wie Deine Gedanken um die Welt schwingen (und Du Ereignisse in Dein Leben ziehst)

Im letzten Blogartikel habe ich Euch eine Zwischensequenz aus der SpielWelt gezeigt, die so Nicht im Web-Book auftaucht oder auftauchen wird. Ein kleiner Einblick, was Eileb dem jungen Jim alles beigebracht hat. Und wer sich jetzt fragt, wie das gehen soll, dass Jim vom Dealer in gefangen genommen und martretiert wird, dann stundenlang Wissen eingetrichtert bekommt, eine kleine Erklaerung. Wir befinden uns in Jims Unterbewusstsein. Aeh? Moment mal, die SpielWelt ist doch das Unterbewusstsein? Nicht ganz. Sie erklaert es in Form einer phantastischen Welt, in der die kosmischen Gesetze ebenfalls gelten: Wie innen, so außen.

Heute geht es darum,

wie Du mit Deinen Gedanken 

positive oder negative Ereignisse in Dein Leben ziehst

Zur Erinnerung. Der Mensch denkt etwa 60.000 Gedanken am Tag, die um die Welt schwingen. 60.000 Gedanken, die Du gestern, und Vorgestern und Vorvorgestern, … gedacht hast. Gedanken, die tagtaeglich die gleichen sind. Warum? Weil das Gehirn ein fauler Hund ist und es liebt, wenn die bestehende Gedankenautobahnen funktionieren. Neue Wege erfordert wie im realen Leben

viel Arbeit.

Setzen wir die kleine Geschichte aus der SpielWelt fort.

(Fuer Neuleser ist es empfehlenswert, vorher den ersten Teil Wie Deine Gedanken um die Welt schwingen (und Du staerker wirst) und  Kapitel Jim im Web-Book zu lesen als Ergaenzung. )

Spielweltv3-Jim-Gedankenwelt

Eileb hat sich schon der Abendsonne zugewandt, da ruft Jim ihn zurueck.

„Warte!“

Eileb dreht sich um und schaut Jim an. Seine Augenhoehlen strahlen weiß. Er laechelt.

„Du hast mir gezeigt, wie meine positiven Gedanken staerker werden, wenn die Angst da ist.“ Jim macht eine Pause.

„Ja?“ fragt Eileb.

„Du hast mir noch nicht erklaert, wie die Gedanken um die Welt schwingen und ich die Greifer anziehe!“

Eileb schmunzelt. Ihm gefaellt sein aufmerksamer Schueler. Er wendet sich der Dunkelheit zu und schaut Jim an.

„Wir haben nicht viel Zeit.“

Jim verschraenkt seine Arme. „Wir haben alle Zeit der Welt. Wenn wir wirklich in einer Erinnerung sind, in meinem Geist, dann ist es doch meine Entscheidung, oder?“

Eileb beobachtet den Jungen vor sich. Er ist noch nicht ganz Erwachsen, aber bereits auf den Weg, ein Mann zu werden.

„Wirklich? Ist das so?“ fragt er Jim.

„Ja. Wenn wir in meinem Verstand sind, dann will ich das wissen.“ Jim ist entschlossen. Dennoch entgleisen ihm ein wenig die Gesichtszuege, als die dunkle Wolke hinter ihnen verschwindet.

„Glauben und erleben ist ein großer Unterschied, nicht wahr?“ Eileb klopft Jim auf die Schulter. Gut gemacht. Du hast angefangen, die Kontrolle ueber Deine Vorstellung zu uebernehmen.

Jim faehrt sich nervoes durch die Haare. „Aehm, ja. Schon irgendwie.“

„Weißt Du Jim. In deinem Verstand kannst Du Dir alles vorstellen. Alles, was Du wuenscht. Einen blauen Himmel ueber einem weiten Meer. Eine Schneelandschaft mitten in den Bergen. Gewitter. Sonnenschein. Freunde. Du kannst Dir Artifice vorstellen und mit ihm reden. Du kannst verstorbene sehen und mit Ihnen Deinen Frieden machen. Der Verstand ist so ein wundervolles Werkzeug, dass all diese Wunder in Deinem Geist hervorzaubert. Und doch nutzen ihn die meisten, um jeden neuen Djews (Tag) das selbe zu denken. Sich immerzu die gleichen erlebten Horrorszenarien vorfuehren zu lassen. Sich darin verlieren, was andere gesagt haben, Aerger verfallen. Und wer versucht, sie darauf hinzuweisen, der erntet meistens hohn und Spott. Tagtraeumer, Spinner, Traumtaenzer, … kein wunder, dass die Traeume verschwunden sind und die Welt kaum noch Zugang zu ihnen hat.“

„Wie meinst Du das, Eileb? Die Traeume verschwunden.“ Jim setzt sich in das gras zurueck, betrachtet das Wasser.

„Hattest Du jemals einen großen Traum Jim?“ fragt ihn Eileb.

„Oh, ja, sehr viele sogar. Ich wollte als kleiner Junge immer Geschichten schreiben und die Welt erfreuen.“

„Und, lebst Du diesen Traum?“ Eileb setzt sich zu ihm.

Jim will antworten. Schuettelt statt dessen seinen Kopf. „Nein. Ich … meine Eltern kamen nach Nemundur und ich musste mich  alleine durchschlagen. Ich hab mich auf der Laisviejda heimlich versteckt. Zum Glueck hat mich Artifice entdeckt und nicht Kumos oder Silkra. Artifice hat sich fuer mich verbuergt … .“ Jim stockt.

„Mach Dir keine Sorgen. Er hat große Macht und Einfluss, niemand wird ihm Probleme bereiten. Erzaehl weiter.“ Eileb laechelt ihn aufmunternd zu. Jim ueberlegt einen Moment, ob er es weiß, oder ihn einfach etwas nettes sagen will, belaesst es jedoch dabei.

„Jedenfalls der Traum vom Schreiben ist … nun ja.“ Jim seufzt und schaut auf das Wasser hinauf.

„Nur, weil er noch nicht wahr geworden ist, muss er nicht fuer immer verschwunden sein.“ Eileb lehnt sich in das hohe Gras zurueck und betrachtet den Himmel.

„Die Traeume sind fort. Das weißt Du doch!“ beharrt Jim.

„Sagt Euch der Dunkle Herrscher?“ fragt Eileb nach.

„Nein… doch … also. Ich kann mir Traeume nicht vorstellen und das Reich bestimmt, wer was zu tun hat.“ Jim rupft ein paar Grashalme aus und spielt mit dem saftigen Gruen.

„Jim. In Deinem Geist ist alles moeglich. Du kannst eine Gewitterwolke verschwinden lassen. Du kannst auch diesen Baum in rotes Herbstlaub tauchen. Es ist Dein Verstand, dein Wille.“ Eileb legt den Kopf schief, beobachtet den Jungen.

„Es ist schoen und gut, wenn ich mir das alles in meinem Kopf vorstellen kann, aber es ist nicht real.“ Jim wirft das Grasbueschel weg und rupft ein neues aus.

„Rich mal daran, wenn du die Pflanzen schon quaelst.“

Jim laesst vor Schreck das Gras fallen und schaut Eileb erstaunt an. Dann wagt er vorsichtig das ausgerupfte Gras an seine Nase zu halten und zu schnuppern. Seine Augen werden groß.

„Hey, das richt ja wirklich!“ Er vergraebt seine Nase in dem frischen Gras und inhaliert regelrecht den Duft. „Wann hab ich…? Ich erinnere mich nicht, wann ich zum letzten Mal gras gerochen habe.“ Jim ist ganz begeistert. Dann hält er inne und schaut Eileb an.

„Wie geht das?“

„Dein Verstand unterscheidet nicht, was Wirklichkeit ist und was Vision. Er reagiert und Du kannst in Deinem Geist eine frische Sommerbrise am Meer riechen, das saftige Gras, einen warmen Sommerregen auf der Haut spueren. Es ist fuer Deinen Verstand jetzt im Moment real oder nicht. Viele klammern sich an den Glauben einer Realitaet, wollen sie festhalten oder mit allen Mitteln veraendern. Anstatt sie ihre Vision nutzen, die Zukunft zu schauen, verschwenden sie ihre Angst vor der Gegenwart, sie zu verhindern.“ Eileb erhebt sich.

„Lass uns nochmal auf das Wasser hinaus gehen.“ Er reicht Jim die Hand, um ihm aufzuhelfen. Langsam gehen sie auf das Wasser hinaus.

Jim wird auf einmal mulmig. „Keinen Dealer mehr, ok?“

Eileb seufzt. „Soviel dazu, Staerker werden zu wollen. Aber gut.“ Er wartet, bis Jim sich gefasst hat ehe er weiterspricht. „Du erinnerst Dich? Negative Gedanken schwingen schwer und bedrohlich, positive leicht und luftig.“

Jim erinnert sich an die Wellen und nickt.

„Du schwingst eine Grundstimmung hinaus in die Welt. Und diese Grundstimmung entspricht dem Großteil der Gedanken, die Du denkst und zu denken gelernt hast.“ Erklärt Eileb.

„Mo… ment mal. Stop. Zu denken gelernt hast? Was bedeudet das?“ Jim verschraenkt die Arme, zieht die Stirn in Falten.

„Das bedeutet, dass Du Dein Leben lang die selben Gedanken denkst und dadurch gelernt hast, sie als gegeben hinzunehmen und nicht mehr zu hinterfragen. Du denkst jeden neuen Djews (Tag) die selben, wie am Vortag, aus Gewohnheit.“ Eileb laechelt und sucht verstehen in den Augen von Jim.

„Klingt logisch. Ich bin ja nicht immer da oben am kontrollieren.“ Antworte Jim.

„Gut. Jetzt stell Dir vor, die ganze Welt ist ein See. Und jeder strahlt seine Grundgedanken aus, positive oder negative.“ Um Jim und Eileb verschwindet das Bergpanorama und sie stehen mitten auf einem Ozean, Wasser, soweit das Auge reicht. Jim sackt fuer einen Moment das Herz in die Hose, doch er faengt sich. Unter ihnen beginnen sich kleine Wellen zu bilden, die sich ausbreiten und immer weitere Kreise ziehen. Bald verlieren sie sich in den Weiten. Jim und Eileb schicken laufend neue Wellen ueber das Meer. Jim betrachtet das ganze eine Weile, dann ahnt er, worauf der Inghros hinaus will.

„Ich glaube, ich verstehe. Wenn jemand die gleichen Wellen hat, wie ich, dann fuehrt uns das Wasser zusammen. Da es fuer den Ozean einfacher ist, diese Verbindung durch seine Stroemung zu ermoeglichen. Die Wellen sind gleich.“ Eileb nickt begeistert. Bald schon kommt am Horizont Artifice auf sie zu spaziert. Jims Herz macht einen Huepfer, doch Eileb schuettelt den Kopf.

„Es ist eine Erinnerung, auf die Du jederzeit allein zugreifen kannst. Ich lehre Dich wichtiges Wissen fuer Deinen weiteren Weg. Doch je laenger wir hier bleiben, umso mehr TAWO` s da draußen werden … .“

„… sterben. Ich weiß.“ Beendet Jim enttaeuscht den Satz und beobachtet den Feuerwerker, der ploetzlich abweicht und auf ein anderes Ziel zusteuert.

„Was ist passiert? Wo ist er hin?“ Jim ist verwirrt. „Ich dachte, wir schwingen gleich?“

„Genauso, wie Du jederzeit Deine Gedanken aendern kannst und neue Wellen erzeugst, kann es Artifice und jeder andere auch. Du hast Dich im Moment entschieden, ihn hier nicht zu begegnen. Du hast Deine Wellen geaendert und er ist einer anderen Schwingung gefolgt, die seiner gleicht.“

Jim blickt traurig auf den Horizont hinaus. Ob er ihn jemals wiedersieht?

„Das funktioniert mit negativen Greifern genauso, oder? Deswegen ziehen wir uns diese Biester an, wenn wir Sorgen haben.“ Eileb nickt erneut, schweigt. Er laesst Jim seine eigenen Schluesse ziehen.

„Aber warum gibt es so viele Greifer?“ Er schaut Eileb direkt an.

„Weil die Welt viele dunkle Gedanken denkt und verbreitet. Deswegen folgt auf einen negativen eine ganze Armee an dunklen Antworten. Und je mehr dunkle Gedanken da draußen ihr Unwesen treiben, umso weniger lichte wehren sich.“ Eileb wird traurig.

Eileb-Schwingung

„Kann es sein, dass die Treaume deswegen verschwunden sind, weil wir aufgehoert haben, an sie zu glauben?“ Jim schaut Eileb an. Doch der Inghros antwortet nicht, sondern starrt auf den Horizont hinaus. Dann nimmt er Jim bei der Hand und geht zum Ufer zurueck, dass vor ihnen sichtbar wird. Statt eines gruenen Laubbaumes ist der Herbst eingekehrt. Es wird Zeit…

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Wir sehen uns in der der SpielWelt, wach auf und veraender Dein Leben.

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