Mut brauchst Du nicht, um Dein Leben zu ändern.

Viele von Euch denken, dass es unglaublich viel Mut erfordert, das eigene Leben zu ändern. Gutes Aussehen, Charisma, den Traumjob, tolle Freunde, … erst dann kommt der Mut, um seine wahren Träume zu leben. Erst dann, wenn alles Rund läuft, dann kann ich mein Leben ändern. Erst, wenn das Problem gelöst ist, dann kannst Du endlich …? Ja was eigentlich? Das mit dem Mut ist so eine Sache, der ich heute ein wenig auf den Grund gehen werde.

 

Warum Mut gar nicht notwendig ist,

um das eigene Leben zu ändern?

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Wie mutig bist Du? Traust Du Dich auf ein Hochhaus zu klettern und runter zu schauen? Oder gar auf der Brüstung entlangzuspazieren, ohne Netz und doppelten Boden? Kannst Du jeden Menschen ansprechen und Deine Träume und Ziele erzählen, damit sie Dir weiterhelfen? Auf einer großen Bühne stehen und vor tausenden Menschen sprechen? Nein? Das traust Du Dich nicht? Okay, wie sieht es damit aus, Deinem Herzen zu folgen? Traust Du Dich das? Unabhängig, was die Welt da draußen dazu sagt, traust Du Dich, Dir gegenüber mutig zu sein?

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Was ist Mut überhaupt?

Mut, Intelligenz, Liebe, Glaube, Vertrauen, … das alles sind nur Begriffe, die keinen allgemein gültigen Messwert haben. Richtig gelesen. All diese Gefühle können nicht mit einem Messbecher oder einer Richterskala gemessen und für die Welt allgemein bewertet werden. Wie mutig jemand ist, entscheidest ganz allein Du nach Deinen eigenen Werten und Vorstellungen. Wenn Du der Meinung bist, mutig ist jemand, der Fremde anspricht, dann ist das Deine Bewertung von Mut. Wenn Du der Meinung bist, ein mutiger muss schon in der Liga der Base-Jumper herum springen, dann ist das auch Deine eigene Bewertung. Kein Mensch kann Dir Mut in die Hand geben und kein Mensch hat dasselbe Empfinden, wie Du zum Thema Mut. Warum ist das so? Jeder von uns sieht die Welt mit anderen Augen nach den eigenen Vorstellungen und Erfahrungen. Daher bewerten wir alle die Welt „anders“ oder unterschiedlich. Keine Ansicht der Welt ist besser oder schlechter, denn jeder von uns handelt aus den eigenen Wertvorstellungen heraus. Ja, das bedeutet auch, dass ein Verbrecher aus seiner Sicht heraus für sich richtig gehandelt hat – auch, wenn der Rest der Welt das anders sieht und es Gesetze gibt. Bedenke hierbei bitte auch, dass vieles, was vor Hundert Jahren verboten oder zum Tod geführt hat, heute normal ist. Daher erlaube mir eine persönliche Frage: Bist Du Dir sicher, dass Deine Sicht auf die Welt die EINZIG richtige ist, an die sich alle halten müssen? Bist Du sicher, dass andere leiden müssen, nur weil Du die Dinge „anders“ betrachtest oder gewisse Dinge ablehnst? Und ich rede hier nicht nur von Verbrechen, sondern auch auf das Recht der freien Entfaltung, das gerade in der Meinung und der Sexualität immer noch einen Großteil der Menschen verwehrt wird. Also, was ist Mut überhaupt?

Mut ist das, was Du Dir selbst zutraust!

Im Umkehrschluss bedeutet es, dass alles mutig ist, was Du tust. Ja, auch den Müll rausbringen, denn es könnte Dich ja jemand sehen. 😉

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Die Grenze des Mutes

Alles, was Du tust, ist mutig. Alles. Gehen genauso, wie trinken. Denn abgesehen davon, dass Du Dich bei beiden Tätigkeiten auch verletzten oder sterben kannst, musstest Du vor langer Zeit mutig sein, um sie erst einmal zu lernen. Du warst noch ein kleiner Säugling, schutzloser als heute und warst bereits mutig. Du bewegst Dich von klein auf in einem Feld des Mutes, das Du mit jeder neuen Absicht oder Tätigkeit erweiterst. Es ergibt deswegen heute keinen Sinn, einen Base-Jumper oder einen erfolgreichen Schauspieler wegen des Mutes zu bewundern. Heute brauchen sie keinen Mut mehr, um ihre gewohnte Tätigkeit ausüben, sie tun es aus Gewohnheit. Sicherlich spüren beide immer noch eine vorpredige Erregung oder Nervenkitzel, aber die Gewohnheit überwiegt, dass sie es souverän meistern. Der Moment, wo sie mutig waren, liegt in der Vergangenheit, als sie noch unbekannt waren oder unter Höhenangst litten. Der Moment, wo sie im stillen Kämmerlein nachts an ihrem Traum gefeilt haben, zwischen Windeln wechseln und Kellnern, nach Erledigung des Brotjobs oder in der Hobbygarage. Sie alle erweiterten ihr Feld des Mutes in diesen stillen Momenten der Einsamkeit, als sie mit dem Samen des Traumes den ersten Schritt hinaus in die Welt wagten. Es war nur ein Schritt und nichts, verglichen mit den vielen Schritten, die heute zu ihrem alltäglichen Leben gehören. Und dennoch ist dieser winzig kleine Schritt aus sich heraus für viele schon schier unmöglich und unerreichbar. Warum eigentlich? Dieser erste Schritt bringt niemanden in Gefahr. Er führt nicht auf das nächste Hochhaus oder in die Halle zu tausenden Fans. Dieser erste Schritt führt nur zu einem – hinaus in die Welt. Hinaus zu dem ersten Menschen, dem Du Deinen Traum zeigen wirst. Zu niemanden sonst. Vielleicht ist dieser Mensch ein Freund oder Familienmitglied, vielleicht ein Fremder oder ein Arbeitskollege. Das ist egal, es ist der erste Mensch außerhalb Deines schützenden Innenraumes, in dem Du jahrelang allein an Deinem Traum gearbeitet hast. Es ist das Ausdehnen Deines magischen Bandes des Lebensraumes, hinaus in die Welt. Hinaus zu einem Menschen, auf den ersten Höhenmeter, die erste Ansprache. Hinaus in das Grenzland, in dem Du in Sichtweite Deines gewohnten Lebensraumes bist, in dem runterfallen oder Sprechen noch keine Gefahr darstellt. Und Das Grenzland kannst Du Stück für Stück kennenlernen und wieder erobern. Dann folgt der nächste Schritt ein Stückchen weiter.

Dieser erste Schritt ist alles, was Du jemals in Deinem Leben an Mut aufbringen musst. Dieser erster Schritt hinaus ins Unbekannte. Wenn Du ihn gegangen bist, sind die folgenden Schritte nur ein weitergehen an der Grenze entlang, immer weiter in unbekanntes Gebiet, das Du Stück für Stück eroberst. Mit jedem Schritt hinaus in die Welt, gehst Du auch weiter in Dich und Deinen Mut hinein und wirst Dich selbst besser und besser kennen lernen und Dich immer sicherer in der Welt bewegen.

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Du brauchst keinen Mut

Jetzt verrate ich Dir ein Geheimnis. Um diesen ersten Schritt zu gehen, brauchst Du gar keinen Mut. Du brauchst gar nichts und niemanden. Denn Du warst bereits mutig, als Du hier auf diese Welt gekommen bist. Du warst mutig, als Du Deinen ersten Atemzug gemacht hast, als Du zum ersten Mal geschrien hast und der Welt sagtest:

Hallo Welt. Ich bin hier und ich werde jetzt wachsen, damit ich das verwirkliche, was ich mitgebracht habe. 

Damals hast Du schon Mut bewiesen. Nicht heute in Deinem Kämmerlein, um in die Welt hinaus zu gehen. Damals – Du bist heute bereits da draußen in der Welt. Und sie beobachtet Dich und wartet darauf, bis Du das erkennst und sie willkommen heißt. Du brauchst nichts dazu – im Gegenteil. Lass einfach los. Las alles los, was Dich hindert, Deinen vorhandenen Mut zu nutzen. Den Mut zu nutzen, der Dich gehen lehrte, auf den Wiesen laufen, die erste Liebe anzusprechen, mit ihr zu tanzen, sie zu lieben. Lass ihn los, Deinen Schweinehund und Dein Ego, die Dir einreden, dass Du es nicht kannst, weil Dir der Mut fehlt. Lass los, was Dir versucht einzureden, dass Du erst noch Mut brauchst. Las los und nimm ihn an, Deinen Mut, der immer schon Teil Deines Lebens ist. Sei wieder das Kind, das die Welt schon längst erobert hat – am Tag Deiner Geburt.

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