert

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  1. Wenn Du das Meiste aus diesem Artikel heraus holen möchtest, dann nimm Dir einen Block und Bleistift zur Hand und notiere die Gedanken, die Dir während des Lesens in den Sinn kommen.
  2. Zunächst solltest Du Dir selbst klar werden, was es für Dich bedeutet. Ich werde Dir ein paar Beispiele nennen, wie Dir Deine Vorstellung von verschiedenen Begriffen das Leben schwer macht und wie es sich schlagartig verbessert, wenn Du lernst, Dein Denken zu ändern.
  3. Was stellst Du Dir unter dem Satz „Du bist, was Du denkst“ vor?

Bist Du

  • ein Versager, weil Du in Deinen Augen ständig alles falsch machst?
  • eine Schnäppchenqueen, weil Du viele Rabatte und Preisnachlässe ergatterst?
  • schüchtern, weil Du Menschen nicht ansprechen kannst?
  • intelligent, weil Du viel liest?
  • furchtsam, weil Du nicht genug für die Rente gespart hast?

Wenn Du Dich in dem einen oder anderen Gedanken erkannt hast, gratuliere. Du hast ein Problem erkannt. Wenn es morgen noch Dein Problem ist, dann sabotiert Dich Deine Denkstruktur, da Du nicht in der Lage bist, an der Situation eine positive Erkenntnis zu gewinnen.

Die hier aufgeführten Gedanken sind nur die halbe Weisheit. In Wahrheit geht es noch viel tiefer in die innere Welt hinein – zu einem Gegengedanken, den Du den ganzen Tag von Dir plapperst wie eine tibetanische Gebetsmühle, und noch gar nicht wahr nimmst.

Ergänzen wir die oberen Sätze ein wenig und bringen Licht in das Dunkel.

Bist Du

  • ein Versager, weil Du in Deinen Augen ständig alles falsch machst? Schließlich kommt nur der im Leben weiter, der perfekt ist.
  • eine Schnäppchenqueen, weil Du viele Rabatte und Preisnachlässe ergatterst? Du kannst Dir nichts Besseres leisten und insgeheim verachtest Du alle reichen, die Geld haben, weil sie Dir etwas wegnehmen?
  • schüchtern, weil Du Menschen nicht ansprechen kannst? Du benutzt die sozialen Netzwerke und Online-Kommunikation insgeheim, um nicht mit Menschen sprechen zu müssen.
  • intelligent, weil Du viel liest? Denn nur studierte kommen im Leben weiter.
  • furchtsam, weil Du nicht genug für die Rente gespart hast? Schließlich musst Du im Alter von dem ersparten Leben.

Vielleicht ahnst Du bereits, worauf ich hinaus will. „Du bist, was Du denkst“ ist ein schwammiger und allgemein gehaltener Satz. Viele können bis heute nicht wirklich etwas damit anfangen, benutzen ihn jedoch als Floskel, um trendig und hipp zu gelten oder belesen. Ich würde das Zitat ganz umbenennen und sagen:

„Du erlebst die Situationen, über die Du am meisten nachdenkst – bewusst oder unbewusst – und erschaffst Dir diese Situationen, um Deine ZUVOR gedachten Gedanken zu bestätigen.“

Das klingt komplizierter, als es ist. Daher, gehen wir ein wenig genauer auf die Beispiele ein. Vorneweg, es ist keine mustergültige Lösung. Die Beispiele sollen Dir aufzeigen, wie das Denken in diesen Bereichen das eigene Leben im Alltag erschweren und sabotieren kann und welche Denkansätze Dir helfen können, Deine Denkstruktur zu verbessern.

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Versagst Du noch oder folgst Du schon?

Was verbindest Du mit Versagen? Wann bist Du erfolgreich? Wie Du die Dinge erlebst, entscheidet Dein inneren Kritiker in Dir. Ist dieser Kritiker streng und eisern, dann wird er Dir Erfolg erst dann zugestehen, wenn Du den Weltfrieden erreicht hast. Ist es ein liebevoller Kritiker, der Dir helfen will Dich zu entwickeln, dann gesteht er Dir kleine Erfolge zu und motiviert Dich, es bei einem Versagen erneut zu versuchen.

Mein kleiner Kritiker war früher ein großes Monster, dass mich zwang, mir selbst eine runterzuhauen, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Er zwang mich, mein Spiegelbild zu verabscheuen und anzuspucken. Er zwang mich, klein zu bleiben. Ich hatte zwei Optionen, da herauszukommen: mich von diesem Kritiker zu trennen oder mich von ihm zugrunde richten zu lassen. Ich wählte die erste Option – sonst würde es mich heute nicht mehr geben. 😉

Wenn Du einen harten und strengen Kritiker hast, dann willst Du jetzt wissen, wie Du es auch schaffen kannst: Ich habe aufgehört, auf ihn zu hören. Es ist nicht einfach, die Stimmen in Deinen Kopf zu ignorieren, besonders, wenn Du glaubst, den Stimme folgen zu müssen. Die Wahrheit ist, Du kannst den Stimmen in Deinem Kopf einen Vogel zeigen und Dein Ding machen. Weder wird sich die Hölle auftun, noch Dir der Himmel auf den Kopf fallen. Im Gegenteil, Du wirst ein ungewohntes Gefühl von Frieden in Dir wahrnehmen, weil Du begonnen hast, Dich und Deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Wenn Du wissen willst, wer dieser Kritiker in Dir ist, dann solltest Du Dich mit dem Thema Vergangenheitsbewältigung befassen. Du hast Verhaltensweisen Deiner Eltern und Lehrer übernommen und folgst ihnen heute als Erwachsene/r weiter. Doch Du bist inzwischen volljährig und kannst selbst entscheiden, was Du willst und was nicht. Das gilt genauso für Deine Vorstellung von Erfolg. Du bestimmst, wann Du erfolgreich bist.

Daher gönn Dir auch kleine Erfolge:

  • jeden Tag regelmäßig die Zähne putzen,
  • eine Sache zu Ende zu bringen,
  • heute den ersten Schritt eines Vorhabens zu tun,
  • das Buch zu Ende lesen, dass seit drei Monaten auf Deinem Nachttisch liegt,
  • falls es nicht gut ist, verkaufe oder verschenke es,
  • den längst fälligen Anruf erledigen, den Du seit Monaten vor Dir herschiebst,
  • aufräumen und entrümpeln,
  • zumindest in einer Ecke anfangen und Dich nach und nach durch Deine Wohnräume arbeiten,
  • heute nicht Mikrowellenessen aufwärmen, sondern Dir ein Essen gönnen,
  • heute einen Liter Wasser zu trinken,
  • morgen zwei,
  • übermorgen drei – und dann jeden Tag,
  • heute zu Fuß gehen, anstatt mit dem Auto,
  • eine Kleinigkeit anders machen als sonst,
  • heute auf ein Schnäppchen verzichten und stattdessen diese Summe zu sparen.
  • Sieh Dich in Deinem Leben um. Was hast Du heute erfolgreich getan? Worin warst Du heute gut?

Du siehst, Erfolg ist ein allgemeines Wort, dessen Bedeutung Du selbst für Dich bestimmst. Du kannst den Superstars und Superreichen weiter nacheifern und Dich quälen, weil Du in den Augen Deines inneren Kritikers versagst, wenn Du es nicht erreichst. Oder Du beginnst da, wo all Deine Vorbilder vor ihrer Karriere waren – bei den kleinen Erfolgen im täglichen Leben. Was ist für Dich Erfolg? Wenn es der Ferrari ist und Du das Gehalt eines Gering-Verdieners bekommst und Dich jeden Tag über die Reichen ärgerst, wirst Du den Traum nicht leben können. Erkennst Du allerdings alle kleinen Erfolge in Deinem Tagesablauf an, dann kannst Du Dich auf den Erfolg des Ferraris eines Tages freuen, weil Du Deinen Weg findest wirst, diesen Erfolg zu erleben. Du wirst immer größere Erfolge erreichen und so viel mehr im Leben genießen. Die Überschrift zu diesem Abschnitt könnte daher lauten „Versagst Du Dir noch Dein wahres Leben oder folgst Du schon Deinem Glück?“

Überprüfe Deine Definition eines Wortes. Was verbindest Du z.B. mit dem Worten Versagen und Erfolg? Ändere Deine Perspektive und Du siehst die Welt mit zufriedenen Augen.

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Nur heute im Sonderangebot

Fragst Du Dich oft, warum Du Schnäppchen hinterherrennst? Warum Du an keinem Rabattschild vorbei gehen kannst, obwohl Du es gar nicht brauchst? Warum Du chronisch Pleite bist und nichts auf die Seite schaffen kannst? Schau mal hinter das Gefühl, das Du beim Kaufrausch hast? Fühl hinein in die Leere …

Ja, es tut weh, das schwarze Loch in Dir zu spüren. Das Gefühl, dass Du keinen Wert besitzt, der Dich für die Welt wertvoll macht. Den Drang, haufenweise Dinge anzuhäufen, um den quälenden Hunger des Mangels in Dir zu überdecken und zu verdrängen.

Du tauschst so Deine Arbeitszeit gegen wertlose Dinge und hast kein Geld für die Dinge, die Dir wirklich wichtig sind. Eine Frage: Glaubst Du, dass Du mit diesen Gedanken und Taktiken in einem reichen und wohlhabenden Leben ankommst? Dein Wert liegt nicht im Besitz von Geld, Villen, Autos, Technik oder all den Dingen, die Dir das Fernsehen und die Superreichen suggerieren. Dein Wert liegt in Dir – Deine Leistung, Dein Talent, Deine besondere Fähigkeit hast Du unendlich zur Verfügung und wirst im Tausch dafür Gegenwerte erhalten, die Dich wirklich glücklich machen. Ein reicher Mensch ist nicht reich, weil er viel besitzt. Er oder sie ist reich, weil er viel zu geben hat. Nimm als Beispiel Steve Jobs, Bill Gates oder Helene Fischer. (Du musst sie nicht mögen, um von ihnen zu lernen!) Sie haben ihre besondere Fähigkeit gegeben, ihren inneren Reichtum und dafür den äußeren Reichtum bekommen.

Es gibt für Dich keinen Grund, einen reichen Menschen zu hassen, denn das ist der Gedanke, der Dich sabotiert: reich sein zu wollen und es gleichzeitig abzulehnen. Viel Geld verdienen wollen und arbeiten ablehnen. Lottomillionär werden zu wollen und nicht spielen. Das sind verschwendete Gedanken, die dafür sorgen, dass Du ewig mit Ärgern beschäftigt bist und nie anfängst.

Wo denkst Du noch widersprüchlich im Alltag? Beispiel abnehmen zu wollen und Sport als anstrengend empfinden. Wissen, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet und nicht aufhören zu können. (Wenn Du Dir selbst sagst, Du kannst … wirst Du es auch tun. Sagst Du Dir selbst, Du kannst es nicht, wirst Du es gar nicht versuchen.)

Frage Dich, welches Gefühl Du mit Deinem Verhalten zu vermeiden oder zu leben versuchst. Kannst Du Dir das Gefühl anders erfüllen im Alltag? Oder kannst Du über das Gefühl anders denken? 

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Ich bin ja schüchtern

Stimmt das wirklich? Du kannst Menschen nicht ansprechen? Oder ist es eine bequeme Ausrede, das Haus nicht verlassen zu müssen? Oder … um keine Enttäuschung mehr zu erleben? Wir Menschen sind emotionale Wesen. Selbst eingefleischte Singles brauchen Kontakt und Austausch mit anderen, um das Gefühl von Nähe und Zugehörigkeit zu pflegen. Und um von der Welt eine Rückmeldung über unsere Gedanken zu erhalten. Es gibt kein Gesetz das besagt, nur laute, egoistische und manipulativen Menschen kommen weiter. Im Gegenteil, Albert Einstein, Bill Gates und Mark Zuckerberg sind introvertierte Menschen, die es zu großen Erfolg gebracht haben – ohne laut und kreischend durch das Leben zu gehen. Hier hilft ebenfalls ein Blick hinter das Wort schüchtern, um herauszufinden, dass Du mutiger bist als Du glaubst.

Welche Gedanken geben Dir das Gefühl, schüchtern zu sein? Weil Du leise durch das Leben gehst? Höflich wartest, ehe Du jemanden ansprichst? Oder rot wirst, sobald Du jemanden bestimmten begegnest? Schüchternheit muss kein Hindernisgrund sein, im Leben weiterzukommen, es macht Dich sogar liebenswert und charmant. Und mit Sicherheit hast Du Momente, in denen Du ordentlich auf den Putz haust. Überprüfe in Deinen Tagesablauf, wo Du überall Menschen ansprichst? Im Supermarkt kannst Du stundenlang den ganzen Laden durchsuchen nach dem Artikel, den Du suchst. Oder Du fragst einfach mal eine Angestellte. Dem Arzt musst Du Deine Symptome und Beschwerden mitteilen. In der Arbeit hast Du es immer wieder mit neuen Kollegen zu tun oder Lehrlingen, die Du ansprechen musst. Selbst wenn Dein Telefon klingelt, kannst Du nicht schweigend den Hörer abnehmen, ein Hallo sollte drin sein.

Du siehst, Du bist viel mutiger, als Du glaubst. Ja, ich weiß, ein Bewerbungsgespräch ist die Hölle, oder als Vertreter Klinken zu putzen und Kaltakquise zu betreiben. Ganz zu schweigen von einem Vortrag halten oder das schrecklichste Szenario überhaupt – Deine Liebe ansprechen. Ich habe Dich bewusst erst auf die vielen Momente aufmerksam gemacht, wo Du erfolgreich kommunizierst – trotz Deiner Schüchternheit. Das Problem ist Deine Denkstruktur. Du erinnerst Dich überwiegend an die Momente, wo Du schüchtern und peinlich warst und gehst mit diesem Gefühl in Dein Gespräch.

Wie wäre es, wenn Du Dich vor Deiner nächsten Begegnung an all die Momente erinnerst, wo Du ein gutes Gespräch geführt hast? Geh mit einem Erfolgsgefühl hinein, um ihn erleben zu können.

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Was ist Intelligenz ?

Was denkst Du? Hältst Du Dich für intelligent oder nicht? Liest Du viel, um einen umfassenden Sprachwortschatz zu besitzen und Dich gepflegt ausdrücken zu können? Oder konsumierst Du überwiegend die Bildzeitung und kennst Dich mit Skandalen des Tages aus? Warum willst Du intelligent sein? Was willst Du mit Deiner Intelligenz erreichen? Viele Fragen, auf die Du Deine Antworten finden solltest. Manche Menschen lesen viel, um intelligent zu wirken – allerdings viele oberflächliche Liebesromane oder leichte Lektüre. Die Frage ist hierbei, was verbindest Du mit Intelligenz?

Es wurde eine Versuchsreihe gestartet bei der ein Reagenzglas und ein Ball zum Einsatz kamen. Das Reagenzglas war am Tisch festgeschraubt und die Aufgabe war es, den Ball im Glas heraus zu bekommen, ohne die Hände zu benutzen. Ob Du es glaubst oder nicht. Nur ein Affe löste die Aufgabe, alle Menschen scheiterten. Der Affe tat das, was er immer getan hat, um an Nahrung zu gelangen. Er hat so lange in das Glas gespuckt, bis der Ball oben war. Die Menschen haben die Karaffe mit Wasser und Trinkglas hinter ihnen an der Wand gar nicht bemerkt. Intelligenzsieger? Ganz klar der Affe.

Intelligenz ist ebenfalls ein Wort, dass Du für Dich selbst heraus finden solltest, was es bedeutet. Wenn Du es heraus gefunden hast, fang an, Deine Intelligenz zu nutzen, um Deine Ziele zu erreichen.

  • Es ist nicht intelligent, widersprüchliche Gedanken zu verfolgen oder Ausreden zu benutzen und in der jetzigen Situation zu verharren. Intelligent ist, seine Denkstrukturen zu überprüfen, aufzuschreiben und herauszufinden, wo blockierende Gedanken schlummern.
  • Es nicht intelligent, zweihundert 0-8-15-Bewerbungen zu versenden und lauter Absagen zu bekommen. Intelligent ist, sich zu fragen: Was habe ich anzubieten, wo möchte ich arbeiten und was kann ich tun, um es zu erreichen?
  • Es ist nicht intelligent, ein Buch nach dem anderen zu lesen und das Wissen nicht anzuwenden. Intelligentes Verhalten ist zu wissen, wo Du hinwillst im Leben, Dir das Wissen anzueignen und es anzuwenden.

Viel wichtiger ist es, anstatt in der Öffentlichkeit oder im Freundeskreis mit schlauen Sprüchen und Zitaten angeben zu wollen, diese auch anzuwenden und mit Fachwissen aufzuklären.

Wissen ist kein Deko-Artikel in Deinen verstaubten inneren Räumen. Es ist ein machtvolles Instrument, um Deine Ziele zu erreichen und das Leben zu leben, das Du Dir erträumt hast.

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Kennst Du schon die Altersvorsorge?

Die Banken propagieren es seit Jahrzehnten. Denk an die Rente und sorge vor! Wenn Du nicht genug Rente erarbeitet hast, dann musst Du vom Staat leben oder landest auf der Straße.

In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg begann in der Welt der Babyboom, was kaum verwunderlich war nach den entbehrungsreichen Zeiten. Was für viele Visionäre bis heute verwundert, wie die Welt damit bisher umgegangen ist. Was bedeutet ein rapider Anstieg der Geburtenraten? Haufenweise Probleme, die alle paar Jahre auftreffen, um die sich jedoch seit 1946 kaum jemand gekümmert hat.

Die vielen werdende Mütter brauchten im Krankenhaus Geburtsbetten. Logischerweise war kein Krankenhaus vorbereitet, wer konnte denn ahnen, dass so viele Kinder nach dem Krieg auf die Welt kamen. Allerdings wurde daraus nicht gelernt. Zu jeder weiteren Entwicklungsstufe der Kinder blieb die Ahnungslosigkeit. Es fehlten ebenfalls Kindergartenplätze, Schulplätze, Ausbildungsplätze, Arbeitsplätze … und welch Überraschung, in naher Zukunft fehlen Pflegepersonal und Altersheimplätze. Seit über 70 Jahren Kriegsende kam niemand auf die Idee, dieses Gesamtproblem mit dem Babyboom von Anfang an anzugehen und zu lösen. Stattdessen war der Aufschrei jedes Jahr groß, weil eine Flut an Menschen da war und Massenpanik zu verbreiten.

Warum ich das Beispiel anbringe? Aus dem ganz einfachen Grund: Das Problem wurde seit damals nie gelöst, sondern jedes Jahr verschleppt. Der Aufruf an die Bevölkerung Anfang 2000, selbst für seine Rente vorzusorgen ist eine Problemverschleppung seit Kriegsende 1946. Hinzu kommt ein weiterer Fehler in der Kalkulation – die steigende Arbeitslosigkeit, die sich aus dem sozialen Topf mitfinanziert werden muss. Mittlerweile kommen zwei Verdiener, die einen Rentner finanzieren sollen. Ohne eigene Vorsorge nicht möglich.

Du kannst jetzt Deinem bisherigen Denkmuster folgen, die Regierung und diverse Politiker dafür verantwortlich machen. ABER: Du hättest es auch selbst erkennen und auf das Problem aufmerksam machen können. Du wusstest bereits als Kind, dass es zu wenig Plätze gab. Dass Du eines Tages aus dem sicheren Hafen Elternhaus in die Welt entlassen wirst und arbeiten musst. Du wusstest, dass Du den Großteil Deines Lebens mit dieser Arbeit verbringen musst und Du wusstest, dass Du eines Tages alt sein wirst und einen Platz im Altersheim brauchen wirst – wenn Du zu Lebzeiten Deine Gesundheit ruinierst und keine Familie hast.

Du hättest diese Erkenntnis der Regierung vor Jahren mitteilen können, doch wie die Behörden und alle anderen hast das Problem ebenso wenig erkannt. Was an der Denkstruktur unserer Gesellschaft liegt. Wir lernen nicht aus der Vergangenheit. Wir lernen von unserer Zukunft, die wir erreichen können. Eine schreckliche Vergangenheit lähmt uns, wir wollen eine Wiederholung vermeiden und haben Angst. Unsere Ziele verheißen uns eine glückliche Zukunft, die wir erreichen wollen und wir haben Freude und Hoffnung.

Ich möchte mit dem Beispiel aufzeigen, warum viele Probleme  in unsere Gesellschaft sich ergeben, weil wir nicht nach den Ursachen suchen, sondern sie mit falschen Denkstrukturen ägstlich verdrängen und verschleppen. Der nachfolgende Satz wird vielen gar nicht gefallen:

Wer hat Dir beigebracht, dass Du als Rentner kein Geld mehr verdienen darfst und von Deinem Erspartem oder der Rente bis zum Lebensende leben musst?

Der Fehler in dem ganzen „Vorsorge-Spiel“ das Weltweit als Lösungsblase betrieben wird ist, Dir wird suggeriert, dass Du von einem Tag auf den anderen wertlos geworden bist, weil Du jetzt den Status Rentner hast. Ich rede hier nicht davon, das Rentenalter zu erhöhen oder dass Du Flaschenpfand sammeln sollst. Ich rede davon, dass Du als Rentner immer noch eine besondere Fähigkeit besitzt, die Du der Welt geben kannst. Du wirst als Rentner nicht von einem Tag auf den anderen zu arbeiten aufhören und Rund um die Uhr Cocktails am Strand schlürfen – das haben die Meisten nach zwei Tagen satt. Wenn Du aus Deinem Beruf aussteigst oder die schweren körperlichen Arbeiten abgibst, kannst Du etwas anderes geben – Dein Wissen zum Beispiel. Prognosen sagen für die Zukunft, dass es wesentlich mehr Firmengründungen im Rentenalter der Gründer geben wird. Das Denken über Arbeit wird sich in Zukunft verändern, weil die Menschen begreifen, es ist mehr als zu überleben. Es ist Freude am Geben und Entwicklung.

In Birma zum Bespiel kümmert sich die alte Generation um die Enkelkinder, damit die Eltern weiter verdienen können. Die großen Firmenimperien werden bis ins hohe Alter von den Gründern fortgeführt. Warum? Es macht ihnen zu viel Spaß, um aufzuhören.

Vorsorgen ist nicht schlecht. Nur solltest Du Deine Denkstruktur zu Ereignissen, die Eintreffen werden, überdenken. Sich aus Angst oder Panik regelrecht krank zu arbeiten, um so viel wie möglich auf die Seite zu schaffen und dann mit Renteneintritt geradewegs ins Altersheim zu wandern und festzustellen, die Rente reicht nicht ist kontraproduktiv. Die Generation Nachkriegszeit verbindet im Kopf mit dem Wort Arbeit Anstrengung, Wiederaufbau und Leisten müssen, dass sie vergessen hat, Spaß beim Arbeiten (Geldverdienen) zu haben. Unser Land ist inzwischen aufgebaut und die Arbeit sollte sich zur nächsten Stufe entwickeln – Erfüllung. Liebe, was Du tust und Du wirst nie mehr arbeiten.

Wenn Arbeit für Dich anstrengend und nervig ist, oder Du sie sogar hasst, dann überdenke Deine Definition von Arbeit. Du kannst der Million hinterher laufen und hoffen, dass Du dann lange genug Dein Leben finanzieren kannst. Bedenke dabei: einer von hundert schafft es, Millionär zu werden. Und die, die es geschafft haben, denken nicht mehr ans aufhören – denen macht ihr Leben und ihre Arbeit viel zu viel Spaß. Also keine guten Aussichten. Geh doch den Weg über Deine Einstellung zu Deiner Arbeit, haben schon reiche Leute gemacht.

Suche Dir eine Arbeit, die Du liebst und dann musst Du nie mehr arbeiten – egal, wie alt Du bist.

Du kannst nicht die Welt ändern. Du kannst Dein Denken über eine Sache verbessern und damit verbesserst Du, wie Du Dein Leben empfindest: mangelhaft und furchtbar, oder bereichernd und wundervoll. Du entfaltest buchstäblich Dein Leben. 😉

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Ein paar abschließende Gedanken für Dich:

  • Wahllos coole Begriffe oder Sprüche nachzuplappern, ohne darüber nachzudenken, kann Dein Leben in eine negative Schieflache bringen.
  • Du kannst die Welt nicht ändern. Du kannst ändern, wie Du über die Welt denkst und dadurch was Du für Erfahrungen in der Welt machen wirst – positive oder negative.
  • Überprüfe Dein Denken. Möchtest Du reich sein? Dann hör auf, die Reichen zu verteufeln oder abzulehnen. Dein Unterbewusstsein wird dir die Erfahrungen bringen, wo Du mehr Emotion hinein steckst – das Vermeiden von Reichtum.
  • Streiche den Satz „Ich kann nicht … “aus Deinem Denken. Du kannst alles erreichen – einfach indem Du den Satz beginnst mit „Ich kann … tun.“ Dann wirst Du anfangen, zu tun und es erreichen.
  • Erfolg ist eine Geisteshaltung. Was hast Du heute alles erfolgreich erledigt? Zähneputzen gehört dazu.
  • Denke Visionär. Es braucht keine besondere Intelligenz um zu erkennen, dass Du irgendwann alt bist oder Hilfe benötigen wirst. Was für Möglichkeiten hast Du, wenn der Fall eintrifft? (Freunde, Nachbar, Kollegen?) Ist es wirklich schlimm, wenn Du umziehen oder Deinen Lebensstandard anpassen musst? Was brauchst Du zu dem Zeitpunkt wirklich noch? Hast Du wirklich die Zeit, jeden Gegenstand zu benutzen oder kannst Du Platz schaffen und den „Ballast Deines Lebens“ los lassen?
  • Warum hortest Du unnütze Dinge? Welches Gefühl kompensierst Du damit? Reichtum beginnt in Deinem Inneren. Wenn Du Deinen inneren Reichtum erkannt hast (Emotionen, Wissen, Fähigkeiten, Können, Ideen, Gedanken, Träume, erlernte Fertigkeiten, soziale Kontakte, Empathie, Berufserfahrung, Ausbildung, Weiterbildung, … ) kannst Du damit Deinen inneren Reichtum nach außen sichtbar machen, indem Du ihn tauscht: von innen nach Außen.
  • Erkenne widersprüchliche Gedanken. Wo denkst Du gegensätzlich und stehst Dir im Weg?
  • Du kannst Dich von Deinem inneren Kritiker fertig machen lassen. Oder Du zeigst ihm die rote Karte und fegst ihn weg. Das ist Dein SpielPlatz des Lebens.
  • Egal, was Du glaubst zu sein, entscheidend ist, was Du heute sein kannst. Bringe das Beste in Dir zum Vorschein.
  • Schau Dir Deine Notizen an, die Du beim Lesen dieses Artikels gemacht hast. Erkennst Du darin Deine Denkstruktur? Was kannst Du in Deinem Denken ändern? Brauchst Du all diese Gedanken wirklich? Kannst Du sie vielleicht gegen „nützlichere“ ersetzen?
  • Wer oder was hindert Dich daran, Deine Einstellung an Dein Leben anzupassen? Wie alt bist Du in dem Moment?
  • Bedenke: Du kannst bessere Gedanken erkennen, wenn Du denkst „Ich kann …“.
  • Solltest Du Schwierigkeiten mit Deinen Gefühlen haben, dann schau Dir unsere Souvenirs aus der inneren Welt mal genauer an. 😉

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Deine Realität ist das, was Du in Deine Welt hinein lässt …

 

P.S:

Wie änderst Du jetzt Deine Denkstruktur und beendest die Selbstsabotage?

Die Realität, die Du jeden Augenblick wahr nimmst, folgt Deinen gedachten Gedanken. Du kannst nichts anderes an Realität wahr nehmen, als das, was zu Deinem Denken passt. Du kannst nicht Angst empfinden und der Liebe begegnen. Genausowenig kannst Du selbstbewusst sein, wenn Du Sorgen hast. Wenn Du mir nicht glaubst, dann lache jetzt los und beobachte, was Dein Empfinden macht. Du wirst Freude empfinden. Möchtest Du Dir das Gefühl gleich wieder ruinieren, denke jetzt an den Menschen, den Du am meisten vermisst. Du wirst augenblicklich Trauer spüren. Sobald Du den Zusammenhang zwischen Deinen Denken und der Realität verstanden und verinnerlicht hast, erkennst Du, dass Du Deine Gedanken ändern musst, willst Du Deine Realität erfüllter ERLEBEN. Beachte, die Realität ist, wie sie ist. Du wirst die Welt nicht ändern und Krieg, Missbrauch und Betrug vernichten, wie oft Du es versuchst. Du wirst eher irgendwann frustriert aufgeben und verbittert enden oder Dich selbst aufgeben. Alles, was Du ändern kannst ist Dein Denken über die Welt / Deine Situation, dann änderst Du damit Dein Leben. Weil Du es durch den neuen Gedanken anders wahr nimmst und neue Chancen erkennst. Leichter, positiver und vor allem „selbstbestimmt“.

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#folgeDeinemHerzLICHT

#findeDeinebesondereFähigkeit

One thought on “Wie Deine Denkstruktur Dich selbst sabotiert

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