Schein- und Seinweg – Wie fremde Entscheidungen Dein Leben beeinflussen

Hast Du Dir jemals die Frage gestellt, ob Du Dein Leben lebst? Oder das der anderen? Ist das, was Du tust -jeden Tag – das, was Du tun moechtest? Oder ist da Etwas in Dir, dass Dir glauben gemacht hat, es tun zu muessen? Wenn Du heraus finden willst, was Du jeden Tag lebst, dann lerne zu unterscheiden zwischen dem

Schein- und Seinwege

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Warum stehst Du morgens auf? Ist es die Vorfreude auf einen Tag in Deinem Leben, der einfach wundervoll ist? Die morgendliche Begeisterung, jeden Augenblick zu nutzen und alles heraus zu holen aus dem Tag? Oder ist das Aufstehen schon zum Kraftakt geworden? Tust Du es aus Gewohnheit und weil Du es schon so lange kennst?

Wenn letztere der Fall ist, wird es einmal Zeit zu Hinterfragen. Zeit, in sich hinein zu lauschen und zurueck reisen in seinen Erinnerungen, zu dem Augenblick, wo alles seinen Anfang nahm. An dem Ort der Weggabelung, die Dir zwei Richtungen aufgezeigt hat – Deinen Weg und den Weg, den anderen Dir zugedacht haben (oder nicht zugedacht haben, aber dazu spaeter mehr.)

Oskar, den inneren Bibliothekar des Unterbewusstseins hast Du ja bereits kennen gelernt. Wenn nicht, dann lies hier noch mal nach, was er so kann und fuer Faehigkeiten drauf hat. Wenn Du zurueck gehen willst, in die Erinnerung, die Dein heutiges Leben entschieden hat, dann frag Oskar und bitte ihn, Dir diese Erinnerung zu bringen. Bedenke aber immer folgendes – es kann ein paar Tage dauern, ehe Du bereit bist und offen, seine Antwort zu akzeptieren und wahr zu nehmen.

Oft ist es so, dass Du zwar Antworten suchst, aber die Wahrheit in den Antworten nicht hoeren willst. Dir waere es am Liebsten, wenn das Unterbewusstsein Dir genau die Antworten gibt, die Du haben willst, damit Dein Leben genau so weiter gehen kann. So haelst Du eine Scheinwelt aufrecht, die Du Dir aufgebaut hast und versuchst verzweifelt, sie aufrecht zu halten. Jeden Tag wird sie mehr und mehr broeckeln.

Wie arbeitest Du mit dem Unterbewusstsein zusammen

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Ich schreibe immer sehr viel ueber das Unterbewusstsein, doch es wird Zeit Dir zu sagen, wie Du mit ihm zusammen arbeitest. Wenn Du bereit bist, die Wahrheit zu akzeptieren, dann kann sich Dein Leben grundlegend veraendern. Das einfachste ist, wenn Du Deinem Unterbewusstsein immer wieder die Frage stellst, „Was bin ich? Was ist mein Sein in der Tiefe meines Herzens?“ Dann wird es Dir antworten und Oskar Dir Eingebungen schicken. Das koennen Gedanken sein, Menschen, die Dir begegnen und etwas mitteilen, Worte, Liedtexte, Werbereklame, Eingebungen. Wichtig ist es, offen zu sein, neugierig und auch das vollkommen unerwartete anzunehmen.

Du wirst immer mehr Informationen erhalten, was Du bist und je mehr Du es zulaesst, umso mehr broeckelt Deine Scheinwelt. Und es wird etwas weiteres geschehen. Mit jeder neuen Information erinnerst Du Dich an Momente zurueck, wo Menschen oder Situationen Dir diese Informationen bereits mitgeteilt haben. Du bekommst von Oskar immer mehr dieser Erinnerungen, die Dir immer wieder einen Schubs auf Deinen Weg geben wollten. Verurteile es nicht und bemitleide Dich nicht – Du warst in all diesen Momente noch nicht so weit. Du musstest erst reifen, wie ein guter Wein, um Dein volles Aroma an Sein zu entfalten und kannst jetzt die Welt damit Erfreuen.

Je weiter Du zurueck gehst in Deinen Erinnerungen, taucht irgendwann der entscheidende Moment auf, der Deine Weggabel war. Vielleicht war dieser Moment in einem Schulalter, vielleicht spaeter, als Du bereits in einer Ausbildung warst. Vielleicht schon sehr frueh, als Du noch ein Kind warst. Es ist so eine Erinnerung an ein weites endloses Feld. Du siehst nicht, was in der Ferne ist, das Land ist flach und fast schon idyllisch. Vor Dir ist eine Weggabelung die nach Links und rechts fuehrt. Beide Wege verlieren sich in der Weite und verraten nichts, ueber ihr Ziel. Der eine Weg ist schnell, einfach und ohne Risiko, waehrend der andere Weg viele Herausforderungen, aber auch viele Erkenntnisse bietet.

Schein- und Seinwege

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Du stehst vor der Abzweigung und starrst auf die zwei Hinweisschilder „Schein“ nach links und „Sein“ nach rechts. Planlos hast Du keine Ahnung, welchen Weg Du nehmen sollst und bittest um Hilfe. Also tauchen Deine Eltern auf, die Dir raten, den Schein zu nehmen, er ist wenigstens sicher und seit Jahrtausenden erprobt. Deine Freunde raten Dir den selben Weg zu nehmen. Aber Dein Herz verlangt nach Deinem selbst. Eine feine leise Stimme in Dir, waehrend Deine Knie zittern und Dein Kopf sich als Verraeter entpuppt und den „Schein-„bar sicheren Weg waehlt. Als dann Deine Mutter noch sagt, dass Du das eh nicht schaffst, ist Dein Ehrgeiz geweckt, es allen zu zeigen und Du gehst den „Sein-„Weg.

Dein Leben ist fortan eine Herausforderung, die Dich an den Rand der Verzweiflung bringt. Wunder und Schatten wechseln sich ab und Du glaubst stets zu wissen, was Du willst. Schließlich hast Du Dich ja fuer Deinen Weg entschieden? Warum also meint es das Leben so verdammt hart zu Dir? Du hast Phasen, wo du Dich aus dem Bett quaelen musst und nicht vorwaerts kommst. Und stellst eines Tages alles in Frage. Warum?

Was ist der richtige Weg?

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Jetzt waere der richtige Moment, Dich noch mal an die Weggabelung zu erinnern. Du hast in Deinem Leben immer die Wahl, den „scheinbar“ einfachen Weg zu gehen und Dein Leben den Dogmen und Richtlinien unserer Gesellschaft der Angepasstheit zu waehlen. Wer jetzt glaubt, der Sein-Weg ist es, den muss ich enttaeuschen – ja ich habe Dich reinlaufen lassen. Denn Du sollst immer Deine eigenen Schluesse ziehen. Wie die Leser wissen, hau ich immer erst zum Schluss meinen Knueppel heraus, um Euch die Wahrheit als Belohnung zu praesentieren. Nein, der Sein-Weg ist, wie der Name schon sagt „Sein Weg“, der Weg der „Anderen“. Der Weg, den andere gemeistert haben und wollen, dass Du ihn auch gehst. Er bietet Herausforderungen Abenteuer und am Ende kommst Du auch an, irgendwo bei allen, die diesen Weg gegangen sind – nur nicht bei Dir.

Wenn du so ein Mensch bist, wie ich, der Herausforderungen mit dem Slogan „Jetzt erst recht, Euch zeig ich es!“ lebst, dann hast Du heute mein tiefstes Mitgefuehl. Aus Trotz den Weg der anderen zu gehen, um ihnen etwas zu beweisen ist das Duemmste, was du tun kannst. Und fuer diese Erkenntnis habe ich viele Jahre meines Lebens und viel Geld bezahlt. Das meine ich mit „zugedacht“, wie oben erwaehnt. Andere fordern Dich heraus, damit Du scheiterst und ihnen beweist, dass sie recht haben. Du glaubst zwar, dass Du ja Dein Zeil verfolgst, derweil bist Du die Marionette von demjenigen, dem Du unbewusst etwas beweisen willst. Oft genug schaffen es viele, zum Preis der Gesundheit oder schlimmeres.

Was als ist der richtige Weg?

Es gibt noch einen Dritten Weg, den Du an dieser Weggabelung noch nicht sehen kannst – Du musst ihn erst noch gehen. Dieser dritte Weg erscheint erst dann, wenn Du dem „Selbst“ folgst. Wenn Du nicht hinterfragst, welcher vorgefertigte Weg fuer Dich der Beste ist, sondern Deinen Weg gehst und Dich von ihm finden laesst. Es ist der unscheinbare Trampelpfad hinter Bueschen und Baeumen, den die Natur fuer Dich vorgesehen hat. Die kleine Nahtstelle an den angrenzenden Feldern, die Dich durch Dein Leben fuehren und Wunder und Dinge fuer Dich bereit halten wird, die nur fuer Dich bestimmt sind. Das ist Dein Weg, der Weg Deines Selbst, der Weg Deiner Seele.

Wenn Du bisher den Schein- oder Seinweg gefolgt bist, mach Dir keine Sorgen. Du kannst immer auf Deinen Weg des Selbst finden und ihn zu einem gluecklichen und erfuellten Leben folgen.

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SpielWeltv3-Morgenrot

Dieser Blog ist zusammen mit dem WebBook SpielWelt® ein neuartiges Konzept Dein Unterbewusstsein kennen zu lernen und Dein Leben zu bereichern. Mehr Informationen auf www.spielweltv3.com

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Vielen Dank fuer Deine Wertschaetzung


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2 thoughts on “Schein- und Seinweg – Wie fremde Entscheidungen Dein Leben beeinflussen

  1. So banal es auch klingen mag… Meine Erfahrung zeigte mir, dass mein 3. Weg “ Der Weg des geringsten Widerstandes!“ war/ist. Mein Trampelpfad ist zwar noch keine Autobahn aber er wird langsam asphaltiert! Lg

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    1. Liebe Inga, das ist weder Banal noch utopisch sondern genau richtig. 🙂
      So lange wir kämpfen – gegen uns und das Außen – kommen wir zwar irgendwann an, nur wie? Gehen wir den Weg des Herzens kommen auch Herausforderungen und Schwierigkeiten, wir bemerken sie nur machmal oft gar nicht oder sagen uns hinterher – so schwer war es im Grunde gar nicht. Es war ganz leicht, als ich meinen Weg gefolgt bin.
      Danke für Deinen Kommentar.

      Gefällt 1 Person

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