Warum Du es jeden Recht machen willst …

Kennst Du das auch? Den inneren Konflikt, wenn Deine Freunde, Dein Chef, Deine Kollegen, Deine Familie, Dein/e Ex, … etwas von Dir wollen und Du einfach nicht „NEIN!“ sagen kannst? Statt dessen „Aber klar doch!“ und ärgerst Dich im nächsten Moment erneut, wieso Du wiedermal „JA!“ gesagt hast. Du vertröstest Dich „… das nächste Mal aber“ und wirst langsam unzufrieden mit Dir selber. Weißt Du, was in so einem Fall mit Dir geschieht und wie Du das Wort „JA!“ vermeidest?

Warum Du es jedem Recht machst!

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Oh, Verzeihung. Da kommt ein resolutes „NEIN!“ in Dir selbst hoch, das ist mir klar. Du willst es nicht jedem Recht machen und Du kannst durchaus „NEIN!“ sagen … gelegentlich … hin und wieder. Okay, eigentlich … ? Hand auf Dein Herz und sag die Wahrheit, das solltest Du zumindest Dir selbst gegenüber wert sein: Wann oder in welchen Situationen sagst Du „NEIN!“? Sind es wichtige Situationen oder banale Dinge, die sich um das Essen oder die Freizeitgestaltung drehen? Sagst Du „NEIN!“ in wichtigen Entscheidungen, die Deine Werte und die Zufriedenheit Deines Lebens betreffen? Und wann in diesen Momenten sagst Du „NEIN!“ – ohne schlechtes Gewissen? Wann sagst Du „NEIN!“ – ohne Dich für Deine andere Meinung zu entschuldigen? Wann hast Du das letzte Mal zu Dir selbst „JA!“ gesagt und zum anderen „NEIN!“? 

„Selbstverleugnung“ ist der kleine Bruder von innerer „Angst vor Ablehnung“. Ja, da ist sie erneut, die magische Angst, die unser aller Leben beherrscht. Geschickt getarnt unter einem Deckmantel der Gutmütigkeit.

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Ich beschreibe einmal den genauen Ablauf des „JA!“ sagen, wie Du ihn vielleicht kennst:

  1. Ein/e Freund/in, Kollege/in, Chef/in, Frau, Mann, Kind, Katze, Hund, Nachbar/in, … kommt auf Dich zu und fragt, ob Du nicht einen Gefallen tun könntest. Dabei achtet der- oder diejenige peinlich genau darauf, es so zu formulieren, dass Du unmöglich „NEIN!“ sagen kannst. Etwa in der Form: „Es macht Dir doch nichts aus?“, „Ich weiß mir nicht mehr zu helfen!“, „Könntest Du mir bitte aus der Klemme helfen? BITTE, BITTE, BITTE! Es wäre echt sowas von super von Dir! Du hast was bei mir gut!“, „Weißt Du noch, als Du damals das und das gemacht hast? Du könntest Dich jetzt revanchieren!“, „Du bist der einzige, der mir helfen kann!“, …
  2. Du bekommst ein schlechtes Gewissen und sagst „JA!“.
  3. Du haderst mit Dir, warum Du Dich „schon wieder“ darauf eingelassen hast.
  4. Du suchst verzweifelt eine Ausrede, um da raus zukommen.
  5. Das Schuldgefühl hält Dich weiter gefangen und Du ärgerst Dich weiter.
  6. Du redest mit Deiner Frau, Deinem Mann und ihr köchelt die Situation hoch. Du bekommst mehr Schuldgefühle.
  7. Du schwörst Dir, beim nächsten Mal „NEIN!“ zu sagen!
  8. Du schmollst und hast keine Lust und tust es trotzdem. Du redest Dir ein, dass der andere Dir auch helfen wird, wenn er an Deiner Stelle wäre. In Dir drin regt sich die Enttäuschung, weil Du „Der Depp vom Dienst bist“ während andere einfach „NEIN!“ sagen und ihr Ding machen.
  9. Du bekommst eine Nachricht von demjenigen oder derjenigen, zu der Du „JA!“ gesagt hast, um Dich an Deine „Verpflichtung“ zu erinnern. Dein Schuldgefühl steigt in den Ring, um Deine Enttäuschung über Dich selber k.o zu schlagen. Doch es endet mit einem Unentschieden.
  10. Du tauchst auf, bringst Dein Pflichtprogramm hinter Dich. In Dir regt sich die Wut, warum Du so ein Depp bist und Dich „von jedem“ manipulieren lässt!
  11. Der- oder diejenige ist hellauf über Deine Hilfe begeistert und spannt Dich gleich noch mehr ein. Du schmollst weiter, Deine Enttäuschung wächst und die Schuldgefühle laufen vor der Wut davon.
  12. Irgendwann ist Dein gutmütiger Akt mit Zins und Zinseszins erledigt und Du schwörst Dir, nie wieder „JA!“ zu sagen. Wenn Du Dich ändern willst, dann solltest Du Dich exakt daran halten, was Du willst – nicht, was Du „NICHT“ willst. Nach wissenschaftlichen Studien erreichst Du größere Erfolge, indem Du Dich „Neu ausrichtest“, anstatt „zu vermeiden“. Also schwöre Dir lieber, „Das nächste Mal sage ich ganz klar „NEIN!“
  13. Kaum bist Du zuhause kommt nochmal eine Nachricht, „…wie wundervoll Du bist und vielen Tausend Dank für Deine Hilfe!“. Dein Belohnungszentrum grinst, Dein Ego freut sich für die Aufmerksamkeit, Deine Naivität glaubt an ganz viel Rückhilfe „im Falle wenn …“ und alle Gefühle in Dir fanden es …

„… gar nicht so schlimm“

Ehrlich? Warum ist dann dieses leise Stimmchen in Dir, das Du kaum hören kannst? Das stetig fester und fester an Deinen Geist klopft und um Gehör bittet? Die kleine Stimme, die bereits Verhandlungen mit Deinem Körper aufgenommen hat, weil Du einfach nicht hören willst! Du versucht auf die Stimme zu hören, versuchst „NEIN!“ zu sagen und bringst erneut ein „JA!“ heraus, wie das Mantra einer tibetanischen Gebetsmühle. Dein Konflikt in Dir wächst mit jedem „JA!“ weiter. Und dann …

… eines schönen Tages schreitet Dein Körper ein, Du liegst im Bett und kommst nicht mehr auf. Totale Erschöpfung und Zusammenbruch. Verdacht auf burn out. Deine Kraft ist weg, Dein Auftrieb ist weg und kurioserweise laufen all diejenigen, um Du Dich vorher „JA!“ so gut gekümmert hast, scharenweise vor Dir und Deiner Schwäche davon! Was soll das denn? „Die sind  alle solche A…! Wie? Du brauchst was von mir? „JA!“ doch! Juhu! Ich bin wieder wichtig und kann mich weiterhin um andere kümmern, um eine Daseinsberechtigung zu haben!“

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Ein paar Fakten für Dich als gutmütiger Mensch:

  1. Niemand, absolut niemand nutzt Dich aus. Deine „JA!-Muster“ in Dir bieten Dich, Deine Lebenszeit, Talente und Können freiwillig und beinahe marktschreierisch an, dass es niemand wagt, Dich an Deiner Aufopferung zu hindern! Freibier wird schließlich auch immer gern angenommen – solange es umsonst ist.
  2. Hör auf, andere für Dein „JA!“ verantwortlich zu machen! Du sagst es selbst in vollem Bewusstsein – niemand sonst. (Auch wenn Du es nicht mitbekommst, was da in Dir abläuft, stehst Du in vollem Bewusstsein „neben“ Dir und lässt zu.)
  3. Niemand ist verpflichtet, zu Dir „JA!“ zu sagen! Wer kein Problem mit einem gesunden „NEIN!“ hat, wird auch zu Dir oft und gerne „NEIN!“ sagen, wenn es nicht in die Werte desjenigen passt.
  4. Warum glaubst Du, es allen „Recht machen“ zu müssen? Was erhofft Du Dir davon? Aufmerksamkeit? Streicheleinheiten für Dein Belohnungszentrum? Einen Grund am Leben zu sein? Glaubst Du, dadurch wichtig zu sein? Oder versuchst Du etwas Bestimmtes zu vermeiden? Zum Beispiel Angst vor Enttäuschung? Angst davor, Dich und Deine Werte zu zeigen und am Ende allein dazustehen?
  5. Akzeptiere es. Du wirst IMMER jemanden enttäuschen. Entweder Deinen gegenüber oder Dich selbst! Dein „NEIN!“ zu einem anderen bedeutet ein „JA!“ zu Dir, Deinen Werten Deinen Bedürfnissen. Ein „JA!“ zu einem anderen bedeutet ein „NEIN!“ zu Dir, Deinen Werten und Bedürfnissen. Achte darauf, dass Du mehr zu Dir „JA!“ sagst, als einen Gefallen zu tun, der Deinen Werten und Überzeugungen widerspricht. Du wirst sonst unglücklich mit Dir werden und „selbstenttäuscht“. Du bist der einzige Mensch, der voll und ganz zu Dir und für Dich stehen kann! Sei Dir selbst wert, Dich zu unterstützen.
  6. Sage nur „JA!“, wenn Du mit allem einverstanden bist, es gern tust und KEINE Gegenleistung erwartest! Andernfalls handle VORHER die Bedingungen für Deine „Gefälligkeit“ aus, sonst bleibst Du auf der Strecke. Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und bis dahin hast Du längst das zeitliche gesegnet.
  7. Es gibt heute schon Menschen in Deinem Leben, die Dich hassen, verurteilen, ablehnen, anlügen, meiden, tratschen, ausnützen, … Du kannst also getrost „NEIN!“ sagen.
  8. Ein „NEIN!“ trennt die Spreu vom Weizen. Wenn Du aufhörst „anderen den Deppen zu machen“ wie wir hier in Bayern Gemeinerweise sagen, wirst Du die Menschen verlieren, die es nicht gut „gemein-t“ haben mit Dir. Aber sei versichert, es werden neue Menschen in Dein Leben kommen, die Dich für Dein „NEIN!“ achten werden.
  9. Auch zu Deinen Vorgesetzten darfst Du „NEIN!“ sagen, wenn es sich für Dich richtig anfühlt. Die Drohung mit Arbeitsplatzverlust ist dann ein Fall für den Betriebsrat und das Arbeitsgericht. Außerdem, warum willst Du in einer Firma arbeiten, in der Du und Deine Werte abgelehnt werden? Du kannst Dich dort niemals entwickeln und die Firma mit Deinem können und Wissen unterstützen.
  10. Du darfst „NEIN!“ zu Deiner Familie sagen – und zu Deinen Kindern! Kinder testen ihre Grenzen aus. Wenn Mama stets „NEIN!“ sagt, gehen sie zum tollen Papa, der „JA!“ sagt. Sie spielen dadurch die Eltern aus bis es zum Konflikt kommt. Seid als Eltern einer Meinung und tretet gemeinsam vor die Kinder, dann lernen sie von klein auf, „NEIN!“ zu sagen und es zu akzeptieren.
  11. Dein Ex/ Deine Ex ist vorbei! Wenn er oder sie das nächste Mal um Hilfe bittet, frage Dich ernsthaft, ob Du eine Trennung wolltest und nicht loskommst? Oder ob Du durch Deine Hilfe auf eine Versöhnung hoffst. In beiden Fällen bist Du ohne klärendes Gespräch der Dumme, denn der/ die Ex nutzt Deine Hoffnung schamlos für die eigenen Bedürfnisse aus!
  12. Sobald Du ein klares „NEIN!“ sagen kannst, bekommt Dein Leben Klarheit. Du wirst anfangen, Dich von viel Ballast zu trennen. Das können Gegenstände sein, Freunde und Kontakte. Das kann der Arbeitsplatz oder das Wohnfeld sein. Hab keine Angst und bedräng Dich nicht. Veränderung braucht Zeit. Geh jeden Schritt mit Dir Selbst in der Zeit behutsam und sanft. Sei bereit, Hilfe anzunehmen, wenn Du manches in Dir nicht verstehst. Der Umgang mit Ablehnung – gerade von vertrauten Menschen – kannst Du lernen.
  13. Du musst Dich für ein „NEIN!“ nicht rechtfertigen! Es wird zu Beginn Deiner neuen Überzeugung Diskussionen geben, weil Du Dich jetzt anders verhältst und Dein gegenüber Dich in die „alte Spur“ bringen will. Er muss sonst jemanden anderen für sein Problem finden und das will er oder sie vermeiden – auf Deine Kosten. Bleib standhaft! Es ist Deine freie Wahl, wie Du Dich entscheidest. Akzeptiert das Dein gegenüber nicht, ist er oder sie nicht Dein Freund!
  14. Wer Dir mit Konsequenzen droht, weil Du „NEIN!“ sagst, tut Dir nicht gut! Wahre Freunde wissen zu schätzen, wenn Du eine Grenze ziehst. Wer droht, fühlt sich bedroht und hat angst. Bleib also ganz ruhig. Du bist jetzt in einer Machtposition. Nutze sie weise!
  15. Du bist zu nichts verpflichtet – es sei denn, Du hast einen Vertrag unterschrieben oder bist eine Vereinbarung eingegangen. (Allerdings hast Du hier VORHER die Bedingungen und Gegenwerte ausgehandelt!)
  16. Lerne „NEIN!“ zu sagen, indem Du langsam bei Kleinigkeiten anfängst und Dich zu den großen Herausforderungen hocharbeitest. Du bist es vermutlich nicht gewohnt, „NEIN!“ zu sagen. Das „JA!“ kommt Dir beinahe automatisch über die Lippen, ehe Dein Verstand die Muskeln Deines Mundes neu programmieren kann. Daher übe an Kleinigkeiten im täglichen Alltag. Sag „NEIN!“ zu einer Tasse Kaffee und frag mal nach Wasser. „NEIN!“ zu einem Fernsehabend und geh spazieren. „NEIN!“ zum Sonderangebot und kaufe bedacht ein. Nein zum langweiligen Familientreffen und nutz die Zeit sinnvoller.
  17. Achte einen Tag lang darauf, wozu Du alles „JA!“ sagst. Insbesondere beim Einkaufen. Wo sagst Du hier überall aus Solidarität „JA!“ und verfällst in einen Shopping-Rausch?
  18. Wenn Du selbständig bist, wie oft sagst Du zu Kunden und ihren Preisvorstellungen „JA!“, anstatt Deinen Preis zu verlangen? Gefälligkeiten sind schön und gut, auch der Preisnachlass bei guten Stammkunden. Wenn ein Neukunde sofort nach einem Rabatt fragt, bleib standhaft! Billig ist eine Verschleuderung seiner wertvollen Arbeit und die Angst vor „Verlust“ hat hierbei nichts zu suchen. Der Kunde bezahlt für Deine Dienstleistung, nicht damit Du keine Angst mehr haben musst! Rabatte und Sonderaktionen sind bei mir ausschließlich „Exklusiv-Kunden“ vorenthalten. Achtung bei Freunden: Wenn Du plötzlich viele Freunde hast, bist Du vielleicht geneigt, „JA!“ zu ihren Schnäppchenvorstellungen zu sagen! Und bald stehen viele neue Freunde wegen dieses Freundes-Sonderrabattes vor Deiner Tür „ich bin der Freund von …, der Rabatt gilt doch für mich auch, gelle!“ Lass es. Solche Freunde würdigen Deine Deine Arbeit nicht – sie preisen Dich wegen des billigen Preises im gesamten Freundeskreis und Bekanntenkreis an und stauben auf Deine Kosten ab. Auch, wenn Du viel Umsatz machst, der Preis ist zu billig und du kannst davon nicht leben, da sie nur einmal zu Dir kommen. Die Frage ist, warum sind sie plötzliche Deine Freunde? Um zu schnorren oder hat die Freundschaft andere Qualitäten? Freunde wollen, dass Du Dich entwickelst und gut leben kannst. Dafür zahlen sie Deinen Preis. Kleiner Gedanken-Tipp: Es ist schon ein Privileg, mit Dir befreundet zu sein. Warum musst Du zusätzlich noch Geld bei Deiner Arbeit drauf legen?
  19. Warum sagst Du jetzt im Moment „JA!“? Frage Dich das mehrmals am Tag. Warum sagst Du jetzt „JA!“? Ist es vielleicht schon Gewohnheit geworden? Bemerkst Du Dein „JA!“ überhaupt noch? Lerne, Dir wieder zuzuhören, Du wirst staunen.
  20. Was brauchst Du für ein Gefühl, um „NEIN!“ sagen zu können? Wenn Du nur schwer „NEIN!“ sagen kannst, kann sich dahinter ein Mangel verbergen. Du sagst „JA!“ weil Du ein Gefühl damit verbindest. Aufmerksamkeit? Das Gefühl wertvoll und wichtig zu sein? Das Gefühl von Macht? – Oh ja, wenn alle zu Dir kommen, fühlt sich das schon machtvoll an. Allerdings fühlt es sich nur so an, Macht hast Du dadurch keine. Das ist wichtig zu verstehen. Finde das Gefühl hinter Deinem „JA!“, dann kannst Du andere Wege finden, dieses Gefühl zu bekommen und entspannt „NEIN!“ sagen. Du bist der Herr Deiner Gefühle. Ein interessanter Link dazu ist Punkt 21.
  21. Welche Knöpfe drückt Dein gegenüber bei Dir, damit Du „JA!“ sagst? Ist es Schuld? Scham? Angst? Enttäuschung? Schlechtes Gewissen? Pflichtgefühl? Warum willst Du diese Gefühle nicht fühlen? Du stirbst nicht, wenn Du es aushältst! Der Umkehrschluss, zu Punkt 20. Hinter dem „NEIN!“ steckt ein Gefühl, das Du vermeiden willst.
  22. Du bist ein wertvoller Mensch – Punkt! Du musst dafür nichts tun, nichts leisten und schon gar nicht Selbstverleugnung betreiben. Du bist wertvoll und hast das Privileg, einem anderen Menschen zu helfen. Wer Dich verpflichten will, schätzt Deinen Wert nicht!
  23. Jedes „NEIN!“ stärkt Dein Selbstwertgefühl. Unglaublich und doch wahr. Du sagst vielleicht „JA!“, weil Du dadurch Aufmerksamkeit bekommst. Da könnte ein kleiner „Wertlos“ dahinter stecken. Die Sucht nach dem Gefühl, wichtig zu sein, treibt Dich von einem „JA!“ zum nächsten. Du kannst so viele Gefallen erfüllen, wie Du willst. Das einzige Gefühl Deines Selbstwertes, das Du jemals fühlen wirst, muss von Dir kommen! Und für dieses Gefühl brauchst Du nicht einmal etwas tun. Dein Wesen ist so erschaffen, dass alle Gefühle bereits in Dir vorinstalliert sind. Durchsuche gründlich Deine „Gefühls-App“ in Dir nach Deinem „Selbstwert!“ und aktiviere es.  Wenn Du die App oder das Gefühl nicht findest, dann lass Dir von uns helfen: Unsere Gefühls-Minis bieten Dir 100 Gefühle für die Hosentasche „to go“, damit Du Dich jederzeit selbst an Dein benötigtest Gefühl erinnern kannst!

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Du kannst auch. Lerne „NEIN!“ zu allem zu sagen, was Dich im Leben behindert und runter zieht und sage „JA!“ zu Dir selbst und Deinen Träumen. Du bist zu wertvoll für diese Welt!

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Mehr über die Welt der Gefühle erfährst Du auf www.spielWeltv3galerie.com

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PS.:

Das leise Stimmchen in Dir, das stetig an Deinen Geist klopft und sich mit Deinen Körper gegen Dich verschwört. Das ist Deine … Seele!

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#folgeDeinemHerzLICHT

#findeDeinebesondereFähigkeit

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4 thoughts on “Warum Du es jeden Recht machen willst …

  1. Man muss gut aufpassen, dass man da nichts verwechselt.
    Es ist eine gute und sinnvolle Veranlagung, anderen helfen zu wollen – zumal man darum gebeten wird.
    Es macht glücklich etwas zu geben zu haben, unabhängig davon – ob andere einen dafür loben.
    So wie selsbt lieben glücklich macht und geliebt zu werden – nicht unbedingt, wenn man selber unfähig ist zu lieben.

    Dieses ständige Gerede von -lass dich nicht ausnutzen- und -denke zuerst an dich- und -du musst NEIN sagen lernen- mag für manche Menschen hilfreich sein, bei denen das wirklich krankhafte Züge hat, die auch unaufgefordert überall eingreifen – weil es tatsächlich darum geht, sich beliebt zu machen, oder die Anerkennung von außen zu bekommen, weil sie selber keine für sich haben. Doch so sind nicht automatisch alle Menschen, die gern hilfsbereit sind. Doch da das so oft – vor allen in spirituellen Kreisen thematisiert wird, fühlen sich mache Menschen schlecht – die JA sagen, weil sie plötzlich unsicher sind, ob sie nicht lernen müssten NEIN zu sagen. Ob etwas an ihnen verkehrt ist, dass es ihnen einfach Freude macht, wenn sie helfen können. In dem Moment tun sie etwas für SICH, denn sie erfüllen sich mit Freude – und andere unterstellen ihnen, sie wollten sich beliebt machen.
    In dem Moment, hört die Freude auf… in dem Moment kommt es zum inneren Konfikt.
    Wenn man dann noch bemerkt, dass nach HILFE fragen – Methode hat. Dass es viele Menschen gibt, die gar nicht erst versuchen, alleine klar zu kommen, sondern bei allem um Hilfe SCHREIEN – obwohl sie es durchaus selbst bewältigen könnten, aber dazu keine Lust haben, es ihnen zu anstrengend ist und es leichter ist, das auf andere abzuwälzen.
    Ich selbst frage nur um Hilfe, wenn es wirklich notwendig ist (das fällt mir auch nicht leicht) und wenn ich dann von den irritierten JAsagern, ein stolzes NEIN empfange, ist das sehr traurig. Natürlich müsste ich sie beglückwünschen, dass sie es geschafft haben, sich gegen die Freude zu entscheiden…
    Mir hat geholfen, genau zu schauen – WAS es ist, wobei ich helfen soll… und wenn ich erkenne, dass jemand meine Freude am Helfen nur benutzen will, dann sage ich gerne mal NEIN und gebe auch entsprechende Tipps, wie sich das Problem auch ohne fremde Hilfe lösen ließe 😉 Ansonsten finde ich, ist es das größe Geschenk – was wir Menschen haben, dass wir uns gegenseitig Freude machen können. Das funktioniert natürlich nur, wenn ich wirklich etwas zu GEBEN habe und nicht, wenn ich das als Geschäft betrachte und mich zwingen muss, anstrengen muss, gegen meinen eigentlichen Willen – nur weil ich das Lob und die Bestätigung von aussen brauche.
    Also – genau hinschauen und keine Konzepte draus machen!

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    1. Hallo Grit,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Das hast Du richtig erkannt. Allerdings behandelt der Artikel den inneren Druck. Wenn Du glaubst, geben zu MÜSSEN – und was Du dagegen in Deiner Einstellung ändern kannst.
      Aus einem Zwang heraus wird aus freudvollen Geben ein Leid, das sich selbst ausbeutet und krank macht.

      Wenn Du mehr über das bedingungslose Geben erfahren willst und die Gründe, die hinter Deinem Geben stehen, dann schau Dir den neuen Blogartikel an.

      HerzLICHST – Deine SpielWelt 🙂

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