Warum nicht mal einen eigenen Charakter entwerfen …

Es gibt viele gute Buecher und Filme, in denen uns die Protagonisten regelrecht umhauen. So echt und authentisch sind sie. So lebendig, dass es fast schon unheimlich ist. Sie scheinen uns und unsere Bedürfnisse genau zu kennen, sagen im Film an der richtigen Stelle genau das richtige und geben uns ein Gefuehl, dazu zu gehoeren. Die große Frage dabei ist, wie werden sie erschaffen? Wie werden sie so lebensecht? Und warum sich jeder Mensch einen geistigen Avatar in seinem Kopf erschaffen sollte. Auf diese Fragen moechte ich heute ein wenig naeher eingehen,

entwirf Deinen eigenen Charakter

Das Web-Book Spielweltv3 basiert darauf, dass Du als Leser Einfluss nehmen kannst, auf den weiteren Verlauf. Es soll Dir ein SpielPlatz des Geistes sein. Du kannst darin Lesen, Weisheiten herausziehen, dich gruseln, schocken lassen, Dein Herz erstrahlen und vor tiefer Emotionen weinen. Du kannst aber auch mitwirken in dem Buch, und Dir im Geiste eine Charakter erschaffen, der Dinge kann, die Du Dich im realen Leben vielleicht gar nicht traust.

Wie das gehen soll?

spielweltv3-ShopkarteGanz einfach. Lass Deine Fantasy spielen und stell Dir vor, wer Du gerne warst. Du, tief in Dir. Was Werdest Du gerne koennen? Wer wuerdest Du gerne sein in einer Welt, in der alles moeglich ist? In der Du jede Faehigkeiten haben kannst? Sein kannst, was Du immer schon sein wolltest. Aus dem Grund ist die SpielWelt so anders gestaltet, damit Du im Kopf frei wirst. Die Vorstellung in unserer Realitaet ist oft gehemmt. Wir kennen das Blau des Himmels, wir kennen die Schwerzkraft, wir kennen die Laender, Politik. Die Vorstellung, in unserer Welt alles haben zu duerfen, alles sein zu duerfen ist da sehr schnell blockiert.

Was aber, wenn es einen Ort gibt, wo genau das erwuenscht ist? Wo Du Dich mal richtig geistig austoben kannst? Weil die Welt fuer Dich unbekannt ist? Weil diese Welt fuer Dich nur in Licht und Schatten existiert? Eine Welt, in der vieles moeglich ist? Sogar ein sprechender Teddybaer und ein Wasserdrache? Eine Welt, in der die Menschen die Materie mit dem Geist bewegen und beherrschen koennen? Was konntest Du Dir in dieser Welt vorstellen zu tun, zu sein?

Mein groeßtes Anliegen ist es jedoch, etwas zu erschaffen, dass Deine Kreativitaet und den Glauben an Wundern fordert. Wer kommt schon auf den Gedanken ein Buch zu schreiben, dass sich im Unterbewusstsein abspielt und den Leser mitnimmt auf eine Reise durch die tiefsten Dunkelheit in das Licht? Ein Buch, dass Dir einen Anreiz geben soll, nicht den Superheld der Geschichte zu bewundern, sondern selber einer zu sein?

Diesen letzten Schritt gehen, den wir bisher nicht gewagt haben? Gehoerst Du zu den Lesern, die nach dem Buch oft noch in ihrer Fantasy in die Welt eintauchen und dort selbst Abenteuer erleben? Oder gehoerst Du mittlerweile zu den Lesern, die Wort fuer Wort lesen muessen, was geschieht, um sich den Handlungslauf ueberhaupt noch vorstellen zu koennen? Aber nur den Handlungsablauf. Die Vorstellung einer eigenen freien Fortfuehrung der Geschichte in Gedanken ist nicht mehr moeglich, weil die Verknuepfungen der Kreativitaet im Gehirn inzwischen wegen Nichtbenutzung getrennt wurden und verkuemmern.

Ich habe es als Kind geliebt, in meine Kopf die Geschichten weiterlaufen zu lassen, mir andere, neue Enden auszudenken. Ein Buch war fuer mich eine Moeglichkeit und wenn mir ein Ende nicht zusagt, habe ich im Kopf die Freiheit gehabt, mir eigene Sachen auszudenken. Und die Vision ist fuer das wahr werden lassen unsere Traeume so wichtig. Doch irgendwann auf dem Weg zum Erwachsen werden hoerte ich damit auf und merkte, dass es mir mit der Zeit immer schwerer fiel, mir eigenes auszudenken. Bis ich es mir fast gar nicht mehr vorstellen konnte, so maechtig waren die Worte im Buch, die keine Abweichung duldeten. Als Teenager stieß ich zum Gluck wieder auf diese Kraft und stellte mir alles moegliche vor.

Wie gesagt, Du kannst die SpielWelt einfach lesen, was ich Wort fuer Wort schreibe und Deinen Spaß dieses Fantasyabenteuerbildungsromanes haben. Du kannst aber auch richtig loslegen und Dir ueberlegen, was Du fuer Faehigkeiten haben willst in dieser Welt und tiefer eintauchen in die Handlung, als Du jemals bei einem Buch eingetaucht bist. Ich bezwecke damit eine ganz bestimmte Absicht. Ich will Dir den Raum geben, indem Du der Superheld sein kannst. Warum? Weil es Dir im taeglichen Leben hilft, Dich staerkt und Schwierigkeiten ueberwinden laesst, wenn Du in Dir einen Ort hast, wo Du der Held sein kannst. Es staerkt Deine Faehigkeit zu Visualisieren und Dir Deine Ziele und Traeume vorzustellen. Wenn Du einen Charakter erfindest, der in Deinem Kopf Probleme loest, reich ist, geliebt wird, maechtig ist, mutig … . Du als Leser willst Emotionen, Spannung und das alles in Deinem Kopfkino. Geh weiter, stell Dich als Charakter in der SpielWelt vor.

Wer waerst Du gern in Deinem Leben?

Der Oberboesewicht Samrat Tenemore? Der Daeler? Ursidae? Der mutige Jim, der sich dem Dealer entgegen gestellt hat? Oder ueberlegst Du schon, wer von denen sterben koennte?

Nein, das meine ich nicht? Wer koenntest Du sein in der SpielWelt? Ein Freund, der Ursidae hilft, heil durch das Weltmeer zu kommen? Ein Antogonist des Antagonisten Dealer, um ihn heraus zu fordern und vielleicht Deine eigene Angst zu ueberwinden? Ein Besatzungsmitglied auf der Laisviejeda, dass die Mannschaft motiviert? Ein Arachnid in der Armee unter Arroc, um aus Regeln und Systemen auszubrechen? Ein armer Wicht, der sich hocharbeitet und so Dein Selbstwertgefuehl staerkt? Ein Gefangener, der sich aus Neundur befreit und etwas schafft, was noch nie zuvor jemanden gelungen ist? Ein Ingenieur, der ein neues Material entdeckt und die Flotte des Reiches leichter bauen kann, um auch den letzten Rebell zu jagen? Es sind alles nur Ideen, doch Du bewirkst damit in Dir so viel mehr, als Du ahnst.

Fuehl mal hinein, wer Du tief unten in der SpielWelt bist? Wer bist Du wirklich in Deiner Welt? Wer wolltest Du immer schon sein? Bist Du auf Seiten der Rebellen? Oder auf Seiten des Dunklen Reiches? Kaempfst Du fuer das Licht oder dagegen? Oder bist Du vielleicht auf einer ganz anderen Seite? Welches Kopfkino entsteht in Dir?

Und jetzt uebertrage es in Dein Leben? Ist die Rolle aehnlich dem, was Du Dir in der Realitaet zutraust? Oder ist die Rolle maechtiger, staerker, gegensaetzlicher? Unterscheidet sich sich stark von Deinem Leben? Oder kaum?

Was fuer ein Beduerfnis willst Du in der Rolle unbedingt erfuellt haben? Glueck? Liebe? Macht? Erfolg? Ruhm? Wohlstand?

Welche Probleme hat Deine Rolle?

Sei Kreativ und erlaube Dir, vollkommen Neues zu denken und im Geiste zu erleben. In Deinem Geist kommt keine Polizei, kein Gesetzeshueter und niemand, der Dich dafuer verurteilt. Du darfst alles in Deinem Kopf ausprobieren. Es ist in Deinem Geiste. Aber gehst Du in Deinem Geist aus Deinem Alltag heraus und erlaubst Dir in dieser Rolle mehr, viel mehr, kann es Dein Leben veraendern.

Doch ACHTUNG. Im Geiste jemanden zu verletzten oder schlimmeres ist kein Freibrief, das auch in der Realitaet zu tun!

Es geht nur um Deine Gedanken. Auszubrechen. Ein Buch zu lesen und sich neue Gedanken zu machen. Deine geistige Grenzen zu erweitern. Dich selbst auszudehnen. Genauso schaffst Du authentische und echte Protagonisten. Auch als Autor.

Eine gute Lektuere zur Charakterfindung ist auch Syd Field. Er beschreibt es in seinem Buch „Das Drehbuch“ wunderbar. Laut seinen Erkenntnissen gibt es vier elementare Eigenschaften, die in eine gute Figur fließen muessen, damit sie authentisch und glaubwuerdig ist.

Diese vier sind:

  • Die Figuren haben ausgepraegte und klar umrissene Beduerfnisse

Wir alle haben klar umrissene Beduerfnisse, diese braucht auch der Charakter.

  • sie haben eine individuelle Weltsicht

Wir alle sehen die Welt unterschiedlich. Und doch haben wir alle nicht alles Wissen in uns und koennen nicht davon ausgehen, mit allem richtig zu liegen und auf unsere Meinung behaupten zu koennen. Ein anderer sieht es anders und kennt es anders.

  • sie verkoerpern eine Haltung

Welche Haltung verkoerst Du? Welche Haltung soll Dein Charakter einnehmen? Gut, Boese? Halunke oder Weltverbesserer? Und jeder Charakter hat eine andere Haltung und sicht seiner Welt.

  • sie durchlaufen eine Art von Transformation – sie veraendern sich.

Wir alle durchlaufen eine Veraenderung in unserem Leben. Wir alle wachsen, auch ein Charakter muss sich entwickeln und wachsen im Laufe seiner Handlung. Welches Wachstum wuenscht Du Dir bei Dir? Lass es Deinen Charakter ausprobieren und lerne von ihm.

Under Construction

In meinem Kopf war ich schon vieles und bin in verschiedene Situationen geschluepft. Es hat mir nicht nur geholfen, unterschiedliche Charaktere zu erfinden, sondern auch mich selbst unterschiedlich zu betrachten und mein Denken zu erweitern. Probier es aus und schau, wie es Dein Leben oder Dein Buchvorhaben bereichert.

Willkommen in der SpielWelt® – Das Spiel der Macht ueber Deine Innere Welt hat laengst begonnen.

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2 thoughts on “Warum nicht mal einen eigenen Charakter entwerfen …

  1. Hallo Claudia.
    Vielen Dank für Deine Antwort. Genau das sehe ich auch so. Wir sind irgendwie festgefahren in unserem Körper und unseren Ansichten, dass da ein „experimenteller“ Ausbruch Wunder wirken kann. Ich stell mir im Realen Leben schon gern die Frage, wie würde ich jetzt handeln, wenn ich so und so wäre oder wenn ich den und den Mut hätte. Es hilft mir vor allem bei Problemen, andere Lösungen zu finden, die ich aus meinem starren Alltag nie sehen würde.
    Als kreativer, ob Autor, Illustrator, Künstler, Fotograf, haben wir ja eh schon den Hang, zum „out of the Box“ denken. Vor allem als Autor können wir ja im Grunde alles zwischen den Buchseiten geschehen lassen und ich finde diese Macht schon sehr sehr … interessant 😉
    Onlinerollenspiele lassen sich auch gut in den Alltag integrieren. Und Fristopfer … ja da kann mein Kopf auch ein Liedchen von singen, aber es tut irgendwie gut, es geistig raus zu lassen … 🙂

    Gefällt mir

  2. Ich entwickle sehr gerne Charaktere 🙂 Gerade sitze ich an meinem vierten in einem Online-Rollenspiel. Alle haben sowohl Gemeinsamkeiten mit mir als auch Dinge, die sich deutlich von mir unterscheiden. Und alle bieten sie die Chance, zu experimentieren. Mit der einen probiere ich aus, was wäre, wenn ich weniger nachdenken würde, einfach machen und wenn ich statt realistisch und mit einem gewissen Maß an Misstrauen durch die Welt zu gehen fast jede Geschichte für bare Münze geben würde. Eine andere ist für mich spannend, um mich darin einzufühlen, wie es ist, wenn sich die Wahrnehmung der Welt plötzlich völlig ändert. Eine weitere ist Außenseiterin und meine neueste hat keine Skrupel und tut Dinge, die ich niemals tun habe und auch gar nicht gut finde, ab er in einer Geschichte darf sie das ja, und man kann so manchen Frust an den „Opfern“ des Biests auslassen ;-).

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