Das Maerchen vom großen boesen Wolf …

Eines Tages tauchte ein interessanter Gedanke in mir auf. Eine Ueberlegung, der ich bisher nie Beachtung geschenkt hatte. Ich fing an Beweise zu suchen, fuer die Ueberlegung, konnte in Schriften jedoch keine Finden, auch nicht in unserer Vergangenheit. Denn das Problem von Geschichte ist, dass sie von Menschen geschrieben wird, die a) meistens nicht bei dem geschichtlichen Ereignis dabei waren und b) durch Macht und Einfluss die Geschichte so schreiben lassen, wie sie es haben wollen.

Es sind nicht die Helden, die auf dem Schlachtfeld im Schatten einer alten Eiche vor einem roten Meer aus Blut sitzen und ihre Geschichte erzaehlen. Den Kopf geneigt, fast schon poetisch, als ob sie sich an die Ereignisse der vergangenen Stunden entsinnen wuerden. In der Hoffnung, dass der vorbeikommende Denker und Dichter die Wahrheit aus ihrem toten Leib entreißt, um sie der Nachwelt Wort fuer Wort zu erzaehlen. Nein, die Geschichte unserer Vergangenheit erzaehlen andere. Das

Maerchen vom großen boesen Wolf … 

Es war einmal ein strahlend weißer Held, der zog mit seinem Schwert aus Licht durch die Lande, um das Dunkle zu vertreiben. Die SpielWelt war im Umbruch, die Traeume waren verschwunden und die Dunkelheit erhob sich aus allen Winkeln der Welt, ihr Netz zu spannen und die lichten Seelen einzufangen. Sie fuer alle Zeit festzuhalten.

Ihre maechtigste Waffe war der dunkle Ritter, der mit seinem Schwert des Nichts die Lebenslichter und Engien in der SpielWelt aussaugte und mithalf, die Welt zu verdunkeln.

Die Dunkelheit hatte ihn geformt und erschaffen, um ihr Dunkles Reich aufzubauen und alles Licht zu beherrschen. Nachtschwarz erstrahlte der dunkle Ritter im Schatten des Nichts. Eisige Kaelte ging von ihm aus, dem Ritter, der nicht sichtbar war. Nur der Umriss eines alles verschlingenen schwarzen Loches lauerte hinter der Taeuschung eines Lichts. Niemand konnte ihn hinter dem falschen Licht sehen, keine Seele, bis es zu spaet war. Die sorglosen Menschen feierten und lachten weiterhin ihr Licht, unwissend, wie kleine Kinder. Sie wussten nichts von der drohenden Gefahr, nichts von dem verschwinden der Traeume. Sie hatten noch ihr Licht, ihre Freude und das sollten sie sich bewahren. Denn die Weisen und Aeltesten hofften, dass die Traeume eines Tages zurueck kehren wuerden und die Dunkelheit einsah, dass sie nur gemeinsam mit dem Licht bestehen kann. Doch sie irrten sich. Sie irrten sich gewaltig in der Grausamkeit und Unwissenheit der Dunkelheit und so begann sie ihr Werk der Zerstoerung.

Lauernd, hinter einem falschen Licht, 

umkreiste der dunkle Ritter des Nichts im Schatten die lachenden Menschen und ihre strahlende Freude. Haetten die Weisen die Welt von dem verschwinden der Traeume erzaehlt, wuerde es ihnen seltsam vorkommen. Ein kleines strahlendes Licht, voller Kaelte. Es wuerde sie abschrecken und dafuer sorgen, dass sie sich davor in Acht nahmen. Doch die Weisen taten es nicht, aus Angst vor einer Panik. Sie fuerchteten die Verbreitung von Sorgsahm und Zweifeld in der Welt. Sie fuerchteten, dass das Licht verblasst, wenn sie die Wahrheit erzaehlten und es mit den Traeumen schwindet. Daher schwiegen sie, an dem Glauben festhaltend, dass das Verschwinden der Traeume eine Illusion war. Das es nur ein weiterer Traum war, der sein Spiel spielte.

Die Dunkelheit nutzte diese Starre der Weisen und erhob sich ueberall. Sie lauerte den ahnungslosen Lichtern auf mit ihrem Ritter der Dunkelheit. Dieser wurde regelrecht anzogen von dem hellen Schein in der Welt. Langsam wie ein Raubtier, schlich er sich Schatten fuer Schatten naeher an die Lichter, naeher an die sorglosen Menschen. Immer wieder hielt er inne und witterte, beobachtete, analysierte seine Opfer, suchte das schwaechste und beeinflussbarste Licht in der Menge. Das eine, dass ihm dabei helfen wuerde, alle anderen zu fassen und zu erloeschen. Das eine unschuldige Licht, dass er in die Dunkelheit locken konnte. Bald schon fand er es in den Kindern der Welt. Frisches Leben, unerfahren und gutglaeubig naeherte sich eines nach dem anderen dem falschen Licht seiner Dunkelheit. Die großen Lichter konnten ihn spuehren, wenn er nah genug war, seine Kaelte, die ihnen seltsam und abstoßend vorkam. Doch aus Neugier wunderten sich Kinder nicht ueber das kalte, falsche Licht. Sie freuten sich zu sehr ueber den neuen Spielgefaehrten und wussten noch nichts von der Welt. Und die wollte die Dunkelheit haben, die ganze SpielWelt, alles Leben darin, alle Lichter beherrschen und besitzen.

Der Schatten war geduldig, lauerte, wickelte alles um den Finger, um sie im richteigen Moment einzuverleiben. Sein dunkles Werkzeug saugte sich an den jungen Lichtern fest, leerte es binnen eines Herzschlages. Und waehrend alle anderen noch im Schockmoment erstarrten, hatte er ihnen allen bereits das Lebenslicht entzogen und in die Dunkelheit geführt. Schwarzer Rauch umhuellt sie seither und haelt sie in Abhaengigkeit von der Dunkelheit.

Bald schon strahlten nur noch wenige Lichter in der SpielWelt.

Doch das Licht erlosch nicht ganz. Es schickte ebenfalls seinen strahlenden Ritter hinaus in die finster werdende Welt, um die Dunkelheit aufzuhalten. Furchtlos zog er mit seinem Licht hinter dem dunklen Ritter her, jagte ihn, als einziger um die Wahrheit wissend. Wo die Dunkelheit ihre Spur der Vernichtung hinterließ entzuendete er das Leben neu, einer Fackel gleich. Doch der Dunkle Ritter war gewitzt und entzog immer mehr Licht aus der Spielwelt. Dem Ritter des Lichts blieb nur eine Chance die Dunkelheit aufzuhalten, er musste ihren Ritter schlagen, sehr bald schon.

SpielWelv3t-GluehlampeAn einem entlegenen Ort am hoechsten Punkt der SpielWelt kam es zum Kampf der groeßten Maechte im Universum, der Kampf  um ihr Dasein. Das Licht um die Dunkelheit zur Vernunft zu bringen und die Dunkelheit um die das Licht zu Vernichten. Ihre Waffen waren zwei Krieger, die ihr Schwerter kreuzten, der Dunkle Ritter mit seinem alles verschlingenden Schwert aus eisigem Nichts und das Licht mit seinem Schwert der blauen Flamme. Beide Gegner waren ebenbuertig und lange Zeit herrschte Gleichgewicht im Kampf. Doch die Dunkelheit ist hinterhaeltig und schlau. Sie nutzte einen Trick, eine Illusion, um den Ritter des Lichts zu taeuschen. Ein Moment der Unachtsamkeit genuegte und der dunkle Ritter verletzte das Licht schwer. Und so kam es, dass die Dunkelheit die Schlacht gewinnen sollte, als ihr dunkler Ritter des Nichts das Leben aus dem schwer verletzten Lichtkrieger heraus sog, um das Licht endgueltig zu zerstoeren.

Die gesamte SpielWelt erschuetterte in ihren Grundfesten ueber diese Graeueltat und drohte unterzugehen, waehrend das Licht immer schwaecher wurde. Der Berg erzitterte, Felsen stuerzte in die Tiefe, die ganze Erde belebte, tiefe Risse durchzogen die Landstriche. Die Stadt ARJEN  wurde vom Festland getrennt, ebenso der Berg SAMA ARGUS VID, und selbst die Stadt AKNOM erbebte und sackte in die Tiefe hinab. Der Dunkel Ritter wankte keinen Herzschlag auf der bebenden Erde. Er kannte kein Mitleid und keine Gnade mit dem Licht, sein einziger Zweck war das vernichten und so entzog er dem sterbenden Licht unter ihm weiterhin alles Leben. Die Dunkelheit in den tiefen der Welt spuerhte das Beben sehr wohl, und noch viel mehr spuehrte es tief in seinem Selbst. Bald erkannte sie etwas vollkommen anders.

Waehrend ihr schwarzer Krieger dem Ritter des Lichts das Leben entzog, wurde die Dunkelheit immer schwaecher und begann, zu verblassen. Mit jedem Herzschlag den das Licht verlor, flackerte ihre Dunkelheit im Nichts. Ihre Atmung wurde schwer, ihr schwanden die Sinne und da entdeckte die Dunkelheit eine groeßere Angst, als vor dem Licht. Sie erkannte ihre Angst vor dem eigenen Tod.

Die Sonne war nur noch ein Gluehen am Firmament, ein kaum sichtbarer Funken Hoffnung als die Dunkelheit dem schwarzen Ritter befahl, das Licht am Leben zu lassen. Im Angesicht des drohenden Todes ihrerseits verstand die Dunkelheit, dass sie das Licht niemals vernichten konnte, will sie selbst ueberleben. Denn ohne Licht gibt es keinen Schatten und ohne Schatten kein Licht. Doch sie war machtgierig und konnte diese Niederlage nicht ertragen. Zorn und Wut entfachten in ihr, trieben sie an den Rand des Wahnsinns. Sie ertrug es nicht, von dem Ueberleben ihres Feindes abhaengig zu sein. Sie musste sie einen anderen Weg finden, das Licht zu beherrschen und zu kontrollieren, auf das es niemals mehr die Macht in der SpielWelt erlangt. Sie musste einen Weg finden, es am Leben zu lassen und dafuer sorgen, dass sich die SpielWelt nie mehr an das Licht erinnert.

Sie huellte das geschwaechte Licht in ihrem Mantel der Taeuschung und gab ihm die Gestalt eines Monsters im Wolfsanglitz. Dem Ritter der Dunkelheit befahl sie, einen kleinen Teil der Lebenslichter aus dem Nichts in die Spielwelt zurueckfließen zu lassen. Gerade so viel, wie die Dunkelheit beherrschen konnte. Allen anderen Lichtlosen erzaehlte sie fortan Maerchen. Maerchen vom großen boesen Wolf, der Nachts kommt, um ihre Kinder zu fressen. Maerchen ueber grausame, lauernde Monster, die unwissende Seele in ihr Reich der Finsternis bringen. Sie erzaehlte Maerchen von Angst und Terror und schickte ihren dunklen Ritter hinaus, diese Maerchen wahr werden zu lassen und Angst zu verbreiten, waehrend das Licht gefangen in der Taeuschung hilflos zusehen musste. So sehr es versuchte, zu helfen, jeder Mensch verjagte es mit Stoecken und Steinen, jagte das Monster davon, das er darin sah. Niemand konnte das Licht mehr sehen.

Die Menschen sollten lernen, das Licht zu fuerchten, selbst ihr eigenes. Sie sollten lernen, vor ihrem eigenen Licht davon zu laufen. Den großen boesen Wolf, damit sie fuer alle Zeit im Reich der Dunkelheit bleiben  … .

Erinnerst Du Dich, wie Licht Du einst warst … ?

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SpielWeltv3-Oscuro

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Wir sehen uns in der digitalen, grafischen Fantasylegende SpielWelt® – Das Spiel der Macht ueber Deine Innere Welt hat laengst begonnen.
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Dieser Blog ist zusammen mit dem WebBook SpielWelt® ein neuartiges Konzept Dein Unterbewusstsein kennen zu lernen und Dein Leben zu bereichern. Mehr Informationen auf www.spielweltv3.com

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Vielen Dank fuer Deine Wertschaetzung


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