Du hast das Gute verdient – nimm es endlich an.

Vor einiger Zeit gab es ein Zitat auf diesem Blog ueber das Annehmen. Kannst Du das, was Du vom Leben bekommst schon annehmen? Oder glaubst Du immer noch, dafuer etwas zurueck geben zu muessen? Die Rede ist hier nicht nur von negativen Dingen oder Herausforderungen, sondern auch von den schoenen Dingen in Deinem Leben, denn

Du hast das Gute verdient, nimm es endlich an.

Ondit-neu

Ich habe vor ein paar Tagen alte Texte von mir durchstoebert, alte Gedanken, die ich verfasst habe in den Jahren 2000 – 2009. Einer davon war mutig genug, mir genau heute vor meine Augen zu springen und meine Aufmerksamkeit zu ergattern. Ein paar Zeilen ueber das Thema annehmen zu schreiben.

Das Leben liebt uns …

Ich habe heute einen interessanten Link zu einem Video erhalten. Das Leben als Zugfahrt betrachtet. Unser Leben ist eine Reise – zu uns selbst. Zu dem, was uns glücklich macht, was wir wirklich wollen. erfülltes erleben unseres Lebens. Heute, als ich über die Autobahnfahrt von einem lieben Menschen in mein Atelier gefahren bin, wurde mir klar, wie oft ich schon selbst das Gute in meinem Leben verhindert habe.

Ich war früher sehr kontrolliert, sehr im Kopf, wollte für alles einen Beweis und die Dinge sollten gefälligst so laufen, wie ich es mir vorstellte. Alles nach Plan. Das Problem, bei dieser Art von Plänen ist ganz einfach, wenn ein Rädchen im Kopf hakt oder etwas nicht funktioniert, bricht der ganze Plan zusammen. Vor allem wollte ich das Gute auf eine ganz bestimmte Weise haben. Weil ICH ja schließlich weiß, was gut für mich ist – Pustekuchen. Ich weiß zwar, was ich will, aber über das wie habe ich keine Kontrolle – Ich ist nicht gleich Ich. Wünsche aus dem EGO-Ich führen ins verderben, wünsche aus dem Selbst und seiner Lebensfreude sind die Zugfahrkarte ins Glücksparadies. 

Im Nachhinein betrachtet hinderte mich mein Stolz, meine falschen Annahmen, meine Vorstellungen vom Leben, Gutes anzunehmen. Wie oft sind wir zu stolz, etwas anzunehmen, weil uns beigebracht worden ist, dass Hilfe annehmen Schwäche ist. Ist es das wirklich? Jemand gibt uns Etwas, z.B. lädt uns zum Essen ein  und statt dem Leben einfach mal „Danke“ zu sagen und es anzunehmen, rechnen wir schon wieder im Geiste aus, was das kostet und wollen gleich die Retourbezahlung beim nächsten Mal bieten. Oder jemand schenkt uns etwas, Blumen oder einen Computer, und sogleich kommt im Geiste wieder die Retourkutsche des Gegengeschenkes. Wie oft wollen wir uns die Dinge erarbeiten im Schweiße unseres Angesichts, statt dann einfach mal das Gute anzunehmen. Der Hauseigene Raster im Kopf der unsere Vorurteile, Annahmen und Muster mit der aktuellen Situation vergleicht, hindert uns auch am Guten. Weil er das Gute oft in Frage stellt, oder wieder zur Vorsicht rät und am Festhalten von altbewährten Mustern. Es könnte ja was Negatives sein….

Es ist wieder Zeit fuer eine kleine Geschichte aus der SpielWelt

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Einsam, von wilder Schoenheit umgeben, verharrte er auf dem Fels der Entscheidung und sinnierte er ueber sein Dasein. Vieles brodelte in ihm, wollte hinaus ins Leben, ausbrechen aus seinem Geist, wahrhaftig werden. Ein jedes versuchte seinem Verstand zu entschluepfen, ihn zu ueberlisten, zu entkomme, um einen faehigeren Geist zu suchen – doch jedes Mal trieb sein messerscharfer Verstand es zurueck. Wies es in seine Schranken, in die Zelle zurueck, damit er in Ruhe weiter planen konnte.

Wieso konnten ihn diese Wesen nicht verstehen? Alles braucht seinen Plan, seinen Takt der Zeit. Erst, wenn der Ablauf stimmt, das wie geklaert ist, wenn er genug getan hat, kann er ein jedes einzelne entlassen. Wie die kleinen Kinder stiegen sie wieder und wieder in seinem Geist empor, bettelten ihn an, flehten, waren fast am verzweifeln – und wussten doch, dass sie ihm nicht entkommen konnten. Ihm – ihrem Waerter, der sie einsperrte in einem Labyrinth aus Moeglichkeiten ohne jemals wahr zu sein.

„Du musst durstig sein, Herr? Hier, trink ein wenig von meinem Nektar?“

„Was soll ich denn noch alles tun!“ Er blickte sie nicht an, starrte weiter vor sich hin, am Planen und zurecht ruecken in seinem Geist.

„Herr? Du musst durstig sein? Bitte trink, es ist heiß hier an diesem kargen Ort.“

„Nein, geh fort von mir und lass mich ruhn. Du moechtest nur von mir haben und von meinem tun.“

„Oh nein Herr, ich mein es nur gut, will nichts von Dir, außer frohgemut.“

„Nein, nein, das passt mir so nicht rein. Ich muss erst perfekt planen, dann kann es vielleicht sein.“

„Nun gut, wenn ihr meint, Herr.“

Die Stimme verschwand und er war wieder allein. Versuchte seinen Plan zu vervollkommnen, waehrend seine vielen in ihm vermehrt ans Licht draengten, hinaus in den Schein. Zu gern wollten sie kosten, den sueßen Nektar von der wundervollen Stimme. Wohl wissend, dass ihnen am Ende auch dieses Mal wieder nichts bleiben wuerde. Weil es eine Tuecke des Lebens war, die ihn ausraubte und bestahl immerdar.

„Werter Herr? Wie stehts um Dein Glueck?“

Die froehliche Stimme ihn innerlich so gar nicht entzueckt. Am liebsten sollten sie nur kommen, wenn er sie rief und zu geben hat. Statt dessen erscheinen sie durcheinander und scheuchen die vielen auf, wie Huehner im wilden Leben. Er muss doch erst noch den perfekten Plan erschaffen, darf nicht alles Geld der Welt raffen. Er muss noch vieles und kennt den Weg ganz genau, aber warum kann das verdammte Leben ihn nicht offenbaren – seine schau?

„Hallo, werter Herr? Wie steht es um Dein Glueck? Lass es mich Dir schenken, bist danach sicherlich entzueckt!“

„Ach geh, lass mir meine Ruh. Ist fuer mich nicht noetig, lass lieber woanders liegen Deinen goldenen Schuh.“

„Werter Herr ich schenke Euch das Glueck nachdem ihr so sehr brennt!“

„Und doch ist es fuer mich keine Ursache, lauft also los und rennt.“

Das Glueck! Pah, was bildet dieser Knilch sich ein? Das Glueck muss sich ein jeder erst verdienen, muss einem Plan haben bereit. Das viele begehrt immer oefter auf, es will raus, Leben ausserhalb von ihm in sauß und braus. Doch das darf noch nicht sein, er kann es nicht geben, muss erst den Plan vollenden, sich ueberlegen, wie die Dinge verdammt noch mal enden. Was er will, das weiß er lange schon, doch wie er es bekommt ist ihm schwierig zu fassen – sein Lohn. Er muss erst vollenden und das wie des Raetsels Loesung finden, dann erst kann er sich an Glueck und Erfuellung binden. Oh verdammt, er muss noch vieles und kennt den Weg ganz genau, aber warum kann das Leben ihn nicht offenbaren – seine schau?

„Mein Herr, mir duengt, ihr habt ein Problem?“

„Zum Teufel, wird die Stoerung denn nie zu Ende gehen!“

„Lasst es mich erklaeren, mit Eurer Sprache will ich mich kleiden. Ihr koennt alles haben vom Leben, braucht nicht zu leiden.“

„Alles kann ich haben? Das ist mir recht. Und doch brauch ich einen Plan, um zu ziehen in das Gefecht.“

„Mein Herr, es gibt keine Schlacht, keinen Krieg, nichts dergleichen. Alles was tut not, ist euren guten Gedanken zu weichen.“

„Gute Gedanken helfen mir nicht weiter. Wollen wie Kinder nur auf die Himmelsleiter. Einen Plan muss ein jeder haben, das „wie“ finden. Nur dann kann das Gute sich an mich binden.“

„Ich versuche es anders zu sagen, werter Herr. Das Leben gibt Euch alles und davon immer mehr, wenn ihr nur vergesst, wie es koennt gehen einher.“

„Ihr wagt es mir meinen Plan zu stehlen? Mein Werk, meine Arbeit, mein ganzes Leben?“

„Was sagt ihr da? Ach, vergesst mich, bin nicht mehr wahr.“

***

Der Herr verlaesst den trostlosen Torv auf seinen Felsen und geht zu den anderen dreien zurueck, die am Rand die ganze Szene beobachtet haben.

„Was habe ich Dir gesagt, Loesung, er ist verloren. Sitzt nur auf seinem Felsen, halb am sterben und verdursten. Glaubt zu muessen und einen Plan zu brauchen. Das große „wie“ muss sich erst offenbaren! Wo hat er nur diesen Schwachsinn her?“

„Ich meine, wir reden sogar schon in seiner seltsamen Sprache zu ihm und dringen dennoch nicht mehr durch. Wie kann er sich nur mir verweigern? Mir, dem Glueck! Einzig und allein da, segensreich zu geben und zu verteilen!“

„Macht Euch nichts draus, mich wollte er auch nicht. Wer sich der Fuelle verweigert, wenn sie ihm den Lebensquell uebereichen will, der ist schon verloren. Ich meine, wir sind hier am helllichten Tag unter hunderten von Menschen, an einer wundervollen Oase mit Wasser und Nahrung fuer alle – und er sitzt daneben auf einem kargen Felsen und … braucht erst einen bescheuerten Plan! Wozu? Um die Zentimeter von seinem Felsen zum Wasserloch zu krabbeln, oder was?“

„Beruhigt Euch doch, noch ist nichts vorbei. Er hat sich verirrt und etwas sehr wertvolles auf seinem Weg verloren.“

„Glaubst du, Liebe, dass es so ist?“

„Ja, liebes Glueck, das weiß ich genau. Da ist vieles in ihm, was hinaus will in die Welt, so viele Faehigkeiten und Talente. Und doch er kann das viele nicht entlassen. Er glaubt, ihm fehlt etwas wichtiges, dass er zuerst braucht. Er glaubt, dass er erst das „wie“ finden muss, wie die Dinge geschehen. Erst dann kann er leben. Derweil sucht er nur verzweifelt nach dem Teil in sich, den er verloren glaubt.“

„Und was fuer einen Teil sucht er, Liebe?“

„Seinen Wert, Fuelle, seinen Wert.“

„Dann suchen wir einfach seinen Wert.“

„Oh, so einfach ist das nicht Glueck. Denn den Wert hat er nicht verloren, er ist immer noch in ihm. Er hat nur verlernt, ihn zu sehen, ihn vergessen, seine Augen davor verschlossen. Wir koennen ihm seinen Wert nicht geben, das kann nur er. Alles, was wir tun koennen, ihm weiter die Gaben des Lebens anbieten.

So lange, bis der Mangel wieder sehen lernt und sich daran erinnert, wertvoll genug zu sein fuer unsere Gaben.“

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Dieser Blog ist zusammen mit dem WebBook SpielWelt® ein neuartiges Konzept Dein Unterbewusstsein kennen zu lernen und Dein Leben zu bereichern. Mehr Informationen auf www.spielweltv3.com

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Vielen Dank fuer Deine Wertschaetzung


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3 Comments on “Du hast das Gute verdient – nimm es endlich an.

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