… und ploetzlich bist Du vollkommen allein vor der Haustuere

Wie waere es, wenn wir heute den schoenen Abend nutzen und einen gemeinsamen Spaziergang machen?

Sicherlich hast Du nach der langen Arbeitswoche auch mal die Nase voll und willst raus. Aber… warte, verdammt ich hab etwas vergessen. Ich hol nur noch schnell meinen …

… und ploetzlich bist Du vollkommen allein vor der Haustuere. 

Seelenhaus

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Du schaust Dich erst ein wenig genervt um.

Betrachtest den Garten, die wilde Natur, die sich an den angelegten Wegen ihr Terretorium zurueckerobert. Irgendwo bellt ein Hund, eine Fahrradklingel bimmelt und ein Fluch wird laut. Eine Sirene in der Ferne, dann Stille.

Du bist immer noch allein vor der Haustuere, wirst langsam immer ungeduldiger und trittst unruhig auf der Stelle. So lang kann das doch wohl nicht dauern? Was mache ich bloß da drin? Ein Blick auf die Tuer und da bemerkst Du, dass sie einen Spalt offen ist. Unsicher schiebst Du die Tuer weiter auf und rufst in das Halbdunkel hinein, bekommst aber keine Antwort. Das Haus liegt totenstill vor Dir – als ob es mit Spannung nur auf Deine Ankunft gewartet hat.

Du zoegerst noch einen Moment, dann stoeßt Du die Tuer vollends auf und rufst lauter. Deine Stimme hallt durch das Haus, doch weder bekommst Du eine Antwort noch ist eine Spur von mir zu sehen. Was tust Du jetzt?

Gehst du einfach so weiter? Oder wartest Du? Ich meine, es koennte mir ja auch etwas passiert sein!

Mit einem nervoesen Gefuehl gehst Du hinein in das Haus, in den Flur, der nur spaerlich von Licht durchflutet ist. Fast schon kommst Du Dir wie ein Eindringling vor, aber die Sorge und vor allem Neugier, wie es in dem Haus aussieht ueberwiegt. Du gehst ein paar Schritte und beobachtest, wie feiner Staub in den Strahlen aufwirbelt, fast wie aus einem Bilderbuch. Vor Dir erstreckt sich ein offener Flur, der Dir keine weiteren Einblicke in die Raeume gewaehrt, Du musst also von hier aus weiter in das Haus vordringen, willst Du es durchsuchen. Weiter hinten erkennst Du eine Treppe, die nach oben fuehrt, vermutlich wird auch ein Weg hinab in den Keller vorhanden sein. Wenn ich irgendwo dort drin bin, dann vermutest Du Kueche oder Wohnzimmer. Du entscheidest Dich trotz Deines seltsames Gefuehles weiter zu gehen …

… und dann faellt die Tuer hinter Dir zu. Es ist kein lautes Geraeusch, das ganz zart an Dein Ohr dringt, mehr ein Schnappen, dennoch rennst Du erschrocken und alarmiert zurueck, Du bist hier schließlich eingedrungen, und drueckst hektisch die Klinke … aber die Tuer geht nicht auf.

Verdammt, wie peinlich, was wenn ich Dich jetzt erwische? Was sagt Du dann? Wie redest Du Dich heraus, einfach so ungefragt in das Haus gegangen zu sein? So sehr Du auch ruettelst und die Klinke herab drueckst, die Tuer bewegt sich nicht. Panisch drehst Dich um und suchst einen anderen Weg, rennst los nach vorne in den erstbesten Raum und landest – im Wohnzimmer. Du stuermst schnell an der Sitzecke vorbei zum Fenster, raeumst alles aus dem Weg und greifst nach dem Fenstergriff – er ist abgeschlossen. Verdammt! Du schaust Dich im Wohnzimmer um, erstarrst wieder. War da ein Geraeusch? Dein Herz haemmert immer schneller in Deiner Brust. Da, Du hoerst ein Knarren, dann eine Tuer die leise wieder ins Schloss faellt. Schnell rennst Du zurueck zum Flur, zurueck zur Haustuere und versuchst es erneut … ohne Erfolg.

Du hast Dich so in Panik versetzt, dass Du fast schon verzweifelt bist, siehst im Geiste schon ein Monster aus einer Nische auftauchen. Bevor Du vollends panisch wirst, schließt einen Moment die Augen, atmest tief durch und versuchst dich zu beruhigen. Du bist hier reingekommen, weil Du Dir sorgen gemacht hast, nicht mehr, genau das wirst Du sagen. Und genauso, wie Du herein gekommen bist, wirst Du auch irgendwie wieder dieses Haus heil verlassen. Langsam wirst Du ruhiger. Da bemerkst Du etwas glattes, hartes an Deiner Hand und erkennst, dass Du sie immer noch auf der Tuerklinke ruhen hast.

Du oeffnest die Augen …

… und musst schallend los lachen. Du lachst und lachst, bist Dir die Luft weg bleibt, bis alle Panik vollends abfaellt von Dir und Du erst wieder zu Atem kommen musst. Amuesiert drehst Du Dich um und schaust Dir in aller Ruhe den Eingangsbereich erneut an. Fuer einen Moment blitzt eine Erinnerung auf, diesen Ort zu kennen. Es ist irgendwie … wie Heimkommen. Du drueckst Du dieses Mal voellig entspannt die Klinke und ziehst die Tuer auf, anstatt sie erneut in Panik aufzudruecken zu wollen. Ruhig gehst Du hinaus und siehst mich draußen laechelnd warten … .

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Atme tief durch und kehre ins JETZT zurueck.

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  • Weißt Du, wo Du eben warst?
  • Erinnerst Du Dich, wie der Flur ausgesehen hat?
  • Ein kleiner Flur oder eine imposante Halle?
  • Welche Gegenstaende dort waren?
  • Modern, Rustikal, … ?
  • Alt, verfallen oder neu und aufgeraeumt?
  • Welche Farbe hatte die Haustuer?
  • Welche Farben hatten die Waende?
  • Waren Bilder an den Waenden? Oder etwas anders?
  • Wie sah das Wohnzimmer aus?
  • Wie hat es gerochen?
  • Hast du Musik vernommen?
  • Waren Vorhaenge an den Fenstern?
  • Wie sieht der Garten aus?
  • Ueppig oder Klein?
  • Ist das Haus am Meer, im Wald, an einem See, in der Stadt, … ?
  • Hast Du Nachbarn oder ist es allein in der Natur?
  • Hast Du Dich dort wohl, oder aengstlich gefuehlt?
  • Wie wuerdest Du es auf einem Bild sehen … ?

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Stell Dir all diese Fragen, denn Du warst in Deinem Seelenhaus

Du warst in Deinem Heim in Dir – der Ort, wo Deine Seele zu Hause ist. Dieser Ort gehoert ganz Dir allein – Du hast ihn nur vergessen!

Es ist Dein Haus, dass da tief in Dir schlummert und auf Dich wartet. Ich habe es bewusst nicht beschrieben, denn Du sollst es so sehen, wie Du es aus Dir sehen moechtest und es fuer Dich stimmig ist. Es kann neu sein und gepflegt. Es kann aber auch alt und staubig sein mit Tuechern verhuellt und erst mal eine Saeuberung erfordern.

Lerne das Haus kennen, erkunde es, richte es fuer Dich ein, halte es sauber und ordentlich und wenn Dich der Alltag einmal wieder zu ueberrollen droht bei der Arbeit, im Zug, unter Menschen, oder irgendwo, wo Du jetzt nicht weg kannst, dann bitte hoeflich um 5 Minuten Pause, schließe Deine Augen und geh ein paar Minuten hin.

Geh in Deinen Geist, setz Dich an Deinen Lieblingsplatz im Haus oder geh im Garten spazieren. Tu alles, was Dich gut fuehlen laesst. Und dann nach ein paar Minuten kehrst Du entspannt in deine Realitaet zurueck.

Finde ihn, diesen Ort in Dir, diesen Ort, wo nicht mal das Dunkle Reich Zugang hat, denn es ist der

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Ort, wo Deine Seele wohnt.

 

(Diesen Ort kennst nur Du in Dir, daher gibt es heute kein Bild fuer Dich 😉 Ich wollte ihn Dir zeigen, Deinen Reichtum, als Dankeschoen, weil Du ein Teil von meinem Traum bist )

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Dieser Blog ist Teil eines neuartigen Konzeptes Dein Unterbewusstsein kennen zu lernen und zu veraendern. Mehr Informationen auf www.spielweltv3.com

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Danke fuer Deine Wertschaetzung

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