Lebst Du schon oder bist Du noch unterwegs zu Dir?

Vielleicht erinnert sich der Eine oder die Andere an den Film „In Time“?

Eine Zukunftsvision der Menschheit in der durch Genmanipulation jeder Mensch nicht mehr mit Geld bezahlt, sondern mit Lebenszeit. Altern gehoert der Vergangenheit an und der Mensch lebt ewig, der das noetige Klein… nein, nicht Geld, sonder alle Zeit der Welt besitzt. Bis zum 25 Lebensjahr kann sich jeder Mensch frei entwickeln und am 25 Geburtstag beginnt ein Counter im Unterarm rueckwaehrts zu zaehlen, mit einem Zeitlevel von einem Jahr bis 0. Niemand altert mehr danach – muss sich aber Lebens-Zeit erarbeiten. Ein Becher Kaffeeploerre kostet also keine ueberteuerten 3 € bei Starbucks, sondern drei Minuten Lebenszeit. Ein sehr interessantes Szenario, das viele jetzt und hier auf der Erde schon leben.

Lebst Du schon,  …

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Eintrittskarte

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In der SpielWelt ist die Waehrung Licht. Ein strahlendes, hartes glasaehnliches Material, das die gesamte SpielWelt durchzieht. Leser des WebBooks wissen, was es mit diesem Licht auf sich hat, denn am Ende von Teil 1 in der Stadt der Traeume – Aknom, verraet Eileb seinem Begleiter Aszim, was es damit auf sich hat und warum das Dunkle Reich danach giert und alle fuer Licht arbeiten muessen.

Und wie sieht jetzt unsere Realitaet aus? Gar nicht so weit weg von diesen Visionen, oder?

Lass uns mal sehen.

Wir stehen jeden morgen auf und gehen zur Arbeit, um uns Kleidung, Nahrung, Hobbys, Vergnuegen, Lebensraum, Luxus und alles, was wir wollen und uns gut tut erarbeiten zu muessen. Keiner von uns besitzt etwas, wir alle sind Teil einer Maschinerie, die von uns Zeit gegen Geld oder Produkte gegen Geld will. Es gibt ein paar wenige Superreiche, die alles Spiel-Geld auf dem Monopoly-Feld unseres Lebens abgeraeumt haben und wir verfluchen uns zum x-ten Mal, jedes Jahr wieder auf der Parkstraße zu landen und horrende Gebuehren, Steuern und alles moegliche an den einen Großen abdruecken zu muessen, bis die Taschen leer sind. Und irgendwann am Ende raeumen wir das Feld und hoffen doch insgeheim, dass es eines Tages einen kleinen Robin Hood gibt, der dem Monopoly-Mogul alle Straßen entreißen wird, damit er selber mal auf seiner Parkstraße landet. 😉

Ich finde das Szenario in dem Film „In Time“ nicht so weit weg von unserer Realitaet, denn im Grunde bezahlen wir alles schon mit unserer kostbaren Lebenszeit. Nur gehen wir noch den Umweg ueber Geld, waehrend in dem Film Zeit das Zahlungsmittel ist. Was passiert dort eigentlich, wenn einem Menschen das Geld … aeh die Zeit ausgeht? Ganz recht, Nulllinie. Aus, vorbei, tot. Kriminalitaet ist natuerlich ganz weit oben, denn es geht ums nackte ueberleben, jede kostbare Sekunde zu ergattern und einen Augenblick laenger zu leben.

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Lebst Du schon, oder stirbst Du noch?

Mal eine Frage: Wie oft habt ihr in Eurem Leben den Satz gehoert, „Du musst doch von irgendwas leben!“ (Gefolgt von einem entsetzten und panischen Gesichtsausdruck, als ob der Tod vor demjenigen steht.) Und wie so oft, gibt mir dieser Satz zu denken und ist mir heute immer noch ein Raetsel.

Ich will es erklaeren. Ich wache am Morgen auf, wie jeden Morgen, so lang ich hier sein darf. Da ist kein Schlitz in meinem Ruecken, der Kleingeld erwartet, damit ich „anspringe“. Ich muss mich auch nicht ueber Nacht aufladen oder an ein Steckdose anschließen. Ich wache einfach so auf, weil das Leben beschlossen hat, mir heute Lebenszeit zu geben. Diese Zeit ist nicht von meinem Kontostand abhaengig, auch nicht von meinem Kuehlschrankinhalt oder den Menschen und Dingen in meinem Leben. Nicht von Arbeit, Kunden, Post’s, Nachrichten, Fernsehen, Facebook, Google, Twitter, … . Nein, ich muss auch keinen Kompost fementieren, eine stinkende Ploerre in mich reinschuetten und einen imaginaeren Fuellstand anglotzen und betteln und hoffen, dass er in die Hoehe schnellt. Nichts von alldem ist notwendig, damit ich aufwache. Ich wache auf und LEBE bereits . Ich habe jeden Tag Lebenszeit bekommen, die ich nutzen kann und mir genau ueberlegen kann, womit verbringe ich sie und womit nicht.

Ich habe jetzt die Wahl, zu glauben, ich kann nichts, hab nichts und bin nichts und muss einer Arbeit nachgehen, die mich nicht erfuellt und mich gerade so mit Nahrung versorgt fuer Geld. All die tollen Dinge anstarren, die ich nicht haben kann und all die Traeume platzen lassen, die ich mir nie erfuellen kann – weil ich ja von irgend etwas Leben muss. Oder ich lebe und suche mir eine Arbeit, die mich erfuellt, tue Dinge, die mir gut tun und erkenne jeden Tag mehr und mehr, wie wertvoll ich bin und erlaube mir, die Fuelle zu nutzen und zu atmen. Ich komme nochmal auf das Beispiel mit der Luft von Gestern zurueck, weil da eine Frage aufgetaucht ist.

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Denkst Du auch jeden Tag darueber nach, atmen zu muessen?

Stellst Du Dir auch jeden Morgen die Frage, „Du musst doch von irgend etwas atmen?“ Ueberlegst Du Dir jede Sekunde Deines Lebens, wie Du einatmest und ausatmest? Woher der Atem kommen soll, den Du jeden Tag brauchst? Wie viele Atemzuege Du noch tun musst, bis Du genug AtemVorrat angesammelt hast? Sparst Du jeden Tag einen AtemGroschen fuer Notzeiten an Luft an … ?

Ich seh gerade ein schoenes Gesicht vor mir, das jetzt ganz genau denkt: „Jetzt spinnt sie total!“ Mag sein, aber dennoch, machst Du Dir um Deinen Atem Gedanken? Mit Sicherheit verschwendest Du keinen Atemzug daran – sofern Du kein Asthmatiker bist oder Probleme damit hast. Und selbst dann, weißt Du, dass immer genug Atem in der gesamten Welt vorhanden ist, nur Du ihn mit Deinem Koerper nicht aufnehmen kannst. Kein Mensch stellt die Menge an Luft in Frage und sagt: „Du musst doch von irgendwas atmen! Du musst Dir einen Vorrat zulegen, einen Not-Atemkanister … .“ Und dennoch denkst Du jeden Tag darueber nach, „Wovon Du leben musst?“ Und Dein Unterbewusstsein gibt Dir jeden Tag mehr und mehr, dieses erarbeiten muessens, BEVOR Du leben darfst.

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Du stehst geistig immer noch an der Kasse und willst erst noch bezahlen, derweil hast Du noch nicht kapiert, dass Du bereits im Karussell des Lebens sitzt und es schon losgefahren ist!

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Nochmal, Du wirst nicht sterben, wenn Dir das Geld ausgeht. Auch nicht, wenn der Kuehlschrank leer ist oder Du tausend Follower bei Facebook, Twitter und Google+ verlierst oder Deine Beziehung den Bach runter geht und alle Freunde weg sind. All das tut weh – und laesst dich dennoch weiter leben. Du stirbst erst, wenn das Leben es beschlossen hat, Dir die Luft ausgeht oder Du tagelang kein Wasser und Wochenlang kein Essen hast, was quasi ueberall bei uns vorhanden ist und auch ueber kostenlose Wege erreichbar sein kann. Alles, was Du erkennen darfst, Du bist bereits Teil des Lebens – Du lebst bereits.  Du hast nur einen Ausgang aus diesem Monopoly-Spiel, den Tod – Wann also faengst Du zu leben an?

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So lange Du noch darueber nachdenkst, wovon oder wie Du leben sollst – lebst Du nicht! Du lebst erst dann, wenn Du weißt, dass Du bereits lebst – und es einfach aus Dir heraus tust – jeden Tag. Dann wird sich Deine Welt neu ordnen.

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SpielWelt – folge Deinem HerzLicht

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Licht-Gluehlampe-Post.

Dieser Blog ist zusammen mit dem WebBook SpielWelt® ein neuartiges Konzept Dein Unterbewusstsein -in dem Deine Faehigkeiten und Gaben schlummern – kennen zu lernen. Mehr Informationen auf www.spielweltv3.com

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Vielen Dank fuer Deine Wertschaetzung

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