Steh zu Dir selber!

Kennst Du das auch? Du bist „eigentlich“ von einer Sache total überzeugt, wenn da nicht der oder die Bösen sind, die Dich munter davon abhalten.

  • Eigentlich bist Du Vegetarier, aber die Struktur unseres bösen Landes zwingt Dich, immer wieder mal ungesund zu essen.

  • Eigentlich bist Du konsequent, aber bei bestimmten Personen kannst Du nicht nein sagen.

  • Eigentlich bist Du …, aber da gibt es diese fiesen … deswegen musst Du immer wieder …

Wann fängst Du endlich damit an, das „eigentlich Überflüssige“ loszulassen?

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Steh zu Dir selber und dem, was Du wirklich bist und denkst!

 

Vor vielen Jahren (und eigentlich heute noch – gelegentlich 😉 ) verwendete ich auch das böse Wort „eigentlich“. Ich bin eigentlich Künstler, aber leider lässt es sich davon nicht leben. Ich bin eigentlich Vegetarier, aber Fleisch schmeckt halt einfach lecker. Ich bin eigentlich quantenphysisch unterwegs, aber aufgestiegene Meister sind auch ganz interessant …

Eigentlich. Ein Wort, das unseren Wünschen und Träumen stets im Weg steht. Es ist der Wegweiser des Zweifels, der genau dann erscheint, wenn wir unserem Herzen folgen und auf Kurs sind. Dann zeigt uns der Eigentlich-Wegweiser zwei vollkommen andere Richtungen (Erwartungen anderer), die viel besser zu uns passen könnten und uns vollkommen von unserem Herzen ablenken.

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Warum ist das Herz oft der schmerzhafte Weg?

Wir haben in unserem Leben viele Erfahrungen gemacht, die unser Herz vernarbt haben. Manche haben es vielleicht ganz tief vergraben oder weggesperrt, weil sie die Schmerzen nicht mehr ertragen. Und doch kann nur das Herz uns den richtigen Weg weisen. Denn was wir lieben und von Herzen tun, das fällt uns leicht, dass sich arbeiten künftig wie Spaß anfühlt (…, aber eigentlich darf das niemand … 😉 )

Überrascht? Mhm, hat Dir noch niemand gesagt, dass Arbeit Spaß machen darf? Dass auch Du das tun darfst, was Du von Herzen liebst? Alles denken und träumen darfst, was da in Dir ist?

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Ein Denkbeispiel:

Du denkst den lieben langen Tag über alles mögliche nach. Philosophierst über die Welt, hast Sorgen, Überzeugungen und Sichtweisen über das „da draußen“ – das Außerhalb Deines Verstandes. Jetzt begegnet Dir ein Mensch und fragt Dich nach Deiner Überzeugung zu beispielsweise Ernährung oder Sexualität. Deine Reaktion ist verhalten, weil Du glaubst, dass derjenige Dich ablehnen wird – zumindest ist das in der Vergangenheit geschehen. Und prompt kommst Du in Erklärungsnot und rechtfertigst Dich schon von Beginn an, obwohl Dein gegenüber noch gar keine Aufforderung gegeben hat. Du erklärst ihm ellenlang Deine Enttäuschung und Erfahrung, dass der andere schon genervt auf die Uhr schaut und sich mit einem „Ich hab noch einen Termin!“ verabschiedet.

Am Ende bist Du enttäuschst, weil Du Dich „wieder“ rechtfertigen durftest und abgelehnt fühlst. Was, wenn ich Dir jetzt sage, dass das mit der anderen Person gar nichts zu tun hat? Was, wenn Du dasselbe Gespräch wie bisher verursacht hast, weil Du die Welt so siehst – ablehnend? Was, wenn der andere wirklich einen Termin hat und weiter musste – unabhängig von Dir?

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Weißt Du, dass Du die Macht hast, jedes Gespräch und jede Situation in Deinem Leben zu ändern, einfach indem Du die Welt anders betrachtest?

Wenn Du beginnst, Dich zu rechtfertigen, kann es in dem Moment vielleicht sein, dass Du gar nicht zu Deiner Überzeugung (Ernährung, Religion, Beruf, …) stehst, sondern sie von anderen, beispielsweise Deinen Eltern, Medien, Freunden, Lehrern … aus Loyalität übernommen hast? Dass Du Dich unbewusst vielleicht vor Dir selber rechtfertigst, weil Du es „selbstbestimmt“ ganz anders entscheiden würdest? Kann es sein, dass Dir irgendwann diese Personen in Deinem Leben verboten haben, Deine Entscheidungen zu treffen? Es Dir vorgelebt haben und Du deswegen ein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle Dir selbst gegenüber hast? Weil Du nicht das denkst, sagst und tust, was Du willst, sondern was andere wollen?

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Wer hat Dir in Deinem Leben gesagt, Du darfst nicht?

Ich helfe Dir mal auf die Sprünge:

  • Deine Eltern: 

    Das waren die ersten. Nicht, weil sie schlechte Menschen waren, sondern weil sie sich um Dich sorgten und davor bewahren wollten, Fehler zu machen und enttäuscht zu werden. Leider wissen sie nicht, dass Enttäuschungen zum Leben dazu gehören.

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  • Deine Lehrer: 

    Sie haben Dir in der Schule alles mögliche Beigebracht, aber nicht, wie Du mit Deinen Gefühlen umgehen sollst und wie Du es schaffst, Deine Träume zu leben. Stattdessen solltest Du hübsch brav tun, was sie wollten.

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  • Deine Ausbilder / Chefs: 

    Welche Ausbildung hast Du genossen? Hast Du eine Ausbildung genossen? Denn jedes Seminar, jedes Lehrbuch, jedes Webinar, das Du jemals mitgemacht hast – auch nur für Stunden – sind Deine Ausbilder. Wie viele von denen sagen Dir, was Du alles nicht kannst und darfst? Und wie viele Fragen Dich, was Du kannst und verwirklichen willst?

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  • Deine Freunde: 

    Du bist die Summe der fünf wichtigsten Menschen in Deinem Leben. Bist Du von Angestellten umgeben, sind Deine Freunde die falschen Ansprechpartner für eine Selbständigkeit. Bist Du von notorischen „Hirnrülpsern“ umgeben (vielen Dank an meine Kollegin Laura für das Wort), die im Dauerjammermodus feststecken, wirst Du es schwer haben, Deine Träume zu verwirklichen. Das wollen solche Menschen nicht, weil Du keine Zeit mehr hast, Dir ihr Gejammer anzuhören.

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  • Dein Umfeld: 

    Nachbarn können eine unglaublich nervige Angelegenheit sein, wenn sie an Dir herumkritisieren und wollen, dass Du Dein Leben auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu leben hast. Und zwar so, dass Du gefälligst in das optische Landschaftsbild Eurer Wohnsiedlung passt. Deine Wünsche interessieren nicht. Hauptsache es sieht bei Dir genauso aus, wie bei allen Vorzeigehäusern der Welt.

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  • Deine Familie: 

    Den Punkt habe ich bewusst als letztes gesetzt, weil Du Dich am schwersten von Deiner Familie trennen kannst. Die Familie sollte Halt und ein Hafen des Wohlfühlen sein. Leider gibt es genug Familien, wo Kinder abgelehnt werden, wenn sie andere religiöse überzeugen haben, eine andere Sexualität oder einen Beruf ergreifen wollen, den die Eltern nicht vorgesehen haben. So leid es mir tut. Wenn Deine Familie nicht mit Dir ist, Dich nicht unterstützt und Dich ständig auf den Boden herunterzieht, statt Dir zu helfen abzuheben – lass sie los. Trenne Dich und mach Höflichkeitsbesuche. Du wirst nie glücklich werden, wenn Du hoffst, ihre Zustimmung zu bekommen. Du wirst eher zugrunde gehen und Deine Träume und Talente begraben.

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Wer bestimmt jetzt in Deinem Leben?

Fakt ist:

Du musst Dich vor niemanden für Dein Handeln und Deine Entscheidungen rechtfertigen. Nicht vor Freunden, Kollegen, Chefs, Familie, Freunde, Nachbarn, Lehrer, Geschäften, Behörden, Ärzten oder sonstigen Menschen, die Dir in Deinem Leben begegnen. Du bist erwachsen und als erwachsener und voll erwachter Mensch triffst Du allein und selbstverantwortlich die Entscheidung, was Du sein, tun und erleben willst und darfst. 

Du entscheidest, was für Dein Leben gut und richtig ist – solange Du von niemanden die Persönlichkeitsrechte und Gesetze verletzt oder Deine vertraglichen Verpflichtungen wie beispielsweise im Beruf oder mit Behörden vernachlässigst. 

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Deine Meinung und Lebensweise sind Deine Entscheidung. Du bestimmst, ob es geht oder nicht. Du kannst also getrost aufhören andere dafür verantwortlich zu machen, wenn Du glaubst, etwas nicht zu können. Du kannst auch aufhören, Gott und die Welt verantwortlich zu machen, wenn Dein Leben nicht so ist, wie Du es gerne hättest. Der Mensch, der alles in Deinem Leben entscheidet und danach handelt, begegnet Dir jeden Tag im Spiegel. Nicht Deine Eltern sagen Dir heute noch, was Du tun musst, nicht Deine Freunde, auch nicht Deine Familie. Du triffst die Entscheidung selbstverantwortlich. Sicherlich ist Rat einholen gut, jedoch Deine Mutter zu fragen, wie Du Dich selbstständig machen sollst, wenn sie Rentnerin ist und das Wort nur aus der Zeitung kennst, ist keine Gute Idee. Und wenn Du Deine eigene Entscheidungsfreiheit bisher an andere abgegeben hast, dann hol sie Dir endlich zurück. Wenn Mutter Dir auch mit 30 Jahren noch den Teller voll macht und Du herum jammerst, weil Du Dich zu dick fühlst, dann wird es Zeit, selbst kochen zu lernen. Oder Dir selber den Teller bei Mutter zu füllen und sie höflich, aber bestimmt darauf hinweisen, dass Du „satt bist, danke“. Denn nur weil Du in Deinem Leben bisher reagiert hast, muss es nicht so bleiben. Lerne klar und deutlich zu sagen, was Du willst, tue, was Du willst und zeige anderen, dass es Dir ernst ist – indem Du es anderen vorlebst. 

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Es ist Deine Entscheidung:

  • Du willst Vegetarier sein und arbeitest auf dem Bau? Dann nimm Dir Dein Gemüse selber mit, statt zu jammern, dass es nur Würstchenbuden in der Umgebung Deiner Arbeit gibt.

  • Du willst Dich selbständig machen? Dann fang damit an, die Leute zu fragen, die es bereits sind, anstatt Dich von Angestellten herunter ziehen zu lassen.

  • Du bist homosexuell orientiert? Dann lerne gleichgesinnte kennen, anstatt Dich vor Heterosexuellen zu rechtfertigen. (Wenn Du heterosexuell bist, dann steh auch dazu, anstatt auf anders orientierte herumzuhacken.)

  • Du willst Deine Träume verwirklichen? Dann frage diejenigen, die es bereits tun, anstatt auch morgen noch zu träumen.

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Du musst nicht mit jedem über Deine Entscheidungen und Überzeugungen reden.

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Fakt ist:

Du musst nicht jede Frage beantworten, die Dir gestellt wird. Du hast jederzeit das Recht zu sagen: „Darüber rede ich ausschließlich mit meinen engsten Vertrauten, bitte respektiere das!“ Oder Du schwingst die knallharte Keule: „Das geht Dich nichts an“ und beendest das Gespräch.

Viele Menschen plaudern ständig aus dem Nähkästchen und wundern sich, wenn ihr „Geplapper“ von anderen missverstanden wird oder sie sich plötzlich in einer Rechtfertigungsrunde wiederfinden. „Wie, Du bist …? Warum? Bist Du krank?“ Nein, eben nicht.

Du hast eine andere und für Dich bessere Entscheidung getroffen für Dein Leben. Das werden viele Menschen nicht verstehen, die anders leben. Daher, sprich mit den Menschen darüber, die sind, wie Du bist. Oder rede mit weltoffenen Menschen darüber, die Dich akzeptieren und so sein lassen, wie Du bist. Du erkennst solche Menschen an ihrer Zufriedenheit im Leben. Anstatt ins „Hirn zu rülpsen“ nutzen sie ihre geniale kleine Recheneinheit, um ihr eigenes Leben zu verbessern.

Du kannst die Frage: „Warum bist Du so und so?“ mit einer Erklärung beantworten: „Ich habe mich entschieden, … zu sein!“ Schließlich ist es Deine persönliche Wahl, was Du isst, was Du anziehst, wen Du liebst, was Du arbeitest, wo Du lebst, was Dich glücklich macht, welche Talente Du in die Welt bringen und welche Träume Du leben willst!

Welche Gründe und Erfahrungen zu Deiner Entscheidung geführt haben, geht im Grund niemanden etwas an. Das ist Deine persönliche Angelegenheit. Es steht Dir frei, es zu erklären, wenn du möchtest und echtes Interesse besteht. Bitte rechtfertige Dich niemals dafür, was und wie Du bist und Dein Sein lebst! Wenn Du merkst, dass andere Dich deswegen abwerten oder davon überzeugen wollen, wie „Falsch“ Deine Entscheidung ist, weise Sie höflich darauf hin, dass sie sich Dir gegenüber respektlos verhalten und Du das Gespräch beendest. Du bist nicht verpflichtet, alle Fragen zu beantworten und jedem Menschen Rede und Antwort zu stehen, wenn Du nicht möchtest.

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Warum rechtfertigst Du Dich in der Welt noch?

Kommen wir zur Erklärung aus dem inneren, der SpielWelt. Warum Dir viele Menschen begegnen, die Deine Entscheidung in Frage stellen und Du glaubst, Dich rechtfertigen zu müssen?

Jeder Mensch der Dir begegnet spiegelt Deine Stimmung wider, die Du in dem Moment ausstrahlst. 

Wenn Du das Gefühl hast nicht anerkannt zu werden, Dich rechtfertigen zu müssen oder sogar verstecken zu müssen, dann ist das Deine Überzeugung von der Welt „da draußen“. Du glaubst, mit Deinen Gedanken, Träumen und Talenten „abgelehnt“ zu werden. Und Du versuchst im Grunde Dich selbst und die Person, die es Dir in Deiner Kindheit verboten hat, von Deinem Tun zu überzeugen. Du versuchst zu überzeugen, dass Du richtig und liebenswert bist.

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Das Gute ist:

Im Grunde hört diese Projektion der eigenen Gefühle in dem Augenblick auf, wo die Entscheidung getroffen wird, zu sich selbst zu stehen.

Du hast die Wahl:

  • weiterhin alles zu versuchen eine bestimmte aufgezwungene Prägung einer Person aus Deiner Vergangenheit mit aller Gewalt gegen Dein Sein leben zu müssen und Dich dabei schlecht fühlen, wenn Du es nicht erfüllst.
  • künftig Deine Betrachtungsweise, sprich die Perspektive zu wechseln und zu Dir selbst stehen.

Du musst nicht Perfekt sein und etwas besonderes sein oder leisten, dass Du tief im Herzen gar nicht willst. Du musst es auch niemanden recht machen, der es von Dir will. Alles, was Du tun solltest ist dazu zu stehen, dass Du unperfekt, launisch, aufmüpfig, besonders, bist. Steh dazu, dass Du verrückte Gedanken hast, wahnsinnige Ideen und Träume. Steh dazu, anders zu lieben, anders zu leben und anders zu sein. Steh dazu, auch als Vegetarier mal eine Bratwurst zu essen, wenn Du es jetzt willst. Steh dazu, als ordentlicher Mensch mal nicht aufzuräumen, wenn Du es jetzt nicht willst. Hör auf Dein Leben zu verschwenden, indem Du dich über Deine Unperfektheit ärgerst. Feier sie, das macht Dich besonders und menschlich. Das gibt Dir Ecken und Kanten und macht Dich Facettenreich.

Sei stolz, dass Du zu 60 – 80 % Deine Überzeugung leben kannst und akzeptiere, dass es Situationen und Momente geben wird, wo es durch die Umstände nicht geht und mach das Beste draus. Mit aller Gewalt etwas zu 100 % sein zu wollen und Ansprüche anderer erfüllen zu wollen, ist schier unmöglich. Auch aus dem Aspekt, dass Du jeden Tag neu wählen darfst, was heute gut und richtig für Dich ist.

Lass den Zweifel-Wegweiser stehen und folge geradewegs weiter Deinem HerzLicht. Es kennt den Weg zu Dir selbst und Deinem wundervollen Leben.

 

Du bist nicht zu 100 % gut oder schlecht. Du bist nicht zu 100 % Schwarz oder Weiß, Du bist die Summe aus allen Gefühlen in Deinem Leben. Lebe zu 100 %, was alles in Dir ist. Und habe keine Angst, abgelehnt zu werden. Du musst niemanden überzeugen, wie toll Du bist. Du bist der einzige Mensch, der Dich vollkommen zu 100% annehmen kann, niemand sonst. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Du bist wundervoll, mit Deiner besonderen Fähigkeit, die in Dir ist.

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Nimm Dich an und steh dazu, dann folge vertrauensvoll Deinem HerzLICHT. Es kennt den Weg zu Deiner besonderen Fähigkeit …

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