So winzig klein im Kosmos des Lebens bist Du gar nicht …

Viele haben mir davon erzaehlt, bis ich es selbst auch ausprobiert habe. Das Gefuehl, sich ganz, ganz klein unter dem Sternenhimmel der Welt zu fuehlen. Kennt ihr das auch?

In einer Sternenklaren Nacht mal schnell raus auf die Straße und versehentlich nach oben geblickt. Nach oben in den Nachthimmel, in die Sterne, in den Puls der Welt. Und wumm, alles rutscht weit unterhalb der Kniekehlen hinab und das Gefuehl der eigenen Bedeutungslosigkeit angesichts dieses kolossalen Wunders macht sich breit.

Was rege ich mich ueber meine Probleme ueberhaupt auf? Ich, als kleines Licht, das in einem Wimpernschlag des Universum verschwindet. Was bin ich kleines Licht denn schon gegen diese unendliche Weite?

Viel mehr, als Du auch nur ahnst, denn …

… so winzig klein im Kosmos bist Du gar nicht! 

Vor ein paar Wochen hatte ich ein interessantes Gespraech mit einem Menschen, der sein Leben mit allen Hoehen und Tiefen hinter sich hat. Jetzt im Alter blickt er hinaus in den Sternenhimmel und faengt an, ueber seine eigene Bedeutungslosigkeit nachzudenken. Sein Nichts im Sand der Zeit. Das verwundert mich, da dieser Mensch sehr viel erlebt und erreicht hat, seine Kinder sind fuer ihn da, wenn er sie braucht, Menschen achten darauf, dass es ihm gut geht und er kann sein Leben in vollen Zuegen genießen.

Doch jetzt hat er Zeit. Zeit, ueber vieles nachzudenken. Ein großer Luxus, denn er ist dem Rad des Muessens und Brauchens entkommen. Zeit, vorhandene Gedanken zu denken, die er nie ausgedrueckt hat. Er hat begonnen sein Gedankenkarussell langsamer zu drehen und sich in Ruhe das anzusehen, was ihn umgibt. Scheinbar. In Wahrheit hat sich das Gedankenkarussell seinem Leben angepasst, seinem ruhigeren Tagesablauf, denn es weiß, absteigen wird er nach der langen Zeit nicht mehr. Also versucht es, ihn so lange, wie moeglich bei sich zu behalten. Und gewaehrt ihm Einblicke in den unendlichen Kosmos. Den Rest macht sein Kopfkino … .

spielweltv3-FineArtPrints-wortUnd das Kopfkino leistet große Arbeit. Es hinterfraegt den Sinn von allem, angesichts des weiten unendlichen Sternenhimmel. Den Sinn des eigenen Daseins, wenn es da draußen Planeten gibt, die tausendmal groeßer, als unsere Sonne sind? Denn Sinn, wenn ganze Galaxien verschwinden und neue sich bilden. Denn Daseinssinn, wenn das Universum bestimmen kann, wann das eigene Leben zu Ende geht. Fragen tauchen auf, warum man selbst ueberhaupt noch da ist, da man ja eine Belastung darstellt. Ob es wirklich sinnhaft ist, den ganzen Tag spazieren zu gehen, Fern zu sehen und mit den Nachbarn zu plaudern, waehrend es heimatlose junge Menschen gibt, die ihren Platz in der Welt suchen … .

Ihr merkt schon. Die Betrachtung des Nachthimmels kann ungeahnte Gedanken ausloesen. Je nachdem, wie wertvoll man sich selbst betrachtet.

Wenn ich den Sternenhimmel heute ansehe, fuehle ich mich frei und verbunden mit allem. Ich finde es wunderschoen, dort oben am Himmel den taeglichen Prozess des Lebens und Sterbens meines eigenen Koerpers so gut erklaert zu sehen.

Hoppala? Wie jetzt?

***

Zeit fuer eine kleine Geschichte … .

Eines Tages tauchte im See des WOrtes ein neues Wort auf, das ONDIT nicht kannte. WOrt wird der Ort genannt, wo die Buchstaben der SpielWelt leben. Der einzige, der Zugang zu diesem Ort hat ist ONDIT, das Geruecht der SpielWelt und Hueter der Worte. Er saß am See im WOrt und beobachtete die am Himmel spielenden Buchstaben, die sich zu immer neuen Worten formierten. Er liebte die Buchstaben, ihre Faehigkeit, als Vereinigung eine Vielzahl an Wortmoeglichkeiten zu bilden. Sich immer wieder neu anzuordnen sich anders auszudruecken.

Die meisten Worte kannte er. Doch eines Tages erschien ueber dem See ein neues Wort, dass ONDIT noch nie gesehen hatte. Neugierig betrachtete er die Buchstabenreihenfolge, verinnerlichte in seinem Kopf ihre Beudeutung, suchte Vergleiche, doch wie er sie drehte und wendete, das neue Wort entzog sich seinem Verstehen. Die Buchstaben bemerkten seine Unkenntnis und begannen mit ihm zu spielen, ihn zu umtanzen, sie formten weitere Worte, um ihm den Sinn zu erlaeutern, doch ONDIT wurde immer ratloser. Die großen schwarzen Knopfaugen des hamsterartigen GHALOS blieben unwissend.

Die Buchstaben merkten, dass sie hier nicht weiter kamen und so formten sie ein anderes Wort. ONDIT verstand es auf anhieb, nahm ein paar Buchstaben mit und verschwand in den entlegensten Winkel der SpielWelt auf den hoechsten Berg, Sama Amon. Dort oben im ewigen Garten leben die weisesten und aeltesten Geschoepfe der SpielWelt, die DENTS. Zu diesen hatten die Worte ONDIT geschickt.

ONDIT war ein gern gesehener Gast bei diesen edlen und hochgewachsenen Wesen, eine sehr alte und weise  Vogelgattung. Sie grueßten den schweigsamen GHALOS freundlich und liessen sich von ihm neugierig das Wort zeigen, dessen Bedeutung er wissen wollte. Als er ihnen das Wort zeigte, laechelten sie ihn an und ONDIT lauschte gebannt mit seinem schwarze Knopfaugen ihren Worten. Der DENT zeigte mit seinem Fluegel hinaus und die Welt.

„Die Bedeutung des Wortes ist ganz einfach. Jene dort unten betrachten den Sternenhimmel und sehen ihre eigene Unbedeutigkeit. Doch es gibt auch jene, die betrachten den Sternenhimmel und sehen ihre eigene Großartigkeit.“

ONDIT blickte ratlos.

„Lass es mich erklaeren. Betrachtest Du den kosmischen Himmel der Spielwelt, ist es gleichbedeutend, wie ein Bakterium Dich betrachtet. Es scheint klein und unbedeutend, und doch reicht dieses winzig kleine Bakterium aus, dich zu Fall zu bringen und Deine Huelle dem Tod zu verantworten.“

Die schwarzen Knopfaugen von Ondit blieben unveraendert, er neigte den Kopf, als Zeichen, ueber die Worte nachzusinnen. Doch es schien der Hauch eines Lichtblitzes in seinem Auge zu funkeln.

„Auf das Universum betrachtet, bist du winzig klein und fuer es vollkommen unsichtbar, ja sogar unbedeutend. Es hat keinerlei Kenntnis von Dir, nur davon, dass es so etwas wie Dich geben koennte. Und doch reicht Deine Macht, Dich mit anderen zu jeder Zeit zu vereinigen vollkommen aus, um das Universum aus den Angeln zu heben. Du hast diese Macht, weil Du aus dem selben Baustein bestehst, wie das Universum.“

Das kannst Du Dir unter dem Wort PLANCK vorstellen. Die Welt der kleinsten Einheiten. Zu klein, als dass Du sie bewusst wahrnehmen kannst, doch groß genug, Dein Leben zu beeinflussen.“

Ondits Knopfaugen begannen zu strahlen. Ja, jetzt hat er das Wort verstanden.

***

Wir alle haben Macht und eine Armee in uns, ob wir wollen oder nicht. Nutzen wir sie weise … .

Wenn Du auf das Bild klickst, dann lernst Du ihn kennen, den WOrt. Das Reich von Ondit in der SpielWelt … .

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Dieser Blog ist zusammen mit dem WebBook SpielWelt® ein neuartiges Konzept Dein Unterbewusstsein kennen zu lernen und Dein Leben zu bereichern. Mehr Informationen auf www.spielweltv3.com

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Vielen Dank fuer Deine Wertschaetzung


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